Zink.
Zitier.
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1668 und ein Trauergedicht auf sein Absterben 1678findet man in des F. <t. Schumann'« Sion-und Heliconische Schriften. Nürnberg 1688.z°. II. 189. 779.
Zink ( ). So heißt auch irgendwo ein
Kupferstecher von Hamburg , der ein BildnißCarls XII. ohne weiter» Namen als den seinigengeliefert habe. Mrc.
-( ). Noch lebender Syndikus in
Nürnberg , besitzt eine ansehnliche Norjsche Kupfer-stichsammlung. Nucnb. Alman. 1820. S. 186.
Zinkeisen (Hans), ein Baumeister, unterdenen Aufsicht, in dem zweyten Diertheil desXVI. Jahrhunderts, ein Theil der (ehemaligen)Festung Grimmenstcin zu Gotha aufgeführt wurde,.f. Rud 0 1 phr (?ot/rLk Drzo/oMatira II. 8.
Zinkgraeff(Esaias), ein Silber- oder Gold-schmied, gebürtig von Nürnberg , brachte inner-halb drey Jahren, mit Beyhülfe verschiedenerTeutschen und Russen, zu Moskau 16Z4 einenüberaus prächtigen Stuhl zu Stande, dessen sichder Zaar behilflich öffentlicher Audienzen bedienenwollte. Die ganzen Unkosten dieses Stuhls beliefensich auf 26,000 Thaler; es waren dazu 800 PfundSilber dargereicht worden, und zum vergoldennoo Dukaren. Dieser Thron stand auf Stuffen,und war mit vier silbernen und vergoldeten Säu-len umgeben, auf denen eine Kupole ruhete,welche an den Ecken kleine Thürme, nach gothi-scher Art geformt, zierten. A-Glearius neueorientalische Reisen. Schleswig ist/,/. Fol. S. 29.Llpovosky ll. 279. Dort wird citirt: A. Dlea-rius Moskorvitische und persianische Reise»beschreibung. Schleswig ö 56 . B. >. S.öö.
— -2- oder Zentgraf (Loren;),wurde i 56 i Münzmeister des Grafen Erbach.Hirsch teutsch. MunzarchivII. 2.
— —, (Philipp), ein Münzmeister,anfänglich in Pfalzgraflichen Diensten, dann in de-nen des Wild- und Rheingrafen zu Dbaun seit 1094.Hirsch teutsch. Münzarch. VII. 3 i 5 .016.
Zinner (Anton), legte um 1720, unter derOderdirektion des Churbayerschcn GarteninspektorsL. Girard, den Garten des Prinzen Eugen Franzvon Savoyen vor Wien an. Dieser Garten,nebst den dazu gehörigen Hof- und Lustgebäuden,erschien, nach Sal.Kleiner's Zeichnung, von meh-rcrn Künstlern gestochen, zu Augsburg bey denErben Jer.Wolff's 1701 bis 17^0 gr. qu.Fol in10 Theilen, deren jeder 9 nunimerirte Blätterenthält. -Vsc. S. auch oben den Art. L. Girard«,des Garten-Inspektors.
— — (Franz), vielleicht ein Bruder desObigen, K.K. Kunst- und Lustgärtner in demPräger-Schlosse, wo er den Voltigen Gartenzur Krönung K. Carls VI. besonders angelegt hak,und sich 1728 noch damit beschäftigte. DIabacz.
— — ( ), erscheint in dem Hofkalen-
der der D estrei chischen Niederlande aufr?8g, als Inspecteur orllln. der Brücken undSchleusen.
Zinnichen (Stephan), s. oben Zengker.
Zintgraf (Carl), Münzwardein zu Schwe-rin , mit dem Titel eines Kammerkommissairs,» 798 . Hkr.
* zinzenis. So findet man auch den NamenZiesenis geschrieben, ^ksc.
Zipfel (Jonas). Daßdorf numismati-scher Leitfaden der Sächsischen Geschichterubricirt G. 90. einen mit >670 dakirten Gulden^ von Jonas Zipfel zu Leipzig ." Ob aber dieserMann dort Münzmeister, oder was er sonst gewe-sen sey, wissen wir nicht zu bestimmen, ^c.
Ziraldi (Wilhelm) und Wilhelm di Mag«,zwey Maler, welche, zufolge eines, unter denHerzogen Leonel Bosso und Herkules I. im X V.Jahrhunderte aufgesetzten AuSgaberegistecs derHerzoglichen Nechnungskammer zu Modena , fürein gemaltes Brevier 190 Dukaten erhielten.Breitkopf's Geschichre der Schreibekunft,herausgegeben von Roch S.- 5 i.
* Airello (Julius), eine irrige Schreib-art des Rosset« für «tiretto, unter welchemNamen er auch in diesem Supplement aufzu-finden ist.
Zirio ( ), Geschieht- und Dildnißmaler,
arbeitete um 1760 zu Marseille .
* Ziel, s. Zier! im §ex. u. oben.
Zische (Peter), lernte die Goldschmiedskunstbey Georg Monde zu Dresden , von 1610 — 46.
Zieckka, s. unten Zschiischka.
« Aisenis, s. oben und im Lex. Ziesenis.
* Ziterer (Johann). Ein Gantkatalog nenntnach demselben von F.D. Dünner in Med. gr. 4°.Punktirt das Bildniß des Kaisers Franz II. und,als Gegenstück, das der Maria Theresia . Einandrer solcher Cakalvg dann führt, nach einemWiener-Maler, rI. Zitterer, den Kaiser Franz I. von Wrenck in oval Fol. geschabt an. Ob nichteiner derselben, der Joseph Zitrer des Lex.seyn sollte?
— — (N.), s. vorstehndenJohann (Z.).
* Zitlerer, s. gleich vorstehnd Zirerer.
Zitt (Johann Georq), erscheint In demWürkemb erger - Adreßbuch auf 1762und 1760 als Hofbauinspektor zu Stuttgard.ilksc.
Zittau (Martin von), legte zu Baußcni 53 o eine Wasserleitung an, die er jedoch nichtganz nach Wunsche zu stände zu bringen ver-mochte. G. eine handschriftliche Chronik vonBaukzen durch Geo. Milrvolf.
* Zirrer (Joseph, auch Franz Joseph).Derselbe trug den Namen eines Hofmalers zuMünchen , seinem gewöhnlichen Aufenthalt. DerKreuzweg in der dortigen Kapuziner»Kirche warseine Arbeit. Die Nonnen am Anger daselbsthatten in ihrem Sommerspeiscsaale vier Gemäldeauf Leinwand von ihm: s) Den H. Franz vonAssis, wie er sich in Dornen und Hecke» walzet:b) Den H.Benedikt in der Wüste, wie ihm einRabe vom Himmel die Speisen bringt: c) DenH. König Ludwig, wie er, vor einem Christusam Kreuze kniend, seinen Rücken mit einer Geißelzerfleischet, und ä) Die H. Kunegunde, wie siedie Feuerprobe besteht. Die Georgens - Pfarrkirchezu Ließen am Ammersee wurde von ihm aufnassem Kalk ausgemalt. Die Freskogemälde derHauptkuvpel in der Kirche zu Gchlehedorf verfer-tigte er mit Joseph Winter. Lipowsky. Er st.um 1760. Ebend ll. 280. Mensel II. hingegensetzt ihn um 1778 noch unter die Lebenden.
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