si. n n Alberru (Cherubim)/ s. Albert,im Lexicon, Supplement und oben.
Albertus (Alexander), wird irgendwo alsbildender Künstler, doch ohne Angabe einesMehrern, benannt,
sn.^1 — — (H. C.) Dieser, mehrfacheBerichtigung verlangende Artikel des Supple-ments fallt weg mlt folgendem:
sll.^ — — oder Albert (Hans Chri-stoph) , gebürtig von Dresden , lernte dort beydem Goldschmied Heinrich Peißler von 1616 bis1622, muß sich aber auswärts als Meister seß-haftgemacht habe», da das Archiv der Dresdner -Goldschmiedsinnung ferner seiner nicht gedenkt.Vermuthlich ist er Eine Person mit dem H. «5.Albertus, welcher das Bildniß von Joh. Ze-chendorf, Rektoren der Zwickauer Schule, ohneAngabe eines Malers, um die Mitte des XVIl.Jahrh, ziemlich gut in klein 8° gestochen hat.
— — (Magnus), Bischof von Regensburg und bekannter Philosoph u. Theolog (wie manzn reden pflegt), Mathematiker, Chemiker rc.,war auch in der Mechanik sehr erfahren. Erarbeitete unter andern, wie man liest, dreyßigJahre an einer menschlichen Figur, die besondreKünste verstanden haben muß; denn als einstThomas de Aquino den Albertus besuchte, undihn diese Figur von freyen Stücken anredete undwillkommen hieß, so entsetzte sich Thomas sodarüber, daß er es für ein Gespenst hielt, undmit seinem Stocke so tapfer dawider focht, daßalles, zum größten Verdrusse Alberts, zertrüm-mert wurde. Er war zu Lauingen in Schwaben zu Anfange des XIII. Jahrhunderts geboren,und starb zu Köln 1280. Uebrigens verließ eraus Liebe zur Einsamkeit und zu den Wissen-schaften, wegen welchen er von, Pabsie öftersgebraucht wurde, sogar auch sein Bisthum. Ja-cher u. A.
fi. it.^I — — s. auch Albert, Albert,und Albrecht im Lexikon, Supplemente und hier,oben und unten.
si. II.^ Alb in (Eleazar). Der Catalogvon winkler führt ,6 Blätter mit Fischen vonoder nach ihm an, welche 1735—174« erschienen,^ und aber — eines davon von Elisabeth Albinx gemalt, und drey andre von Forrin Albin^(wahrscheinlich Beyde Eleazars Geschwister)gezeichnet waren. Sein Werk, dessen das Lexi->rn gedenkt, erschien schon 170Z in drey Quartsbanden, im Haag, und führte zum Titel : His-
t«Ve naturelle lies Oiseaux , oriiee rle 3«6essimpes, clessinees et Aravees par
et auAmentee äe notes et reruar^uescurikuses par
sl.ii^-(Elisabeth u.Fortin), s. den vor-
stehendes Artikel.
- V ). Mündlicher Ueberlieferungzufolge ein (Historienmaler zu Fulda in der er-sten Halste Ls XVUl. Jahrhunderts.
sl. II.^ Asbina oder Albini auch Al-di n 0 (Alexander). Auch Eanzi (e<l. terr.) V.,5i, nennt ihn «inen geistreichen Maler, undführt von ihm das Begräbniß von St. Valerianund Tiburtius in St. Michele del Bosco an.Seine Auferweckung von St. Benedikt, eben-daselbst, hat I. W. Giovannini gestochen. DerPrometheus, dessen das Lexikon gedenkt, findet
sich in den (seltenen) Funeralien des Aug. Car-raccio (die zu Bologna ikoZ 4 ° gedruckt wur-den) auf einem Blatte, was auch noch Darstel-lungen nach andern Meistern enthalt, von Guido Reni ins Kleine geätzt.
sl. H.^j Albina (Joseph). Der Artikel überihn in unsern Supplementen ist (Ehre, dem siegebührt!) aus Heinecke (Motion.) und Fio-rillo n. 792—792 gezogen.
si. Il^j Albino (Johann Baptist), s. Mo-roni im Lexicon und in den Ausätzen, unter welchletzter» Namen er eigentlich gehört. Von ihmbesitzt in Deutschland , unsers Wissens, einzigdie Galerie zu Dresden , s. v. Moroni, dasBildniß eines Mannes mit nacktem Kopf undwenigem Bart, in schwarzem Rock mit kurzenErmeln, so daß man darunter die weißen Ersmel seines Wamms erblickt. Die eine Handhält er auf dem Rand eines Tisches. Kniestückauf Holz ( 3 ^ n" hoch, 2" 9 " breit.)
sl.^I Albon, (Paul), starb in hohem Alter1730 (a. Ii. 1754). Eanzi (ecl. terr.) V. 205.Nach Crespi, seinem Zeitgenossen, sollte manseine Landschaften für Niederländische Arbeitnehmen.
sl.^I Alb 0 res, (Jakob). Nach Lanz,' (eä.terL.), V. 164, war derselbe nicht bloß Schüler,sondern auch Eidam von Aug. Metelli.
si. II^ Albrecht (Andreas); s. Albert«im Lexikon, Supplemente und oben.
— — (Augustin) erscheint in dem Hessen-de assel er Staatskalender auf 1776 alsLieutenant und Gouvernementsingenieur zu Kas sel ; und dann in dem auf ,785 als dortigerJngenteurkapitain und Ehrenmitglied der Kasse-ler Kunstakademie.
si. 11..^ — — (Balthasar Augustin , meistbloß Balthasar), geb- zu Berg am Starnberger-See in Bayern , lernte bey Gottfried NiklausStuber, nicht Stuven, wie es in unsern Zu-sätzen heißt. Dann studirte er zu Rom und Ve nedig , und kehrte nach München zurück, wo erals Churbayerscher Hofmaler, und in der Folgeals Galerieinspektor angestellt wurde. Er starbzu München , und liegt auf dem Kirchhofe aus-ser der Stadt begraben, wo ihm Johann Sträubeinen schönen Grabstein aus Marmor verfertigte.Er malte Geschichte und Bildnisse. In der Re-sidenz zu München sind einige Deckenstücke imSpeissaale von seinem Pinsel. Die Mariä-Himrmelfahrt in der ehemaligen Klosterkirche zu Dres-sen wird für eines seiner beßten Altarblättergehalten. Von seinen übrigen Altarblättern wer-den hier folgende angeführt: In der MartinssPfarrkirche zu Landshut das Altarblatt: DerHeil. Thomas; in der Domkirche zu Eichstädt:Der Heil. Andreas; in der Augustinerkirche zuJngolstadt: Augustin und Monika; in der ehe-maligen Klosterkirche zu Pökling: Die KrönungChristi und der heil. Augustin; in der jetzigenPfarrkirche zu Scheftlarn das Choralaltarblatt:Mariens Himmelfahrt u. s. w. Die KöniglicheGalerie zu München besitzt von ihm zwey Ge-mälde, deren eines die Maler- und das andredie Bildhauerkunst in Gruppen von Kindernvorstellt (4^ 3 " hoch, 4^1" breit); dann dasPortrait desPrinzenEugen,und des HofbildhauersSträub in Lebensgröße; des Künstlers eigenesBildniß, wie er vor einer Staffeley sitzt, unddie Musen auf dem Berge Parnaß malt. GanzeFigur ('); ferner, zwey Kinder, die um die