Allard.
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Die übrigen Karten Allard« tragen nichts be-sonderes an sich, außer etlichen Stücken vonextraordinärer Größe, darinnen er das HientrumKolli in den Niederlanden darstellt. Er hatdie Arr, seine Karten auf das zierlichste zuilluminiren.." — wolrersdorf's Beper-rorium der Barren. Wien i 8»3 I. m fährtunter dem Jahre 1682 von ihm an: ätlas minor
seu Indb. ^eo^r. prseoipuoriim reAiiorum.
^msteloü. Der Winklersche Gantkatalognennt aus seinem Verlage 6 Bl. Ansichten vonGebäuden zu Amsterdam .
Allard oder vielmehr Alard (Hermann)1602. So wird kurzweg irgendwo ein Künst-ler oder Kunstverleger angezeigt. Das Werkdes I le Roy: l'opoArapkiL Historie» 6allo-Lrsdanliae toi. ist adresslrt: ^mstelseciami1 '^pis^k 6 ^,»a?rKr^//s^r Xlino !Vl. D. L. XLI 1 .;vielleicht daß die Jahrzahl 1602 irrig ist undbeyde Hermann'« nur Eine Person abgeben.In angezeigtem Werke finden sich viel mittel-mäßige Prospekte von I. Harrewyn und I. F.Leonard radirt. (Nachtrag zu Obigem). „Soeben ersehen wir, daß ein solcher (wenigstensals Verleger von Kupfern und Holzschnitten)zu Anfang des XVll. Jahrhunderts wirklichbestand. Man hat nämlich zwey von F. San-redam gestochene allegorische Blatter auf dieSiege, die der Prinz Moritz von Nassau überdie Spanier erhielt; auf dem einen liest man:elicat ^ono l6oa und auf
dem andern ^nisteloclami Lxcuklebst
LIDIOLH. (1602). Endlichist auch die vierte Auflage des nach Alb. Dürer'sZeichnung vortrefflich geschnittenen Triumph-wagens Kaiser Maximilian I. mit der Adresseversehen: Impressus est Lurrus iste ^roslel-reoclami per
et Osnillcm 6e Vle^n Hnno 160g. Hier NMNter sich also Alardi Boster (?).
sll.^-(Huych d.h. Hugo). »Noch ist mlr"
(sagt einer unserer Freunde) »kein Blatt zu Ge-sicht gekommen, auf welchem er sich als Zeichnerund Kupferstecher benannt habe; wohl aberkennen wir deren mehrere (theils mit theils ohneAngabe eines Kupferstechers) die mit seinemexouck. versehen sind, und davon unterschiedenefrüher sich im Besitze anderer Verleger befundenhatten. So trifft man aus seinem VerlageBlatter von Philip. Douttats, C. van Dalen, I.Brouwer, Joh. Barra, P. Nolpe (dieser hol-ländische Ansichten, wie z. B- die Blokade vonAmsterdam ) P. Pontius (früher mit C Dan-keinings Adresse) rc. und, ohne Namen einesStechers, die Bildnisse des Protektors O. Crom-wel's gr. Fol., des Johann von Gissen, Ge-sandten beym Münsterschen Frieden rc. Uebri-gens schreibt Hugo, welcher zu Amsterdam inder letzten Hälfte des XVll. Jahrh, lebte,seinen Namen auch bald AUarde, bald Allaerdr,
Allegri.
bald Allerdt. Brullior giebt ein Monogrammvon ihm, und bemerkt, daß die, sey es nunvon ihm, oder bloß in seinem Verlage erschie-nenen Blätter von denen von Abraham undCarl Allard schwer zu unterscheiden seyen, dasie meist bloß den ausgeschriebnen Namen Allardtragen, und übrigens geringen Werth haben.
Allard (I. F. H.), ein Baukondukteur zuJülich 1820, damals sei. 00. ^0.
