22
A d m t r a t o.
Acken.
matrig in concava suxcrkcie vi8ac, und dann.Icon clursc niLtris in convcx« superüoicvisae aufgelegt. Wenn indessen auch l'Admiral,wie obbemerkt, sich als den Erfinder seiner Stich-manier selbst ankündigt, so ist dieß doch einIrrthum, da le Blond bereits 1721 in dersel-ben sich hervorgethan hatte. Das sechste dieserBlatter findet sich in: Liki^ies ^enis dnmani
injecla cera praeparati, exlnbens invenlaanatomica aliquot nova et proprio coloret^pis imprcs8s, a losnne I^ei-isc
Lai. 1741 gr. 4 "- Dasselbe ist übrigens nurein Nachsiich eines Blattes, welches der mehr-gedachte le Blond (1721) mit einer Erläuterungdes Arztes G. Cockburn herausgegeben hatte,obwohl l'Admiral dessen mit keiner Sylbe hieredenkt. Mehr hierüber findet man in Mäh-en« Sammlung von Aerztebildnissen S.143 bis i 47 - — Ein anderer Mann dann istJakob l'Admiral, lVaauvvkeuriße 4 Vasrnce-rninAen omtrent cle Veranäeringen van vccleInsecten ok ^ckorvene viertes, ^muterctam» 774 , gr. Folio. Hier findet man 33 kolorirteKupfer mit 34 Seiten Beschreibung. Man hatauch eine andre Auflage davon, wo die Be-schreibung nur bis zur fünf und zwanztgsienKupfertafel geht; und dieß wird die Auflagevon 1746 seyn, deren das Lexicon gedenkt. Dauns jedoch nie eine von beyden zu Gesichte ge-kommen ist, so wissen wir auch nicht, ob Jakobals Künstler Antheil an seinem Werke hat, oderob er nur ein Gelehrter war. Lkc.
Admirals auch Amirato, Ammi-raro, Admurarus u. s. f. (Scipio); einzu seiner Zeit bekannter Historienschreiber, vonLecce im Neapolitanischen gebürtig, und alsCanonleus zu Florenz i 6 o 3 gestorben. Derselbegab mehrere genealogische Schriften an's Licht,und hat viele Stammbaume gezeichnet, welchevon Oct. de Santis (i 56 c>>, D. Virus, Geo.Tilmann u. a. gestochen sind. Auch kennen wireinen i 5«6 von ihm gezeichneten Stammbaumder Grafen von Rantzow, der von einem Ano-nymus qu. Fol. in Holz geschnitten wurde.
Admurarus (Scipio); s. obigen Admi,raro.
Adolf; (Hermann), ein Kupferstlchverlegerzu Harlem , gegen und um 1600, welcher Blät-ter von Gilg (Aegid.) Sadeler, H. Golzius u. a.verlegte. Ein Bildniß von Heinrich IV. nachdiesem letztem, befand sich früher in dem Ver-lage von Paul be la Houve zu Parts. Eine,übrigens unzuverläßige Quelle nennt ihn auchselbst als Kupferstecher.
Ad olph,(Meister). Ein solcher fertigte zuAugsburg für eine Kirche zu Annaberg einenAltar, welcher auf fl. a 55 l zustehen kam, führtedenselben (er wog mit allen Figuren 370 Ctn.)stückweise nach Annaberg , und setzte ihn dort1672 wieder zusammen. Dieser Altar bestehtganz aus Marmor von zehn verschiedene« Arten,und ist mit vielen Statuen und Bildern der altenVater und der fleischlichen Anverwandten unsersErlösers rc-, geziert. An ab. Chronik I. Th.S. 10Z. Dieses Kunstwerk findet sich nach I.Meyers Zeichnung, von G. G. Endner gestochen,in I. C- Meyers Herrlichkeit des Anna-berger Tempels.
