Band 
Zweyter Theil [5].
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30
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A k e n.

Alais.

LO

Sammlung von Fischen u. a. Seewundern (Jan-ckers ok tbe rleex) wie er sie nannte. FiorilloV. 5 ? 5 .

sl. II.^ Aken (Johann van). Von deut­ schen Galerien besaß von ihm, unsers Wissens,einzig diejenige zu Salzthalum zwey kleineBilder auf Holz, in deren einem sich die dreyGrazien umfassen, in dem andern die Gerech-tigkeit, mit Schwerdt und Wage, auf einemBette sitzend, von dem Frieden mit dem Lorbeer-zweig in der Hand umarmt wird, mittlerweileCeres ihr das Horn des Ueberflusses überreicht.Als Stecher nennt Barrsch, I. 273282, ihneinen Künstler von großem Verdienst, der miteiner leichten und geistreichen Nadel Blättergeatzt habe, welche denen von Hermann Sast-leven, den er nachgeahmt zu haben scheine, sehrgleichen. Dann führt er von ihm an: EineFolge von sechs Pferden (ä" 7^" br., 2^ 8"^hoch). Dann eine andre von 10 Landschaften( 5 " 5 ^" br., 3 " 8", hoch). Die Reisenden zuPferde (9" 6"< br-, 6" tc/" hoch('). Endlicheine Folge von vier Blättern Rheinlandschaften,diese nach Hermann Saftleven (io" breit,78" hoch). Viele dieser Blätter tragen dieVerlagsagsadresse von Cl. Jonghe; die meh-ren, seinen Namen, keines ein Datum, und nurjenes einzelne Blatt der Reisenden zu Pferde,nebst dem kee. auch das inv. Daß die erstge-nannte dieser Folgen (die Pferde) nach Bam-boche, oder gar, wie das Lexikon sagt, vonBamboche nach dem Unsrigen gefertigt seyen,findet sich bey Barrsch keine Spur. Die vierRheingegenden nennt Rost im Geschmacke vonBoth geätzt. Die oberwähnten zehn BlätterLandschaften allein galten auf der SteigerungRigal zu Paris ho Fr.

" (Joseph), aus Antwerpen gebürtig,arbeitete in England, und besaß eine bewunderns-würdige Fertigkeit, Seidenstoffe, Sammt,Spitzen und Stickereyen zu malen. Man kannihn den Schneider der damaligen Künstler nen-nen, weil sie sich stets seines Pinsels bedienten,wenn sie ihre Figuren bekleiden wollten. Hogarthhat daher auf einem Blatte den Leichenzug die-ses Künstlers abgebildet, bey welchem die Ma,ler, deren Draperien er verfertigt hat, in einungebührendcs Getobe über seinen Verlust aus-brechen. Er starb 17^9 ungefähr vierzig Jahrealt, und hinterließ einen Bruder, der in seineFußstapfen trat. Fiorillo, V. 676.

( ). Obigen Arnolds Bruder,

ist nur durch einige Blätter in geschabter Manierbekannt. Fiorillo I. e.

Akerland ( ), ein Kupferstecher in

Schweden um 1790, der nach der Zeichnung desA. Sjöstjerna eine Karte in Fol. fertigte. Ls-taillerr emellan SuensItL oolr kz-sles üotl'anck. 26. lul. 1789

sl. II.^I Akermannn, eigentlich Dker-mann (Andreas). Nach Scheffel kennt manvon ihm das Btldniß des Erzbischofs zu ttpsal,Jakobs Benzelius. Dann hat er zu: 6.I^innacl plant. rar. kort! Ilpsaliensis toi.LtoeLli. 1762, Pflanzen in Umrissen geätzt-

s. auch Ackermann.

