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lebte, oder auch Eine Person mit demselben abgiebt.Wir kennen von ihm ein zu Hamburg gestochenesBildniß Luthers; dann ((.'»-. so.) der Kaiservon Marocko , Muley Jsmaei 8°. Anderwertsnennt man ferner das Litelblat zu dem Buche:Hcriptores Uerum Xu8triso»rum sol. , nach eig-ner Zeignung; so wie eine tz. Jungfrau ohneNamen des Malers (der Rottenhammer wäre)bezeichnet: 0- OmrL sc. I^ipsiso.
* Z > nk (Christian Friedrich und Paul Christian),Gebrüder, Söhne des vorstehndeu Christians.Walpole setzt das Todesjahr des erstern, weitspater als das Lex. in 1767 an. Winkler scheintdie Schicksale derselben zu verwechseln; und führtdann von einem C. Zink, mit dem Grabstichelgefertigt an: Eine Madonna unter einem Pavillon,das Kind auf den Knieen an, das den kleinenSt. Johann liebkost; von Paul Christian aberschön, mit grobe» Punkten geetzt: Einen Zaube-rer, der in seinem Laboratorium Beschwörungenmacht (dies ohne seinen Namen); hinwieder mitdemselben zwey schöne akademische Figuren inreichem Landschaftsgrund, der n eine nachdenkendam Fuß eines Baums bey einem Denkmale sitzt,die andere, ebenfalls nachdenkend, an einem Denk-male steht 1 diese mit seinem Namen und demVerleger (lüpsiso L. - 1 . tZroismaim exc. -z.V. l?)j-Bey Fiorillo V. 600—7. findet sich über den Aufent-halt Christian Friedrichs in England, was folgt:„Derselbe kam schon um 1706 dahin, vervoll-kommnete sich unter Boit, und arbeitete zu Lon-don mit allgemeinem Beyfall, da er schöne,richtig gezeichnete und lebhaft colorirte auf goldneTafeln geschmelzte Porträte verfertigte, die mithohen Preisen bezahlt wurden. Walpole besaßein Porträt von Cowley, nach Lely, von seinerHand, das allgemein für sein Meisterstück aner-kannt wurde. Der Seelenausdruck im Gesicht,das jugendliche Feuer in den Augen, und die andem entblößten Hals Herabwallenden Locken, sindmeisterhaft dargestellt. Ungeachtet er den Preisseiner Stücke, nicht aus Habsucht, sondern umZeit wegen der überhäuften Bestellungen zu gewin-nen, von 20 zu 5 o Guineen erhöhte, so konnteer dennoch kaum alle Aufträge vollziehen. Erwurde von dem König, der Königin und demPrinzen von Wales, der ihn zu seinem Cabinet-Maler ernannte, beschäftigt. Die PrinzessinAmalia besaß von ihm viele Porträte der könig-lichen Familie von ungewöhnlicher Größe, welchesie im Jahr i ?85 dem Prinzen von Wales zumGeschenk machte. Auch der verstorbne Herzogvon Cumberland hatte einige seiner beßten Arbei-ten, unter andern eine Copie des Bildnisses derKönigin Maria von Schottland von Jsaac Oliver,aus Dr. Meade's Sammlung. Zink machte ver-schiedne Entdeckungen im chemischen Theil seinerKunst, wodurch er seiner Email eine mehr alsgewöhnliche Stärke und Lebhaftigkeit zu gebenwußte. Indessen sind doch seine Arbeiten vonManier nicht frey, worein alle Geschwindmalerleicht verfallen. Im Jahr 1707 besuchte er seinVaterland, kam aber 1746 zurück, und lebte inSouth-Lambeth, weil ihn seine Augenschwächenöthigte, der Arbeit zu entsagen. Demungeach-tet bewog ihn die Marquise von Pompadour,ein Porträt des Königs von Frankreich , das sieihm überschickte, in Email zu kopieren." Wahr-scheinlich ist es nach Chr. Friedrich (s.v.daß J.Faber das Bildniß des Admirals ChalonerOgle in Schwarzkunst geschabt. Von PaulChristian sagt eine unserer Quellen, daß er von1700 — 1707 bey seinem Vater die Goldschmieds-kunst erlernt; dann daß er zu Leipzig 1770 (hierheißt es 74 I. alt) gestorben sey. Hierauf wer-den, als Stecher, von ihm angeführt: Der neuangelegte Apclsche Garten zu Leipzig , in gr. qu. Fol.bezeichnet: Q. Lcliuk;-; inv. et «XL. 6°. sc.