Adolus (Johann). In dem ersten Theileder von Dion. Petavius (6oIoniae 1682 Folio)herausgegebenen Werke des H. Epiphanius, findetman ein von einem Unbekannten gestochenes Bild-niß dieses Heiligen, von dem die Unterschriftbesagt: dieß Bildniß sey nach einer Kopie ge-
fertigt, welche der nicht ungeschickte Maler lob.
k.coco8tcnsi8 von einem uralten Ge-mälde eines Klosters zu Konstantlnopel genom,men habe.
Ad 0 reI ( ), ein Mechanikus zu Stras-
burg, der 1781 für Lehrer der Hebammenkunstweibliche Puppen von Holz (und wirkliche Ske-lett) mit der Mutterscheide, Gebärmutter,^ rc.künstelte. An diesen waren verborgene Fadenangebracht, welche die verschiedenen Fasern derMutter und ihre Bewegungen in den Geburts-schmerzen darsiellten, nebst einem kleinen mitSpringfedern versehenem Kinde, um alle natür-liche Bewegungen hieran zeigen zu können. DasStück ließ er sich mit 20 bis 26 N. Louisd'orbezahlen. Einträgliches war ihm aber ein siche-res Geheimniß, was er für jede Art von Was-sersucht besaß, wenn nur der Kranke nicht frü-her operirt worden; für solches mußte man ihm100 Louisd'or entrichten. Gruners Alma-nach für Aerzre auf 1782. Jena , 8°, S.259 «. ff.
sl. Il/j Adriaenszen oder Adrian en-se n (Alexander). Fiorillo D-, I. HZ— 54 , setztseine Geburt um 162b an, und rühmt unterseinen Stillleben namentlich auch seine Marmor-und Krystallgefäße. Die Galerie zu München hat von ihm ein 11" hohes, und 2' 5 " 10'"breites Bild auf Holz: Zerschnittene Fische aufeinem Tisch; zur Rechten eine Tonne mit Au-stern. »Sollte" (frägt einer unsrer Freunde)»der Alexander Andrien unsrer Supplementenicht Eine Person mit diesem seyn?"
Adrian (Fra). Ein Baarfüßer-Carmeliter,der die Zeichenkunst von Pablo de CeSpedes erlernthatte, gehört zu den zahlreichen Ordensgeistli-chen, die sich unter der Regierung Philipp IV. mit der Malerey in Spanien beschäftigt hatten.Fiorillo, IV. 221.
— — ( ), ein Hauptmann und
Kriegsbaumeister, der, von i 633 an, dassogenannte Heidenbollwerk zu Strasburg erbaute.I-A. Silbermann, Lokalgeschichte vonSrrasburg. Daselbst >775 Fol. S. 124.
— — ein Maler zu Antwerpen , wo er, vonseinem eignen Vater, schrecklichen Andenkens,verzeigt, als ein Märtyrer der Religion r 55 ghingerichtet wurde. Lrociu«, Groß Mar-tyrbuch. Neue Auflage, Hanau 1617, Fol.S. 987.
Adrichomius (Christian), ein zu Delft 1533 geborner und zu Kölln r 585 verstorbnerGelehrter; zeichnete eine Landkarte von Palä-stina, die im Verlage des Hondius, von E.Simon, Hamersfeld und S. Rogerius gemein,schaftlich gestochen, in Mediän erschienen sevnsoll. M-o.
Advyne( ), Drücken- und Wege-Jngenieur zu SoissonS seit 1760 und noch 1779.-Omans «: ro)-al, 1779 8°.
sii.^ Aecker (Joseph), Münzwardein; lDecker im Supplemente.
Aegidtus (Meister). So hieß ein berühm-ter Glockengießer, zuerst in Pilsen , dann inPrag , zwischen den I- 1464 und i 48 g-dacz führt dreye von seinen Arbeiten am
sl. II.^I Aeken (van). Da derselbe nurEine Person mit dem Aaren des Lexicon ab-siebt, so ist statt seines Artikels zu lesen: S.va«Aaken im Lexicon.