— — eigentlich Alarr, ein sehr alter Ku-pferstecher zu Herzogen-Busch. Es ist solchesindeß der Alarr du Hameel, von dem untendie Rede seyn wird.
sT. il-H — — ( ). Eine Menge der
von den im Lex.,, in unsern Zusätzen, und obenangeführten Künstlern dieses Namens gefer-tigten Blätter sind lediglich mit: oder
so. oder auch bloß exe. bezeichnet.So z. B. 12 aus den Ovidischen Verwandlun-gen, nach H. Carracci (Galer. Farnese), S.Vouet und le Pautre; Mars welcher der Venusliebkost, Cupido im Winkel spielt mit demHelme des letztem, auch ohne Namen des Ma-lers (P. Caltari); die sieben Todtsünden nachCallot ; vier Schlachten nach van der Meulen;Ansichten von Houslardyck (18 Bl.), diese ge-meinschaftlich mit Dankerts.
Allaux ( ), ein Französisch er Maler
zu, Rom . Unter den Arbeiten, welche vonKünstlern seiner, Nation in 1820 an die Aka-demie zu Paris übersandt wurden, befand sichvon ihm: Theseus , der den Centaur Bianortödtet. Tüb. B. Bl. 1820 S. 3 i 6 .
Alleaume (Franz), ein Ingenieurzu Paris 1811. S. /ranz verzy im Suppl.
— — ( ) oder Aleaume ( ), gab
in 1628: Introckuction ä I» kerspeotive.Scheibe!'« Einleitung zur mathemati-schen Bücherkennrntß X. 443 .
Alledag (Johann Adam), ein Steinmetz-geselle von Wirzburg der 1674 zu Dresden ar-beitete.
sl.^I Aliegrain (Stephan). Nach einemsolchen (ob von denjenigen, die das Lex. an-führt?) hat Cl. Melan das Titelblatt zu denvon Ludwig d'Orleans (?) übersetzten Annalendes Lacitus gestochen.
sl. 11.^ Allegri (Anton), genannt <tor-reggio, geb. 1494C), zu Correggio , oder ei-nem nahe dabey gelegenen Dörfchen, unweitModena . Sein Vater hieß pellegrino Allegri,und übte die bildende Kunst nicht, so wenigals sein Großvater, dessen Namen der Unsrigetrug; wohl aber einer seiner Oheime, Loren;Allegri (^). Nicht so fast oje ausdrückliche
(>) Busgemittrlt ist dir Richtigkeit dieses, von Einigen in 1490 von Andern gar in 1472 oder 1475angesetzten, Geburtsjahres durch daS Lodtenbuch der Kirche seines Vaterorts, und das ihm dortvon einem seiner Mitbürger, Hteron. Conti, gesetzte Denkmal, (Lä. ä, Siens)
V. tost I«or. 2.
(2) In einer Donationsurkunde von 1527 nennt sich derselbe: lVlagisrer Kliu» magi-nri
Xaronii <ie -Ulegris, kicror. Dieser hielt eine Schule, worinn vielleicht zuerst auch der Unsrige,und sicher ein andrer Neffe von llorenz (von uns unbekanntem Namen) Unterricht erhielt,
(kä rerr.) IV. 31 — 52 e» ore des Doktors Antonioli von Correggio , der schon seit bald im Anfangeunsers Jahrhunderts an einer ausführlichen Biographie seines berühmten Mitbürgers arbeiten soll.Eine Madonna in der Galerie zu Modena , mit dem Datum von ,51, bezeichnet, welche dem(damals freylich erst ,7 Jahr alten) Anton zugeschrieben wird, dürste wenigstens eben so gut einWerk seines gedachten Oheimes seyn. Styl und Formen darinn sind mittelmäßig; die Kleiderfal-tcn trogen »och zum Theil den Charakter älterer Zeit; doch ist daS Ganze pastdser, und nähertsich, mehr als die Arbeit anderer Mitlebendm, der neuern Zeit. l. c.
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I.