Aardman n.
Abbare.
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2 lrrbus Claesson des Lexicon und unsrer Sup-plemente genannt.
iJl.) Aardmann od. Aartmann (N.).Der wlnkierfthe Katalog führt ein nach ihmvon I. Schoude sehr geistreich gestochenesBauern-Kirmcsfest an.
Aarhus (Andreas Ottesen). Ein von Aarrhus vermuthlich gebürtiger Dänischer Kupfer-stecher, von dem man leidlich gestochene Land,schaften und Zierrathen kennt. Namentlich führtman die Ahnen des Jngeborg Kruse, mit einerhimmlischen Glorie, quer 4., dann eine histo-rirte Landschaft mit dem Evangelisten Mat-thäus —, und endlich das Bildniß und dieAhnen des Ioh. Brokkenhus (i 65 o) an. Mein-rvich, Runsthisiorie » Danmark, S. 8o-
Aaron (Abraham), Medailleur bey derMünze zu Schwerin , zufolge des dortigenEtaatskalenders auf 178h u. 98.
Ab (An.). Dieser verkürzte Name bezeich-net den Verfertiger zweyer Medaillen von i 5 ? 6 ;die eine auf den Herzog Johann Friedrich vonSachscn-Gotha, mit der Umschrift: Vux loau-nes I'riclericus cnptivus, und die andre aufseine Gemahlin Elisabeth, mit der Revers-Umschrift: slllf kiiinmlisollor Herr ete. Ab-bildungen giebt Tenzels Sächsisches Me-daillen-Rabiner der Ernestiriischen Linie,Tab. 17 Nro. II-, wo aber der Name des mi-stigen (wieDaßdorfs numismatischer Leit-faden der G««Hs>schen Geschichte, S. 261sagt) irrig X. 0 X 6 gegeben ist. Unter letztererBenennung Dab (A.) haben wir im Supple-ment auch schon Einiges über diese Medaillenbeygebracht.
— — (S. Den, auch S. Be. N.) Mankennt ein Blatt des Marc Anton, auf dem manman die Worte liest: 8. öLX. xu., welcheaber, da dies Blatt den H. Denno darstellt,auch auf niemand anders, als auf denselben zudeuten ist; eben so, wie eine Copie davon, aufder weder Marc Antons Monogramm, nochsonst eine Künstlerbezeichnung gefunden wird,gedachte Benennung (unrichtig) 8. öL. dl. X6.giebt. XL-c.
Abarka (Maria de). So nennt FiorllloIV. 267 kurz eine Spanische Künstlerin aus derzweyten Hälfte des XVII. Jahrhunderts, Zeit-genossin des Cano, deren Bildnisse Lob ver-dienen.
— — s. auch unten Echenard.
sn.^j Adas oder Ab das II. König vonPersten, s. Sa>" im Supplement.
si. H.^ Abare, s. Abbare im Lexicon undgleich unten.
si. III Abartnt (Guido Ubaldus.) Pas-ser» rühmt ihn als Frescanten, besonders füreinen Plafond alla Viktoria zu Rom.erl. Icr-. II. »27. Nach ihm gestochen habenC. Cungius das Titelblatt zu dem Werke: XeclesLarberinac, Fol. Dann I. F. Greuter etwasuns Unbekanntes, und S. Vouiüemont das Bild,niß des Kardinals Justiniani.
Abbarr oder?lbbarr (Franz), Bildhauervon Kerns, im Schweizerischen Kanton Unter-walden, geb. daselbst 17.. In 1804 erhieltderselbe bey der Kunstausstellung zu Bern dasAccessit wegen eines trefflich in Holz geschnitte-nen Christus und einem betenden Bruder Ni,
claus von Flue; und ebendaselbstJ810 die gol-dene Medaille in der Sculptur für seine eben-salls in Holz geschnitztes hohe Bildsäule Strut-hans von Winkelried, wie er den großen Lind-wurm erlegt. Morgenbl. ib'io S. 804. Vonihm war auch das, nach Tiecks Zeichnung, schönin Holz geschnittene Becherkörbchen mit dreyKartatiden, womit die Stadt Zofingen die dortsich versammelnde Künstlergesellschaft i. I. 1812beschenkt hatte; I. v. »812, S. (62, wo dießKunststück ausführlich beschrieben ist. — Mitwelcher Vegründniß derselbe 1. <-. » 8,5 S- 7 »s. v. Abhardr ein Tyroler heißt, der in derNähe von Kerns wohne, ist uns unbekannt.
si. Il.^j Abbare (l') Cicero, s. FranzGolimena im Lexicon und in den Zusätzen.
sl. II.^I — — (Herkules dell'), Sohn desnachfolgenden Julius CamiUus. Lanzi, IV.39 — 4 « zufolge war derselbe, nach seinem Groß-vater Aiclaus, der bekannteste und beßte Künst-ler aus dieser Familie; und noch weit vortheil-hafter, als aus Marinos feilen Versen, lerneman ihn aus seiner Hochzeit zu Cana, in derherzoglichen Galerie, und aus andern Arbeitenin dem Rathssaale zu Modena kennen, welcheletztem er zum Theil gemeinschaftlich mit Schi-done gemalt hatte (der vielleicht auch sein Ge-fährte in der Lüderlichkeit war). Jene Hochzeitzumal sey ein sehr schönes Werk, in mancherRücksicht in Kraft und Saft der VenetianischenSchule; und wenn er überhaupt in dem, waser allein malte, seinem größern NebenbuhlerSchidone weichen mußte, so vermindert,dicßseinen eigenen Ruhm nicht. Nach der Verläum-dung des Spaccin», deren daH SupplementErwähnung thut, hätte er sich für das Verder-ben von Correggios St. Sebastian noch 35Scudibezahlen lassen. Gestochenes nach ihm ist unsnichts bekannt.
iI. III --- — (Johann), Vater des nach-folgenden Aiclaus. Seine Bilder in Gips wur-den sehr hochgeschätzt; seine Kruzifixe zumal,an welchen man die ausgesuchteste Anatomie anjeder Nerve und Ader sah. cäir. tcrr.
IV. 32. Fiorilly, n. 335, nennt ihn auchMaler.
sIi.^I — — (Julius Camillus), des nach-folgenden Niclaus Sohn. Lanzi, ). e 39 ,scheint ihn denn doch für einen Künstler zu hal-ten, der aber, weil er mit seinem Vater nachFrankreich ging, in Italien beynahe unbekanntwar.
sI. III — — (Niclaus), des obigen Jo-hanns Sohn. Einige wollen ihn für einenSchüler des Correggio halten,^ und schließen sol-ches aus einigen seiner Verkürzungen und demRelief seiner Figuren, vasar» hingegen führteinzig eine von ihm bey den schwarzen Mön-chen zu Modena gemalte Marter St. Peters an,wo die Figur des Scharfrichters aus einemBilde von Allegri in St. Johann zu Parma ge-nommen sey. Lanz» dann (ccUr. terr. IV. 38)glaubt, aus seinen in Frescos zu Modena , dieman zu seinen ersten Arbeiten zähle, lasse sichseine Vorliebe für die Römische Schule deutlicherkennen; und dasselbe erhelle wohl aus denzwölf in Fresco's, nach den zwölf Büchern derAeneis, welche aus der Mauer (rocea) vonCandiano herausgesagt, gegenwärtig die her-zogliche Galerie zieren, und schon für sich hin-reichen, diesen Künstler a!s vortrefflich in Fi-guren, in der Landschaft, in Bauten, in Thieren,kurz jedes Lobes würdig darzustellen, das ein