Zink.
läps. Lnach ihm endlich soll Bernigeroth eineVignette mit einem Wappen gestochen haben.
Zink (Gottfried Siegmund), wird von um1760 — 88 (wo er vermuthlich starb) als Malerzu Leipzig angeführt. Leipz. Adreßkal.
-(Hans), ein Glockengießer, der 160g
zu Zittau arbeitete. Hierselbst erscheinen noch fol-gende solcher: Franz Stolle (eigentlich ein Kannen-gießer) Matthäus Merkel 1442; Jacob
Leubner i 55 g; Georg und Johann Wild, beideaus St. Joachimsthal 160g; Tobias Laybnec(oder Leubner) i 565 ; Donat Schrörer (derseinen Geburtsort auf lakein uenoviensis schreibt)und sein Sohn Johann i 65 o; Joachim HannibalBrorß (auch Broß und Broers) goß um 1695das meßingene Epitaphium des G.Fr. SchweissesvonEhrenpressberq, für die Zittauer St. Peter- undPaulskirche. Carpzov's Zirrau S. 53 . 64.89. 96. Der letztgenannte, von dem man auch,schön mit Figuren, Laubwerk rc. verzierte Glockenhat, arbeitete 1701 zu Königsberg in Preußen.Mrc.
-(Heinrich Bernhard), s. oben Bernh.
Heinrich (Z.).
-(Johann Adam^. So heißt bey Dlablac;
ohne Weiteres, ein Maler in Prag , der i. I.1740 für den Fürsten Heinrich von Mansfeldgearbeitet habe.
* -(Johann Patch), Zeichenmeister und
Kupferstecher zu Leipzig in der ersten Hälfte desXVIll. Jahrh. Florir. Leipzig . Einer unsererFreunde glaubt, derselbe dürste mit dem OaulChristian, welcher im Lex so wie auch oben ne-ben seinem Bruder Christian Friedrich erscheint,einer und derselbe seyn.
-(Martin). Sohn von Paul dem Vater,
lernte als Goldschmied bey Christian Schneeweiszu Dresden 1627 bis 1622. Er setzte sich um1628 irgendwo (nur nicht zu Dresden ) als Mei-ster.
* -(Matthäus), ein Kupferstecher von
Nürnberg , der oft mit M-Zagel oder Zafingerverwechselt wird. Man findet sein Bildniß voneinem Unbekannten gestochen, mit der Aufschrift:Mrtt/res soulptor blorimberAA.-, n. 1)98.
cien. ,581. Andre geben ihm irrig 9Z I. Nochandere (Murr ) setzen sein Todesjahr in i 586 .Von seinen Arbeiten ist uns nichts näheresbekannt.
- (N). Von ihm erschien eine vollstän-dige theoretisch-praktische Schreibschrift. Bam-berg u. Leipz 1816, mittelst welches VorschriftenWerkes der Unsere eine Anweisung zum Geschwind-und Schönschreiben ertheilen wollte.
-(Paul). Vater und Sohn gleichen Na-mens, Goldschmiede und Jubelierer zu Dresden ,wo ersterer 1622 ant. 56 starb, wie wir aus verschie-denen Leichcnpredigten entnehmen. — Sein gleich-namiger Sohn, geb. zu Dresden 1608, lerntedes Vaters Kunst (anfänglich bey diesem, dannbey seiner Schwester-Mann dem GoldschmiedMich. Ayrer) von 1620 bis 1628; arbeitete sodannzu Frankfurt « M. und in ander» teutschen Städten,ferner zu Paris , wo er bis 1622 verweilte und >633nach Dresden zurückkehrte. Hier wurde er i 634Meister, beirakhete die Tochter des GoldschmiedsZach . Gopperr, wurde >667 zum Bürgermeistererwählt und st. 1678. Seine Lcichenpredigt vonI. A- Lucius. Dresden 1679. Fol. undEin Eeburtstagsgedicht auf diesen letzter» von