Band 
Zweyter Theil [5].
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104
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Allemand (N. l'), oder AUeman, einKupferstecher um i6k>«. In Bernoulli'sSamml. kurzer ^eisebeschreib. Erster über-zähliger Band S. /,77 citirt man nämlich fol-gende Karte: Verbi ^enus paAus in tkelvetii».Partie llu 'VVilllistiuiLsvr^ow en duisse elo.psr le 8r. 8anson li'^kkeviile r66r a Paris cker p. IVlariette. 7V. /,«//«, et öo,»6rsculxis.

sklJ Allemanna, s. auch Alamannoim Suppl. und oben, und Alemama im Lex-

sklJ Alleinannt, s. auch Ztlemani imSuppl.

sr. li/j Allen (F.-, s. Folperr 2 llen imLex. im Suppl. und oben.

Aklen (Georg). Ein solcher erhielt 1810von der königl. Akademie ^n London den Preiseiner silbernen Medaille für einen Aufriß deschirurgischen Collegiums in Lincoles Jnn - Square-LN. BI- 182 t S. 100.

-(I.), ein englischer Gattungsmaler

neuerer Zeit. Zn seinen Bildern zeigte er einenzarten Sinn und gefälligen Jdyllcncharakter.Nichts kann lieblicher seyn als seine Kinder-stube, die er 1804 ausgeführt hat. /iorillo V.L04. Ob er der nämliche Allen sey, der inunsern Zusätzen, ohne Taufnamen, als Ge-schichtsmaler um 1770 zu Rom erscheint, istuns unbekannt; doch vermuthen mir s, und daßer sich nämlich nach seiner Rückkehr zu derLieblingsgattung seiner Landsleuthe gewandthabe. Eben so wissen wir nicht, öb es dernämliche 'I. Allen sey, nach welchem HeinrichSchmidt 17g.. zu einer Dresdner -Ausgabe desGilblas, vielleicht nach einer französischen copirt,gestochen hat?

— — — ein Kupferstecher zu Birming-ham um i8io. Wir kennen Adressen und dgl.die er für Kaufleute stach. ^0.

— — (I- C.). Ein solcher gab, gemein-schaftlich mit vl). B- Eooke u. a. um 1821 zuLondon , in fünf Abtheilungen, i 5 in Linien-manter ausgeführte Ansichten des Innern undAeußern des Colosscumü zn Rom , welche (wirwissen nicht, ob bloß die erste Abtheilung, oderdas Ganze) in Superroyal-Fol. 1 Pf. 1 Sh.kosteten. B. ssooke war der Verleger. Tät).Runstbl. 1822 S. 12.

sll.^ — — (Thomas). Heinecke nenntnach ibm drey von Canot gestochene Blatter,welche alle Bezug anf die Reise der KöniginCharlotte nach England haben: Ansicht der StadtHarwich ; Einschiffung der Königin; den beyihrer Ueberfahrt erlittenen Sturm.

sll.^ — — ( ), der englische Maler

zu Rom . Vergl. oben David Allan und I.Allen.

sl. II.^ Allerdt s. im Lex. Suppl. undhier Allard.

sJ. H.) Aklesio, vergl. Akesio und Alessioim Lex. Suppl. und oben.

Allesson, s. oben Alesson Eckemann.

Allier ( ). Auf dem Salon zu Paris

1822 sah man von diesem dort lebenden Bild-

hauer: Die Portraitstatue eines Frauenzimmersin Marmor, und ein männliches Brustbild;dann einen sterbenden jungen Seemann (marin),und den Römer Camill, wie er, auf feinerRückkehr von Ardea, die Wage der Gallier um-wälzt.

Alligo (Martin), Bürger und Baumeisterin der Altstadt Prag , wo er ibgg noch lebte.Dlabacz. Wohl derselbe, welcher Ebendaselbstin -6g» als Steinmetz erscheint.

Alllprandi (Johann Bapt.), ein KK.Baumeister in der kleinern Residenzstadt Prag ,um ,7»8. Nach seiner Zeichnung wurde die«prachtvolle" Statue der Dreyeinigkeit auf demwelschen Platze zu Prag aufgeführt, nach wel-cher, wenn wir's recht verstehen, Jac. Stevensvon Lteinfels ein Blatt gestochen hat. Dla-bacz.

All in ( ). So heißt in Landon's ^l-

manacki 6es Leaux-^rts >8o3 ohne Weiteres,ein damals zu Paris lebender Bildnißmaler.

Allison ( und Compagnie, Glas-schneider zu London 177b. Directory

kor tke 3ear 1776. ls>onckon 8°. p. 7.

Allnbek, s. unten Alnpek.

All» ja (Vincenz), ein Kupferstecher, welcherzu Ende des vorigen Jahrhunderts lebte undnach der Madame ke Brun ein Bildniß desTonsetzers Joh. Paifiello in gr. Fol. gestochenhaben soll. Ferner kennt man von ihm eineAnsichten-Sammlung von Neapel . DiejenigenBlätter derselben, welche Pompeji darstellen,sind zwar ohne Angabe eines Malers, aber nachArbeiten von Hackert gefertigt, dessen Schülervincenz ist. Hagen's Briefe in die Hei-mach lil. go. Wahrscheinlich ist der unten,nach Heinecke um 1778 s. v. Joseph Aloyavorkommende Sohn entweder der Vater desUnsrigen; oder mit ihm gar Einer und derselbe,unter verschiedenen Taufnamen.

sl. H.^ Allori (Alexander). Man hieltihn denn doch unter seinem Oheim und MeisterBronziuo. Von seinen anatomischen Kenntnissensiehet man Beyspiele in der Tribune der Serviten -Kirche zu Florenz ; und wie sehr er den Aus-druck in seiner Gewalt hatte, zeigt seine Ehe-brecherin in der dortigen H. Geistskirche. Dannkennt man von ihm gute Stafeleygemälde, wiez. B- im Großheczogl. Museum eine OvferungJsaaks; andere zu Rom . In Bildnissen warer besonders glücklich, und brachte solche dannfreylich, nach der Weise seiner Feit, in moder-nem Gewände, auch bey der Vorstellung vonGeschichten des Alterthums an. Rühmlich hin-gegen war es in diesem Jahrhundert, was ebenauch Allori that, durch Anspielungen antikerGroßthaten, neuere Tugend (des Hauses Me-dicis z. B.) verdeckter, aber nur destohöher zu loben. Uebcrhaupt hatte Alexanderfür alle Theile der Kunst ein gleiches Talent;nur daß er solches ungleich anwandte, und nichtstets hinreichend, entwickelte, Kll. wrr. k.

Lot». Von ihm besaß die Gallerte Orleans einstein 4 " hohes, t? 7" breites Bild auf Holzmit Figuren natürlicher Größe, welches die lie-gende Venus darstellt, die so eben den Amorentwaffnet hat, der sie zärtlich anblickt, undwieder nach seinem Bogen langen will. Nebenihr liegt der göldene Apfel, und zwey Taubenschnäbeln sich auf Rosen. Im Hintergrund eine