A l m e r.
Als.
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fühl, baß mitunter etwas Lebendiges hatte sollendargestellt werden; eine Stufe der Kunst, diewenigstens nicht mehr für die niedrigste geltenkann. Tüb. Morg. Bl. i 8 i 5 S. 7 Z- 7 b-
sll-H Almer (Johann Christian), geb. 1/42zu Kopenhagen , und lernte auf der dasigen Aka-demie, wo er 1760 und 1761 im Zeichnen nachdem Modelle, so wie 1764 im Malen Preise,in 176b vollends die große goldnePreismedaille er-hielt. Hierauf sah er sich nach Künstlergedrauchin der Fremde um, wurde nach seiner Zurück-kunst als Zeichenmeister an gedachter Akademiebestallt und st. 1792 in seiner Geburtsstadt,weinn ich Bunsthistorie in DanemarkS. i 85 rc.
sll .^1 Almerico ( ), hieß Andreas,
p. 261,
sn.^1 Alniepda, s. Almyda im Suppl.und unten.
Almor (Juan). So nennt Fiorillo IV.4 " einen spanischen Maler, wahrscheinlich ausder zweyten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts,der sich in die Karthause della Conception in derNahe von Zaragoza zurückgezogen, und dieselbedurch viele Werke seines Pinsels verschönerthatte.
sllJ Almpely (Melchior), ein Bildhauervon Lemberg , der um 1640, gelegentlich einesBaues, zu Olika in Volhinien arbeitete. - 5 .
; iVIonumenta Larlnaiarum. Lra-
coviae i 655 Fol. S« 62h.
Almyda, eigentlich Almeida (BentoJoseph de), war i 8»5 dem Joachim Carneiroda Silva, Zeichenmeister und Lehrer der Archi-tektur an der königl. Ritterakademie zu Lissabon ,substituirt worden. rllmsriLeli clo Xnno Uerboü. l-isboa 16°.
sli.^ — — oder Almepda ( ),hießB- /Von dem Titelkupfer, dessen das Suppl.erwähnt, heißt es in unterschiedenen Kupfer-stichverzeichnissen, daß dasselbe von p. Schif-farr (unstreitig Peter Gisfart) nach B- Al-meyda in Fol. gestochen sey; muß also dortinv. statt inc. heißen.
Alnpeck,(Andreas), wurde i5-j6 als chur -fürstlicher Münzmeister zu Freiberg in Sachsen bestallt, und bekleidete dieß Amt bis i 556 , wogedachte Münzstätte aufgehoben und nach Dres-den verlegt wurde. A. Möller Freiberger-Thronik l. 490. Einer alten Handschrift zufolgewurde Andreas 1489 in Freiberg geb., undst. hier i 503 als Bürgermeister.
— — (Daniel), s. den folgenden MartinAlnpeck.
— — (Martin), ein Goldschmied zu Dres-den , wo er 1673 und noch i 5 g 3 erscheint,1612 aber nicht mehr am Leben war. SeinSohn und Schüler Daniel, lernte von i 588bis 1892 bey ihm, wo er zum Gesellen gespro-chen wurde. Auch ein Valentin Alnpeck,vielleicht der ältre Bruder Daniels, stand voni 585 an, bis zu seinem Gesellenstande i 58 g beyMartin in der Lehre. Beyde scheinen aber dasMeisterrecht nicht zu Dresden , sondern auswärtsgewonnen zu haben.
— — (Valentin), s. vorstehenden MartinAlnpeck.
Aloja, s. AUoja im Lex. und oben.
Alonso H. König von Oviedo (reg. X. L.791—842). Von einer durch ihn gestifteten Ka-pelle zu Oviedo macht eine Chronik des IX. Jahrh,eine interessante Beschreibung, und erzählt, daßder König dieselbe nicht nur mit Säulen undTogen, sondern auch mit verschiedenen Gemäl-den aus seinem Pallaste geschmückt habe. Fio-rillo IV. 2ö.
- — (Esteban). So heißt bey FiorilloIV. 92. ohne Weiteres, ein gegen End des XVI.Jahrh, blühender spanischer Kunststicker.
^1. 11.^ AlsSt (Peter van), ist PeterRoeck jm Lex. und Suppl-
sli.^ Alosta. In diesem Artikel unsrerZusätze (Z 4 ) l. Dombes st. Domber.
sl. ii.^j Aloueree, s. Lalouerre im Lex.Suppl. und künftig.
Aloya (Joseph). So nennt Heinecke um1778 als Künstler neuerer Zeit einen Stechervon Neapel , der Blätter für die Sammlungder Alterthümer des Herkulanums, und für dasWerk: Llruica VeKeisdili, dann Vier großeAnsichten von Neapel und seiner Gegend, jedezu zwey Blättern, und endlich das Bildniß desim Gerüche der Heiligkeit verstorbnen BischofesJohann von Palafox gefertigt habe.
siiJ Alp (Peter), Heinecke (viel.) nenntihn Als und kann Recht haben.
Alpen (van). Jm Tüb. Runstbl. 1822S. 12 liest man: „Jm lournsl rle Is koer(8. Jan. 1812) machte der würdige Präsidentvan Alpen den damaligen Präfekten auf einRömerwerk aufmerksam, welches 1811 in Freinz-Lammersdorf (Reg. Bezirk Aachen, Kreis Düren)aus dem Jndebach, gezogen worden, van Al-pen schrieb dem Präfekten französisch, und sagte,der Stein sey tiree cle I'lncie, und der fran-zösische Redakteur kommentirte: Der Stein liegein Lammerüdorf, und stamme aus — Indien ."
Alphardus (Reinhard), ein Münzmeisterund Münzgraveur aus Italien gebürtig, derdem Könige Wenzel II. im Jahr i 3 oo silbernePragergroschen prägte, von welchen Weles-spavln in seinem böhmischen Kalender 1H90S. 591 sagt, sie seyen unter andern böhmischenMünzen die beßten gewesen. Dlabac;.
Alpbons, ein geborner Niederländer undKarmeliter -Laienbruder zu Etraubing, maltefür die dortige Kirche seines Ordens die Al-tarblätter: Simon Stock im Jahr i 658 , undden H. Sebastian? Liporvsky.
Alphonsus Avesilnus, Herzog vonFerrara, war, wie Jovius sagt, im Dreheneiner der vorzüglichsten Künstler seiner Zeit.Er fertigte Lrettspielsteine, überaus schöneBüchsen, musikalische Instrumente rc. und schätzteund belohnte überhaupt die Künstler. Joh.Heermann > 43 . christliche Treu - (Trau-)ungs-Sermones. Nürnb. 1657 4°. S> 871.
si. 11.^ Alpin, s oben, und im Lex. undSuppl. Albin.
sll-H Ais (Peter), s. Suppl., wo er durchDruckfehler (s. v. Alp) erst nach dem Art.Alpbeus rubri-irt ist. perer wurde 1725 zuKopenhagen geb., und gieng, nachdem er >755den großen Preis der Kopenhagner-Akademieerhalten hatte, 1766 nach Rom zu Mengs, demer von Petzold empfohlen worden, perer'sGeist und angenehmer Umgang erwarb ihm auch
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