geben gewußt." Nach winkler stühnde dasUrbild im Pallaste Bolognetta zu Rom , undwäre daS Blatt ein Pendant zu der Caritas,ebenfalls von Frey.
2. Diana , die dem schlummernden Amor seinenKöcher raubt; und
3 . Eine Nymphe, die ihm während dem Schlafedie Flügel beschneidet (8eoret 6 e üxer I'X-mour rubrizirt). Beyde von Petit in Kreide-manier gestochen, und wahrscheinlich als Theileeines der schon genannten großem Bilder einesCyclus im französischen Kabinette, einzeln ausdiesen entlehnt.
Zorn des Neptuns auf dem Wasser: Auos«AO! ^Veline 80. Ein großes Blatt,
5 . Eine Nymphe und eine Nereide, die sich amMeeresufer mit Sammlung und Betrachtungvieler Perlen und Korallen unterhalten, dieihnen von einigen Amoretten zugebracht wer-den. In der Ferne ist Amor beschäftigt, mitseinem Bogen, in der Stellung eines Fischers,dergleichen Kostbarkeiten aus dem Meere aus-zusieben. Eine anmuthige Erfindung, die mitungemeiner Delikatesse ausgeführt ist. 0 .Lnnego 8v. Füßll, II. 270.
6. Thesis. Herkul, der die Weltkugel trägt,mit dem Wappen des Kardinal Arrigoni. V-Villamona 50. schön.
7. Ankunft der Drangen in Italien . (Italien charakterisirt durch die Tiber , die stch^ aufihre Urne lehnt, zu ihren Füßen die Wölfin,welche Romul und Remus säugt). Aus Fer-raris IlespellUes etc. gezogen. 0 . Uloc-maert 5c.
8. Jupiter und Leda. Ein Ungenannter, inDennels Verlage.
9. Eine Galathea, von John gestochen, imTaschenbuche Aglaja, vom I. 1816.
Einige nach dem Unsrigen gestochene Blätterfind, wie ZZrulllor bemerkt, bloß mit V. xbald mit, bald ohne den Namen des Stechersbezeichnet. Von ihm selbst geätzt, kennt mandenn doch (»ach gemeiner Meinung) ein sehrseltenes, aber auch sehr schlechtes Blatt, dasdaher Barrsch, XVIll. 543 , einem so großenKünstler kaum zuschreiben darf: Dido, aufihrem Scheiterhaufen, im Begriffe sich die Brustmit einem großen — Schwerdte (des Eneas '.)zu durchbohren. Auch ist solches in der Thatbloß mit: in. bezeichnet, und halt 10"
in die Höhe, und 7" 2"^ in die Breite.
Aibani (Fürst). Seine (vielleicht des Kar-dinals Francesco) AntikemSammlung kam durchEroberung nach Paris ; dann wurde sie bey derbekannten Umwandlung der Dinge dem Eigen-thümer wieder erstattet, gelangte aber nicht nachRom zurück. Einige ausgewählte Stücke kauftedie^ französische Regierung; das Uebrige (46Stück), römische und ägyptische Alterthümer,soll für den Herrn Kronprinzen von Bayern er-standen worden seyn. M. BI- i 8 » 5 . S. 1220.
sl.^ — — (Joh. Baptist). Auch FiorilloII. d>6, vermuthet, daß dieser einzig von vil-kmgron, wohl durch Irrthum aufgeführte Künst-ler ein Nonens sey.
fll -4 — — (Malatesta). Nach:im Supplemente, füge hinzu: 61 lu. Vrano.Uurliciino. I,» Iloiua 1640,40. Ein seltenesWerk.
