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dem botanischen Garten. Er muß ein hohesAlter erreicht haben; denn unstreitig ist er dochderjenige Aubrier, der in dem Pariser-Almanachroyal (1742) noch als Maler und Zeichner beyder Akademie der Wissenschaften zu Paris ,mit dem Titel: kelntre äu , an jarclin«1u ko^ erscheint. Die Bibliothek zu Göttingen besitzt von ihm etwa,90 große Blätter, die alseben so viele Meisterstücke botanischer Zeichnungenzu sehen sind. Stiche nach ihm, trifft man inHeritier's Stirpes NOVD ant minus LOZnilse.karis 1784 gr. Fol.; dann in du Hamel's Wer-ken , und endlich in: plantaruin americanarurnlasclouli X. cur. öurmanno. Xmstercl. etl.uAä. öai. 1755. kol. mit 282 Kupfern. DieZeichnungen zu letztgedachtcm Werke waren je-doch nur Kopien, die Anbriet nach andernZeichnungen des Carl Plumier gefertigt hatte.
sl. H.^> Aubry (Abraham). Derselbe hatum i 65 c> fleißig für Buchhändler gearbeitet.Neben Anderm heißt es, er habe Ovids Methasmorphosen, nach W. Baur, in iH8 kl. quer Folio-Blättern geliefert, die in 1652 ^u Cölln erschie-nen waren. In seinem eignen Verlage fandsich dann Vieles ohne Kunstwerth. Mehrereshat er hinwieder für den Nürnberger-Verlagvon Paul Fürst gefertigt.
— — (C. F.), ein neuerer Kupferstecher,von dem man ein Blatt, Cephalus und Procris,nach G B. Cipriani kennt. Das Gegenstück: An-gelika und Medoro fertigte H. F. Aubry, nachdem gleichen Meister. Beydes sind schlechteQuer-Oval Kl. Quartblätter.
— — (Debias), ein Baumeister, s. Cluirdtin künftigen Nachtragen.
— -- (H. F>), Kupferstecher, s. oben denArt. C. F. Aubry.
sll.^ — — (Johann Philipp). Dieserschlechte Kupferstecher lebte um ,68o. Von sei-nen Arbeiten sind, des Zeichners wegen, dieBlätter mit allerley Thieren, meist in Fol. an-geführt worden, welche er zu I. Ludolf's His-torik selbiopica, krancok. a. M. 168, Fol.nach I- H. Roos gefertigt hat.
sl. n.^> — — (Peter). Sein im Suppl.in 1666 angesetztes Todesjahr wird uns deswe-gen zweifelhaft, weil Wir in: Ledclil Xntiquit.
Xrßentin. (/^. XrZentor. 1669) noch einBlatt von ihm nach Arhard, und in L. Caron'sUnlustvertreiber (8°. Straßburg eocl.) ein anderesnach Joh. Walther Pater, beydes höchst mittel-mäßige Arbeit finden.
— — (Stephan). Irgendwo nennt manvon einem solchen, uns sonst ganz unbekanntenKupferstecher eine Ansicht des Münsters zuStraßburg , in gr. Nealfol.
sii.^ — — — — , geh. zu Versailles 1746 und gest. zu Paris 1781 (nicht 80). „Die-ser Maler" (heißt es bey Gault de Ar. Ger ,maln S. 3 10) „sehr unbeständig in seinem Ge-schmacke , wurde zuerst von der Akademie alsBildnißmaler aufgenommen; alsdann legte ersich auf häusliche Scenen, und wollte sich zuletztgar bis zur Geschichte erheben, wo er aber schei-terte. Jene Hausscenen gelangen ihm am hetz-ten." Nach ihm kennt man in kleinen Blätterngestochen: le Llaria^e rompn et conclü, les^clieux cle 1k nouirice, 1'Xmour palerncl,In Kremiere l.eoon ck'amitie lraternelle, letztresvon C. C. Berwic.
l.
