Band 
Zweyter Theil [5].
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53
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Alesio.

Person ('), und wurde sein eigentlicher Nameda Lecce in Spanien in Aleßi verhunzt. Seingroßer St. Christophe! im Dome zu Sevilla soll ihm mit Hono Scudk bezahlt worden seyn.Als L. von Vargas aus Rom nach Spanien zurück kam, mußte der unsrige ihm das Fckdlassen, und ging wieder nach Italien zurück.

(Lcl. lerr.) I. —v.

Was dann eben dieser Schriftsteller (I. c. II.3 , 5 ) s. v. über ihn bemerkt, ist bereitsin unsern Zusätzen enthalten.

Nach velasco soll er ungeheuer viel gezeich-net, und Einiges davon selbst in Kupfer geetzthaben. In unsern Zusätzen sollt' es heißen,daß wahrscheinlich C- Cort die Bekehrung Pauli(ein großes schönes Blatt) nach ihm geetzt habe.

sl. Ii.^ Alessandri (Jnnocenz). NachD. Majotti hat er die Astronomie, Musik,Geometrie und Malerei in vier Halbfiguren;nach F. le Moine eine Verkündigung und eineFlucht in Egypten ; nach Piazetta eine Madonnain der Glorie, aus der Kirche della Fava zuVenedig ; nach M. Ricci eine Madonna mit demSchutzengel und den Seelen im Fegefeuer, ausder Schute der Schutzengel agli Apostoli zuVenedig ; mit Scataglia gemeinschaftlich zweyFrauen und ein Mädchenbildniß, nach F. Fon-tebasso, und eben so'zwey Greisenköpfe, nachTiepolo (alle diese a la Sanguine) gestochen.Noch bemerken wir, daß Bartolozzi , sein Lehrrer, an einer von ihm nach Piazetta gefertigtenPlatte, welche St. Philppo Neri im Entzückenvor einem Lodtenkopf darstellt, spätherhin denKopf des Heiligen ganz umgestochen, und stattAlessandri's Namen seinen eignen darauf gesetzthat.

— — (Johann degli). Ein solcher war1821 Präsident der K. K. Akademie der schönenKünste zu Florenz . Ob selbst ausübenderKünstler, ist uns unbekannt. Tüb. Bunstbl.1822. S. 20.

sl. II.^I Alessandrino ( ). Von

diesem, sonst hauptsächlich durch seine Staffi-rung von A. M. Cri'velli's Lhierstücken mit Fi-guren bekannten Künstler sieht man in der Gal-lerte zu Dresden zwey 3 ' 2" hohe, 2^ 7" br.Bilder auf Leinwand, deren eines Nonnen beymGottesdienste, das zweyte ein Kapuziner-Refek-torium darstellt. Dann in der BirkenstockschenSammlung zu Wien folgende ziemlich große Ge-mälde auf Leinwand: Zwey große wilde Land-schaften, die eine mit St. Anton , die andremit St. Hieronymus staffirt; zwey andre mitWasser, Bäumen, Dörfern und Figuren; nochzwey, das eine Mönche die sich in einem Zim-mer wärmen, das andre das Begräbniß einesTrappisten mit vielen Figuren. (6aml.Vienue 8lv.)

sl.^ Alessandro (Andreas di). DergroßeOsterleuchter, dessen das Lex. gedenkt, befindetsich dermalen noch in der Kirche St. Mariadella Salute zu Venedig . Eine Abbildung davontrifft man bey Cicognara II. 70 an- HagenBriefe in die Heimach H. > 53 .

sl. 11 .^ — — richtiger Alexander

(Johann), der Sohn eines Schottischen Geist-lichen , und vielleicht ein Abkömmling des be-rühmten Schottländischen van Dnck, GeorgJamesone, reis te 1718 nach Italien , und ätztezu Rom eine Folge von 6 Blättern nach Raphael;

(>) Ungeachtet wir solches in unsern Zusätzen, «

l.

Alesson. L3

nämlich, neben den schon im Lex. bemerkten, denSegen und das Opfer Abrahams, die Him-melsleiter und den brennenden Busch. Vonseinen Gemählden ist eine Vorstellung des Pro-serpinenraubs, im Erdgeschosse von Eastle-Gor-don in Schottland das bedeutendste. Eine Be-schreibung davon erschien in Form eines Briefs,zu Edinburgh 1721. Fiorillo V. Ebend.S. 363 heißt der Unsrige Maler zu Edinburgh ,der noch zu Walpole's Zeiten ein Familienbild-niß des vberwähnten G. Jameson, nebst mehrAnderm von ihm besessen habe. S. unten denArtikel des letzter«,.

Alessandro ein Maler und Vergolder,welcher um 1676 in dem Dome zu Orvieto ar-beitete , früher aber sich zu Rom aufhielt.

sl. 11.^ — — siehe auch Alexander undAlexandre im Lex. Suppl- und unten.

sl.^ Alessi (Galeazzo). Dieser Baumeisterwar einer von denen, welche im XVI. Jahrh,die ältern Gothischen, Lombardischen und Neu-griechischen Baustyle mit einem bessern verdrängte.Ihm gebührt auch das Lob, daß, nach seinerAnleitung, sein inniger Freund, der Maler LucaSCambiasi, seine gigantische Manier verließ, dieNatur fleißiger zu Rathe zog, und mehr An-muth und ein gefälligeres Colorit zu erreichensuchte. T- B. Bl. ,8,8 S. 72 und ,8,g S. 5 g.

— — (Peter Anton). So heißt bey Lanzi(L6. ter-L.) m. g8 ganz ohne Weiteres einMaler von St- Vito, Schüler des Hier. Amalteo.

Alessits (Franz von), einMaler, gebürtigvon Udine , arbeitete um wie aus einem

in ecmeldtem Udine über der Hausthüre derSchule St. Hieronymus befindlichen al Frescoerhellen soll, welches den gedachten Heiligendarstellt. Lä. terr. 111. 29.

sl. II.^I Alessio (Adrian). Vergl. auchAdrian de Alesio im Suppl., als mit wel-chem der unsere Eine Person abgiebt.

Alessio Ariense, ein Baumeister, deri-joo von Bergamo nach Mailand berufen wurde,um eine Schwierigkeit zu heben, die sich beyder Erbauung des dortigen Domes ergeben hatte.Hagen Briefe in die Heimar I. 276.

— — (Peter). So nennt Fiorillo IV. g8.ohne Weiteres, einen Spanischen Künstler, un-ter andern Nachfolgern der Stifter der Sevil-lischen Malerschule.

Alesson Eckeman (Loren; Eckeman);umgekehrt Eckeman-Alesson dürfte seyn rich-tigerer Name.seyn. Geb. 1792 in Schweden ,war derselbe für das Studium der schönen Künstebestimmt. Gegen seine Neigung führte ihn dasSchicksal zu einem ganz andern. Er kam nachDeutschland mit seiner Mutter, die sich inSachsen niederließ, wo die Landökonomie seinevornehmste Beschäftigung wurde. Späterhin(, 8 l 3 )ginF er nach München , wo sein Geschmackfür die Künste aufs neue erwachte. Dann fander zu Regensburg Freunde und Lehrer, die seineAnlagen entwickelten, und seine Kenntnisse er-weiterten. In ,8,6 sah er in München zumerstenmal lithographische Zeichnungen, und faßte

V. Lecce bezweifelt haben.

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