— — ( ), ein Bildhauer zu St. Peters-
tersburg um i8uo, wo er, nebst andern Künst-ler», an der Anszierung des dasigen kaiserlichen.Schlosses St. Michailow arbeitete- R0 »Ze bu
e, das merkwürdigste Jahr meines Le-bens, II. 204.
fll.) Albe (Dacler d'); s. in unsern Zu-sätzen Bacler. Fiorillo, III. 532 , nennt ihn8. v. Albe einen Künstler, dessen Aquarelle Lobverdienen, und der z. B. durch seinen Pinsel dieSchlacht bey Marengo und den Uebergang überden Po verewigt habe.
— — (Friedrich Adolph von der), Oberstin Königl. Preußischen Diensten, schrieb überdie Kriegsbaukunst wie folgt: »Neue Art zufortifiziren, wodurch sowohl regulaire als irre-gulaire Städte, Schlösser rc. in egalen Defen-sionsstand gesetzt werden und von der bisheri-gen Fortification ganz unterschieden." Franks,u- Leipz. 1749 quer Folio mit Kupfern; neueAufl. mit 6i Kupfern damals, und dann Halle1767, 8°. Sachverständige behaupten, dießWerk sey ein verunglückter Auszug aus Merd-müllers Probierstein.
A l b e ck (Nepomuck), ein Kadet, der zu desA. von Zach Vorlesungen über die Feldbefestisgung, Wien 178a, gr. 8., Risse fertigte. Ver-muthlich befand sich Albeck damals in der Kais.Theresianischen Militärakademie zu Wienerisch-Neustadt, woselbst Zach Lehrer war.
Alb er (Johann Eberhard), ein Kupferstecherzu Nürnberg , in der Mitte des XVIII. Jahr-hunderts, der sehr mittelmäßige Titelkupfer undLandkarten zu Baumqartens Uebersetzung derallgemeinen Welthistorie fertigte, VKc.
Alberghett i (Sigismund ), zeichnete dasTitelkupfer zu seinem (durchaus gestochenen) Bu-che: dkova. Xrtilleria Venela, ^(7-
Da dasselbe an Pabst Clemens IX. de-dicirt ist, so lebte Sigismund zu Anfang desXVIII. Jahrhunderts.
Akberino (Georg), ein Maler von Casale,Schüler von Moncalvi, welchen Lanz», e6i,..terr. V. 570, ohne weiteres Hinzuthun, nennt.
Albers (Anton), ein zu Bremen um 1767geborner und dort ansäßiger Weinhändler, derSohn eines Kaufmanns. Obwohl derselbe nieUnterricht in der Kunst genossen, so hatte ib»doch die Natur mit Talenten zur Landftyaft-malerey hinlänglich begabt, so tmst seine Del-gemälde — vorzüglich die, welche den frühenMorgen darstellen, wo der Nebel noch auf denFluren liegt — den Beyfall der Kenner erhiel-ten. Er beobachtete eine gute Perspektive undbediente sich fleißig des Ultramarins. Unterdes-sen wurde seine Liebe zur Kunst immer thäti-ger, und verursachte, daß er die Handlungniederlegte und ganz den Malerstand erwählte.Albers ging nun nach Rom , Neapel , Paris (wo er zwey Jahre blieb), und endlich > 8 i 5 mitseiner Familie nach Lausanne . Er soll zu Paris und anderwärts wegen seinen schönen Landschaf-ten , die er in der Manier des Claude Lorrainebehandelte, einige Preise erhalten haben. ^0.
— — (H- C ) zeichnete 180g für die Becker-sche Handlung zu Gotha eine Karte von Ostin-dien diesseits des Ganges (nach Arrowsmithsneuester Karte in sechs Blättern verjüngt), aufzwey Bogen. (Preis: 20 Groschen, sauber illu-minirt.)
AlbertvonBrüssel. So hieß ein Flam-mandischer Künstler, welcher viele Jahre fürPhilipp II. im Alcazar zu Madrid und ander-wärts arbeitete. Fiorillo, IV. »i 5 .
fi. 11 ^ Alberr-Dü "e- Die (in solchenDingen) leidigen Franzosen rnbriciren noch auf