sl. II.^ Akersloor (Wilhelm). Von ihmgestochen kennt man: Christus im Oelgarten,nach X ttli. (Hondius); Ebendenselben, in Ket-ten, und die Verläugnung Petri, beyde nachP. Molyn. Dann von Bildnissen diejenigen desPrinzen Heinrichs von Oranien und seiner Ge-mahlin, nach A. van der Venne, oder van derVinne (nicht van de Velde, wie es im Lexikonheißt), und das Brustbild des Pabstes UrbanVlll., so wie S. Vouet denselben zu Rom nachdem Leben gemalt; was einen Aufenthalt desUnsrigen daselbst so gut als voraussetzt,

LruUiot läßt ihn beydes, nach van der Bindeund van de Velde arbeiten. Ein seltsamesMonogramm von ihm hat indessen Brulliot sel-ber nie auf dessen Blättern, sondern bloß seinenausgeschriebenen Namen gesehen.

sl. Il/j Akhol ist Andreas Roh! im Lexi-kon und dem Supplemente.

Akim 0 v ( ), Professor der Kunstaka-

demie zu St. Petersburg um 1800. Derselbemalte ein Altarblart, auf dem man die Einsetzungdes Abendmahles sieht, für die Kapelle des kai-serlichen Schlosses St. Michailow zu Petersburg .(Reimer, St. Petersburg . Das. iZoh 8°

II. n 5 .) Einer andern, frenlich nicht zu ver-bürgenden Nachricht zufolge, hatte derselbe frü-her in Italien studirt, war bey der kaiserlichenFamilie, in der er Unterricht ertheilte, wohlangesehen und st. um i8n etwa einige sechzigJahre alt zu Petersburg , wo er prächtig zurErde bestattet wurde. ^0.

sl.^ Akkama und Akkema; s. Accamaim Lexikon und oben.

sl. 11.^ Akrekl(Friedrich). Zu Upsal nahmer auch Unterricht im Zeichnen Von ihm nenntHeinecke schon von 1769 und 1770 eine Folgevon Ansichten mehrerer Bauten zu Upsal , dannein großes zu Stockholm gefertiges emblematj-sches Blatt, welches eine von einem Triton be-beguckte Nymphe darstellt, mit einer Zueignungan die Handels- und Manufaktur-Kommissiondaselbst, und endlich mehrere Bildnisse mit denDaten von 1776, >777 u. a. Der SchwedischeStaatskalender von 1797 nennt ihn Kupferste-cher der Königl. Akademie der Wissenschaftenzu Stockholm . Er war ein sehr fleißiger Mann,von dem man bald in allen SchwedischenSchriften Arbeit, vorzüglich aber botanischenInhaltes, findet,

si. II.^ (^lexanäer). So bezeichnetsich der Bildhauer A Algardi auf einem vonihm gefertigten Kupferblatte.

^1.^ Alabard, (Joseph), Lanzi(e6.ter?..)

III. 268 zählt ihn, nach Zanetti, zu den Per-spektivmalern; nennt aber, neben ihm, den Jul.Cäsar Lombards, als den vorzüglichern.

Alabar ( ), ein Dilettante in der

Malerkunst zu Dourges, unstreitig im achtzehn-ten Jahrhundert, dessen rZicl. Larberinot'sIrsite cke la pcilllure. IZourges -687 ,gedenkt.

sl. Il.^j Alats , s. auch Allais im Lexikonund Supplement.

(>) Diese nennt der Winklersche Gantkatalog schdn und selten, und die Folge von sechs Landschaftengiebt er als von ph. de starr gestochen an, da sie bey Dnrtsch ausdrücklich mit:lea. bezeichnet sind. Auch sind die Landschaften nach Sachtlcben nicht mit II l.., wie Uost sagt,sondern alle mit dem N. 5. versehn. Auch Heinecke dahlt von diesen vier Landschaften, alS ob zweyedavon nach des Unsrigen eigener Zeichnung, und zwey andre nach Lmgelbach oder Saftleven vonAken gestochen, und eben dies« beyde mit II. I.. signirt wären