Aubiiisso n.
fl. Il/j Aubry ( ). Fiorillo Hl.
3 iZ nennt einen solchen als Pastellmaler undZeitgenosse von la Tour. Derselbe ist aber wohlkein anderer als der Bildnißmaler des 8ex. unterdem Art. Guillor Aubry, und der gleich vor-erwähnte Stephan Aubry unsrer Zusätze.
— — ( ). Ei» solcher (wahr-
scheinlich mit dem auch oben angeführten Lud-wig Aubri unserer Zusätze Eine Person) wirdin Landon's Salon von 1808 S. 99 unterdenjenigen genannt, welche damals Belohnun-gen (Er eine Medaille) erhielten, und derenArbeiten von der Regierung aufgetragen, undvon ihr gekauft worden. Dann ist es wahrschein-lich der nämliche, welcher l. c. n 5 unter derRubrik der damals zu Paris lebenden Miniatur-und Schmelzmaler erscheint, und in der neuenStraße des Petits Champs Nro- 18 wohnte.Eben so sah man auf dem Salon 1810 wahr-scheinlich von keinem Andern als von ihm, derhier Schüler von Jsabey heißt, die beyden Bild-nisse des Königs und der Königin von Westpha-len in ganzer Statur, welche nach Landon(Salon 1810 p. 107) dort zu dem Beßtcn seinerGattung gehörten, und sich besonders durch dieLieblichkeit (suavite) des Kolorits auszeichneten.„Er, sein Meister Zsabey, und sein SchülerGarnt" (meint Landen) „ machten ordentlichein Triumvirat der damalige» Miniatur in Frank-reich aus." Wieder Schönes sah' man von ihmauf den Salons von 1812 und 1814. Auf die-sem letzten,, neben Anderm, das Bildniß einerFrau in ganzer Statur, schwarz gekleidet unddie Laute spielend, das sich durch seinen ange-nehmen, und zugleich kräftigen Farbenton aus-zeichnete. Auf dem Salon 1819 wieder Unge-nanntes.
— — ( ). Ein solcher wird irgendwo
königlicher Drücken- und Straßen-Ingenieur zuDijon 1766 und noch 1779 genannt.
— — ( )- Ein solcher lithographiere
sehr gut um 1822 den berühmten Zodiakus vonDenderah , nach Denon's Zeichnung, für dessel-ben egyptische Reise (Pr. nebst der historischenBeschreib. 2 Frkn.) Tüb. Lunstbl. 1822. ,68-S. auch den gleich ff. Art.
— — le Lomre ( ). Ein solcher,
wahrscheinlich mit dem Vorstehnden derselbe,Schüler von Girodet , wird im Tüb. Lunftbl.an der gleich oben angeführten Stelle, als einLithographe von so ausgezeichneter Geschicklich-keit genannt, daß seine Kunstgattung noch nichtshervorgebracht habe, das z. B. den ,6 Blätterngleiche, welche er nach Girodet's Zeichnung, vonden Hauptfiguren zweyer Gemälde von Girodet und Gerard geliefert habe, die sich jetzt, alsGeschenke des Kaisers Napoleon , irgendwo (?)in Deutschland befinden, und Scenen aus Os-hian zum Gegenstand haben (Pr. 02 Frkn. und48 auf chines. Papier ). Etwas später lieferteer noch zwey Blätter von gleichem Werthe: DieKöpfe von Endymion und Amor, wieder nacheinem Gemälde von Girodet .
. sn .^1 — — s. auch Aubri in unsern Zu-sätzen, und Oben.
Aubuisson (d'), ein französischer Künstlerneuester Zeit. Von demselben sah' man auf demSalon 1822 ein Bild: Alexander, der den Bu-cepal bezähmt, wovon es in einer Critik dieserAusstellung: I'Obsei vateur ei Xrtequln auSalon p. 20 spöttisch heißt: „O, bey meinerTreue! Davon läßt sich Nichts sprechen: Wahl
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