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Angel».
Angermeyer.
^ 2 !
si. II.^I 2 lngelo (Baptist d'), s. im Lex.und in den Zusätzen Torbido, und bey Lanzi:Moro.
— — (Johann), von Gubbio , ein um i 32 iam Dome zu Orvieto beschäftigter Bildhauer.
sis /«77 ^1. Z81.
— — (Lodovico di M-), s. oben Meo biAndrea.
— — (Maestro). Von einem solchen sieht
man in dem alten Refektorium des Benediktiner -klosters St. Giustina zu Padua , in Freöco, eineKreuzigung mit lebensgroßen Figuren. Nachdem Style dieses noch wohl erhaltenen Bildeszu urtheilen, an dem besonders die Köpfe ihrerNatürlichkeit wegen zu rühmen sind, mag derUnsrige in der Schule des Squarcione studirthaben. «ir
x. 99. 284.
sl. 11.^ — — (Marc d'), ist der MarcdÄngell, a. v. Torbldo im Lex. und in denZusätzen.
— — (Michael). So hieß ein Bildhauer
von Florenz, der i 5 o 3 am Dome zu Orvieto arbeitete, aber keine besondere Achtung genos-sen haben mochte, und wenigstens einen gerin-gen Lohn bezog. - 7 s/ Ty-om-, -//
ö^v/seo p. Z27.
sl. II.^I — — — — Daß hierunter inSchriften und auf Blättern Mich. Ang. Buo-naroti gemeint sey, versteht sich fast von selbst;dann aber auch zuweilen Meng« und Eerquozzi,so wie endlich auch der Bildhauer RenarMichel Slodrs diesen schönen Beynamen trug.
— — (Nikola da), und Peter passarletius verfertigten im XU. Jahrh, gemeinschaft-lich eine roh' und plump ausgehauene, dabeyaber mit biblischen Geschichten und Arabeskenreich verzierte hohe Säule, die in der St. Pauls-kirche vor Rom noch ersichtlich ist, ehedem zurAufsteckung der Osterkerze diente, dermal aberein Wappen trägt (?) Hagen Briefe in dieHeimarh. IV. i 3 x.
— — (Stephan di), ein Baumeister von
und zu Orvieto , der mit andern Künstlern um1H01 und i 5 o 3 bey dem Baue des dortigenDomes beschäftigt war. -/s/ ^c»
-// o^vrseo P. 1^3. 080.
— — (Theodor Gottfried Niklaus), einKupferstecher zu Schleswig , geb. 17b? erhieltin seiner Vaterstadt Unterricht im Zeichnen, undbestimmte sich zur Malerey. Nachdem er aber>780 nach Kopenhagen kam, wo er die dortigeKunstakademie auf einige Zeit besuchte, erlernteer hier das Schrift- und Landchartenstechen,und wurde Kupferstecher bey der Akademie derWissenschaften, die sich seiner fleißig bediente.Er lebte noch zu Kopenhagen 1811. Wein-rvich Lunsthistorie S. 233 .
— — (Tino di M.), von Assist, erscheint1828 als Geselle des Giovanni di Bonini, wel-cher damals als Obermeister über die am Domezu Orvieto bediensteten Glasmaler gesetzt war.
c/s/ D,-o,»o -/- O^ri/sto p. 272.
-- — ( ), ein Kupferstecher in Däne-
mark , arbeitete in r8>., an einer Spezialkartevon Dornhvim, und ist wohl sicher mit demobigen Tbeod. Gorrfr. M'kl. 2 s. Eine Person.
Angelstädr ( ). Ein Maler zu Ber-
lin , dessen.irgendwo um 1796 gelegentlich ge-dacht wird.
sl. 11.^ Angeluccio. Fiorillo III. 17h.nennt ihn den einzigen würdigen Schüler vonC. Gelee, der, nach pascoli, ein sehr schätz-bares Gemälde, im Hause des Carlo Bonelli (zu Rom ?) hinterlassen habe. Bey Lanzi(Lä. terr.) II. LOO heißt er irrig Angelt.
s/?-§ xlnxit (liest man in geschriebe-nen Notizzen eines unsrer Freunde) findet sichauf einem Bilde im Konvente Corpus Domini zu Venedig , welches den leidenden Christus inHalbfigur, zwischen der H. Jungfrau und St.Johann darstellt, und Arbeit des XIV. Jahr-hunderts ist. Gasts sah solche, fand sie aberkeineswegs gioteschisch.
Angeluzzo (Niccola d), ein Künstler, der1349, so wie ein anderer Künstler (vermuthlichbeydes Bildhauer) Oerrucciolo Angeluzzo oderAngeluzzi, letztrcr i 353 , bey dem Dombauezu Orvieto Beschäftigung gefunden hatte.
</s/ -/r o^vrseo P. 281 u. 282.
— — (Petrucciolo), s. den gleich vorstehn-den Art.
Anger (Otto). Ein solcher zeigte auf derDresdner -Ausstellung 1821 eine Gruppe Köpfenach Raphael in Kreide gezeichnet. Damalswar er Schüler der dort noch, neben der Aka-demie, bestehenden Kunstschule.
Angerer (Georg). So heißt bey Liporvsky,ohne seine Lebenszeit zu bestimmen, ein Bild-hauer aus Bayern , von welchem sich Statuenin der ehemaligen Klosterkirche zu Freysing be-finden.
sll.^j Angermann (David), geb. zu Egcr(nicht Egcn, wie es im Supplemente heißt).Das Verzeichnis der Berliner-Kunstausstellungvon 1786 führt zwey Miniaturbildnisse von einemMiniaturmaler Ängermann aus Speyer an,welcher wohl kein Andrer, als der Unsrige ist.Mensel zählt ihn 1808 noch unter die Lebenden.
— — (Johann Gotthilf). Der Adreßkal.von Minden (12°. Ravensberg >787) führteinen solchen als Landbaumeister zu Lingen inWestphalen damals lebend an.
— — (Johann Gottlob), geb. 1698 inSchlesien, lernte erstlich als Tischler zu Alten-burg und kam sodann nach Dresden , wo erMathematik studirte und in der Baukunst sichgründliche Kenntnisse erwarb. Hierauf besorgteer eine Zeitlang die bey der königl. Domainen-kammer zu Magdenburg vorfallenden Bauange-legenheiten, und wurde späterhin von dem from-men Aug. Herm. Franke, bey dem von diesemgestifteten bekannten Waisenhause in Halle, alsBaumeister angestellt. Er führte hier das Drausund Backhaus, und dann noch andre große Ge-bäude auf; auch findet man in dem Archivedes Waisenhauses eine große Anzahl sehr sau-berer Risse und Handschriften von ihm, dieseine Geschicklichkeit beurkunden Angermannstarb zu Halle 1786. Beschreib, des Hal-I ischen Waisenhauses. Halle 1799 - 8°.S. 17b.
si. Ii.^ — — (Julius), ein Münzmeister,fi unten Angerstem-
Angermeyer (Albert, eigentlich Joh.Adelbert), geb- zu Biling oder Dilni in Döh-
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