Albani.
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Albani.
für Albani's Werk; wohl aber aus seinerSchule (').
Folgende dreye dann, ehemals im MuseumNapoleon , scheinen uns Kunsteroberungen zuseyn. Das erste: Geburt der H. Jungfrau (-).Ein ganz sonderbar zusammengesetztes Bild,wovon uns nichts, als die Gruppe mit demneugebornen Kinde, das man wascht, und ihmTücher wärmt, verständlich ist. Das Kamin,dessen oberer Theil durch eine nackte weiblicheCaryatide gebildet wird, macht einen unange-nehmen Eindruck. Nach Lands» ( 0 . kl'^ldane)hätte das Museum dies Bild, mit etwas Abän-derung, doppelt besessen; nach Ebendemselben(^nnal. XVI. blro. 11.) nur Eines; dasandere wäre in Italien gebliebene). — ^My-stische Vision vom Kreutze. Das Kind nämlichlaßt die Brust seiner Mütter, um in der Höhedas Kreutz zu betrachten, welches weinende En-gelchen tragen. Joseph an einem Geländer un-terbricht seine Leklur, und steht der Scene mitBewunderung zu(H. — St. Francisc im Gebet,ein ganz kleines Bilde).
Dann besaß einst die berühmte Gallerie imPalais-Royal von dem Unsrigen ebenfalls nichtminder als neun Bilder. St. Johann, der aufeiner Bute sitzt, und wenigen Personen (darun-ter zwey Frauen mit Kindern an der Brust)predigt (10" hoch, i' 2" br.), 6 " hohe Figurenauf Kupfer (§). — Eine Laufe Christi durch St.Johann. Ersterer hat einen Fuß im Jordan, derTäufer gießt ihm Wasser aufs Haupt aus einerMuschel. Ueber dem Christ eine Taube; im Hin-tergrund Landschaft mit einer Glorie (2' 3 " hoch,s* 11" breit), auf dem Vorgrund 1' hohe Figu-ren (?). — Madonna, das Kind und St. Jo-seph, der sich auf ein Piedestal stützt, woraufman ein Basrelief sieht, wo eine Frau Kindernzu trinken reicht. Kleines Bild auf Kupfer. —Andre H. Familie, unter der Rubrik I» i.uveusebekannt, wo die H. Jungfrau weiß Zeug in einemBache wascht, und zwey Engelchen es an derLust trocknen. Das Kind schon ziemlich groß(»' 6 hoch, 1' 3 " breit), io" hohe Figuren,auf Kupfer e). — Jesus und die Samaritane-rin, kleiner auf Kupfer ( 9 ) Ein Roll me mn-gere, ganz klein auf Kupfers'"). — St.Mag-balena, der ein Engel die Communion reicht;beyde Figuren auf den Knien. Hinter ihr zwey
andre Engel. Kleines Bild auf Kupfer. — St.Laurenz Justinian, dem die H. Jungfrau erscheint( 9 ^ 9" hoch, 5 / 9" breit), Figuren über Lebens-größe; ein Bild, das aus der Sammlung derKönigin Christina herrührte. — Salmacis, dieden Hermaphrodit im Wasser sehr leidenschaft-lich umarmt; somit ganz verschieden von dem-jenigen in der Galerie des Königes (der zweyteAkt dieser Liebesgeschichte) (").
Dann nennen noch mehrere Kunstgeschicht-schreiber (zwar zum Theil oberflächlich und un-sicher genug) was sich noch zu ihrer Zeit, undihres Wissens, von dem Unsrigen, sowohl inItalien als anderwärts in Europa befand, wiefolgtC-):
1. Titi nennt aus Kirchen:
In St- Sebastian: Madonna mit dem Kindim Arm, unter vielen Einsiedlern, nach desUnsrigen Zeichnung von Albini (2. K. von A.und S- Badalocchi) ausgeführt.
In der Kapelle von Monre Cavallo: Darstel-lung der Maria im Tempel, ein schönes alFresko.
In Sr. Salvadore in Lauro einen St. Loren;Giustiniani, so schon, daß Viele dies Bild füreinen Aug. Carracci hielten.
In St. Maria della pace ein al Fresko.
In St. B-agio dellapagnotra ein al Fresko ander Fa^ade.
Dann in Pallästen:
Im Pallaste Iiola (Mattbai) das Gesicht St.Jakobs, al Fresko.
Im Pallaste Costaguri Herkul, der den Centaur(Räuber der Dejanira) erschießt.
Im Pallaste Spade; Ungenanntes.
- < Giustiniani, vieles Ungenanntes.
- - verospi )
- - Gbigi ) Eben so.
- - Falconieri )
2. D'Argensville nennt II. iZ 6 u. f. f.,Folgendes:
In St- Sebastian: Das Bild dieses Heiligen,in Carraccis Geschmacke, und eine Himmel-fahrt der H. Jungfrau, welche er in Concur-renz mit Guido gemalt; sie wird von zweyEngeln unterstützt, unter ihrem Kopfe dieTaube ('^).
(,) Wir kennen keinen Stich davon.
(-) Nach Fiortllo, IH. 595, aus Madonna del Popolv zu Rom .
( 3 ) Nachbildungen im Umrisse sieht man von dem einen in den Annalen, von dem andern in denOeuvres. Und schon früher nach dem einen ein schönes seltenes Blatt von P. S. Bartoli.
(4) I. Xuäisa so., schön. 1 . l.»nßloiz so. Uoins:. Dann bey Lands» XVI. iVl-o. Li, wo aber Gottder Vater nicht erscheint, der nach IVinkler das Kreuz oben halten soll.
(5) Einzig bey Lanbon X. IVro. 16. im Umrisse.
(6) I. Ooucche so. OsII. ä'Orlesns. II.
(7) Wahrscheinlich so wie alle folgenden in Heften des Galeriewerks gestochen, die uns nicht zu Ge-sichte gekommen sind.
( 8 ) Ein schönes und seltenes Blatt davon hat W. Dallet schon vormals gestochen.
(9) Auch dieß Bild hat schon in ältern Tagen St. Baudet sehr schön, dann ein Unbekannter in Cha-teau's Verlage, mit etwas Veränderung, ebenfalls schön, besonders aber, in einem seltenen 27"hohen, zz" breiten Blatte, und die zwey Hauptfiguren von 21" Höhe gestochen.
(>o) Ob etwa eines oder mehrere der oben angezeigten Blätter, die denselben Gegenstand in der Kö-niglichen Galerie darstellen, nach diesem Bilde bey OrleanS gefertigt seyn dürften?
(i>) Gegenwärtig in der Galerie Stafford in England.
(12) Wir lassen hier alle das weg, was oben schon gelegentlich bemerkt worden.
(iZ) Xu6rsn so.
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