Band 
Zweyter Theil [5].
Seite
41
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Albert.

Alberti.

Hei, heutigen Tag also unsern deutschen A. schaft Henneberg, Th . I. HildburghausenDürer. 1794, 4 ° S. 608.

Alberr (Hans), ein Steinmetz, welcher, 56 g an dem steinernen Glockenthurme zu Crock im Hildburghausischen arbeitete. Rrauß,Beytrage zur Sachß - HtldburgbausischenBirchenr, Schul- und Landeshistorie. lll.224.

sH-H (Hans Christoph); s. Alber-tus im Sqpplem. und unten.

sn.^I (Heinrich). Dieser Geschichts-und Bildnißmaler ist der Sohn eines Hofbett-meisters des bey Dresden gelegenen KöniglichenLustschlosses Pillnitz , und wurde, zufolge derRegister der Dresdner-Akademie, zu Dresden 27(18 geb. Er lebte hier noch 18,9, und be-schäftigte sich vorzüglich mit Miniaturmalerei).Bey den öffentlichen Kunstausstellungen zeichne-ten sich seine Arbeiten immer Vortheilhaft aus.Zu seinen bis 1808 bekannt gewordenen neuestenBildern gehörten: Saturn, wie er dem Amordie Flügel beschneidet, in Oel ; und eine nebenCupido liegende Danae. Dann die Bildnissedes Königs Sächsischen Hofkupferstechers Raspe,und des Russen Sobolew. Meusel, III.

sH-H (?r.) , ckel. acl vivum, auf

einem von Holzmann gestochenen Bildnisse, be-deutet Prinz Albert von Sachsen-Teschen.S. Sachseu im Supplemente.

(Wenceslaus). So nennt Liporvsky(nach löblicher Gewohnheit, ohne dessen Lebens-zeit zu bemerken) einen Maler zu München , vonwelchem sich zwey Bilder in der Kreutzkirche aufdem Leichenacker zu Posting befinden.

sl. H.^j von weftphalen; s.unten und im Lexikon Aldegraf.

( ), malte um 1754 in den

Zimmern des dem Prinz Heinrich von Preußenzustehenden Lustschlosses zu Reinsberg . Hen-nert, Beschreibung dieses Schlosses, Berlin 1778, 8° S. 29.

sll.^ (Offenbar der schon oben ge-nannte Heinrich). Von ihm (heißt es nun ander-wärts) sah man auf dem Dresdner -Salon 1806zwey Bildnisse des Kupferstechers Rasp und desMalers Sobolew, welche wegen ihrerKenntlichkeit,schönen Kolorits und fleißiger Ausarbeitung derDrapperie, vielen Beyfall erhielten. Ferner:Saturn, welcher Amorn die Flügel beschnei-det, wo freylich Kenner wünschten, daß derKünstler die Carnation seiner Figuren besserunterschieden, dem asten Gott kräftigere Mus-keln und seiner Scheere eine antike Form möchtegegeben haben. Anderwärts hingegen wird deraußerordentlich angenehme Charakter des kleinenLiebesgottes hochgepriesen. Fast allgemein da-für gefiel auf eben diesem Salon vvn ihm eine verblühende Danae wenig, die, von einemmißgerathenen Amor verleitet, den goldenen Re-gen in ihren Schooß aufnimmt. Jen. AUg.L. Z. 1806. I. B- Nro. Z 5 .

ein Steinmetz, der , 45 « (unsre

Quelle hat den Druckfehler die Stadt-

kirche zu Römhild erbaute, und zwar in ächtgothischem Geschmack, ganz massiv von großenQuadersteinen, in Gestalt eines Sechseckes.Eine Inschrift über der Hauptthüre enthält denNamen Meister Albere's und die Jahrzahl.Historisch statistische Beschreibung der Graf-

Alb ert, ekn französischer Barfüßer, Augu­ stiner und berühmter Antiquar, der zugleich eingroßer Kunstliebhaber war, und schöne Samm-lungen besaß. Er starb zu Paris in dem Con-vent de la Place de St. Victor ,72b, alt 7t I.Jöcher u. a.

sl. H.^j (der Kleine), oder vielmehr:Der kleine Albert Dürer , ein Beyname, denEinige dem Andr. Andreani geben.

sll.^ auch Albert «tastmir, Her-zog von Sachsen-Teschen. S. Sachsen-Teschenim Supplemente.

I. Il.sj f. auch Alberti und Alb-recht im Lexikon, Supplemente und unten; undAlbertus im Supplemente und hier.

sl.^j Alberti (Albert). Lanz, (eck. terr.),I. 22», der indessen nur beyläufig von ihmspricht, nennt ihn (oder dann einen andern die-ses Namens) als einen ziemlich guten Form-schneider.

(Alexander). Von einem Maler diesesNamens spricht beyläufig Lanzr (eck. ler?..),I. 222. Nach einem solchen hat Eher. Alberti(1678) die Märtyrerin Susanna gestochen, unddas Urbild soll in der Kirche der Heiligen die-ses Namens zu Rom stehen (').

sn.sj (Alexander und Donatus).

Diese nennt Lanzr (eck. terr.), I. 211, alsKünstler aus diesem Geschlechte, ohne daß aucher von ihnen weiter etwas zu erzählen weiß.

sl.sj auch Albrechr (Andreas).

Derselbe, gegen Ende des XVI. Jahrhundertsin Nürnberg geboren, legte sich frühzeitig aufdie Jngenieurwissenschaften (das Lexikon irrtalso, wenn es ihn den Malerstand adoptirenläßt), versuchte sich im Kriege, und wurde sodannJngenieur-Hauptmann in seiner Vaterstadt. Daer in Geschäften derselben nach Hamburg ge,sandt wurde, erkrankte er, und starb daselbst1628. Seine Schriften, deren das Lexikon keinegenügende Erwähnung thut, und von denenman mehrere spätere Anlagen hat, sind: Abrißeines zur Mechanik nützlichen Instrumentes,was, auf eine Schreibtafel gerichtet, zum Feld-messen, Festung-Ausstecken, hoch und tief mes-sen zu gebrauchen ist. Nürnberg , >820 4°.Richtige Anweisung und Vorstellung eines son-derbaren und nützlichen Instrumentes zur Archi-tektur, damit die fünf Säulen auf allerhandSorten Stück und Mörser, ingleichen aller.eyBilder und andere Sachen, mit leichter Muhein rechter Proportion zu vergrößern und zu ver-kleinern sind. Nürnberg , 1622 4 °- ZweyBücher, das erste von der ohne und durch dieArithmetica gefundenen Perspectiva; dos anderevon den dazu gehörigen Schatten. Rurnberg,1623, Fol. N) lil' s Nürnberger töelehrren-Lexikon u. a. Das handschriftliche Verzeich-niß der Kupferstich- und HolzschnittsammlungPaul Behaim's des jünger,, von ,616, rubrizirtunter seinem Namen drey Kupfer, die er entwe-der also selbst, oder die ein Anonymus nachihm gestochen haben muß; sie sind: Die Land-schaft um Heidelberg und Uttenhcim, Grundrißund nach der Perspektiv in quer Fol.

sl. il.^j (Caspar oder Gaspar oderIaspar). Derselbe scheint gegen Ende des XVl

(-) Einer unserer Freunde will diesen Alex. A. auch im Lexikon (wir wissen nickt wo?) gefunden hüben.

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