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Dies sieht man aus folgenden Resultaten von Arbeiten, auf deren Ge-nauigkeit man rechnen kann, da dieselben von geschickten Chemikernangestellt sind, seitdem die Analyse organischerKörper fast absolute Gewiß-heit gewährt.
1. Elementar - Zusammensetzung der fetten Körper.
Kohlen-
stoff.
1. Schweinefett 78,843
2. Hammeltalg 78,996
3. Wallrath ' 75,474
4. Fischthran 79,650
5. Nußöl 79,774
6. Olivenöl 77,210
7. Mandelöl 77,403
8. Leinöl 76,014
9. Ricinusöl 74,178
10. Weißes Wachs 81,784
Woffcr-
stoff.
12,182
11,700
12,795
14.35010,57013,56011,481
11.35111,03412,672
n Verfasser der Analysen.
8,502 Sauffure.
9,304 Chevreul.
11,377 Sauffure.
6,000 Bsrard.
9,122 Saussure.
9,430 Gay - Luffac und Thenard.10,828 Saussure.
12,625 —
14,788 —
5,554 Gay-Luffac und Thenard.
779,325 121,695 97,530
Zm Mittel 77,933 12,170 9,530
Gay-Luffac und Thenard haben das im Zustand von Colopho-nium oder trocknem Schiffstheer ausgedörrte Fichtenharz (das einzigeHarz, welches man zweckmäßig zur Bereitung des Leuchtgases anwen-den kann) analysirt. Sie haben es zusammengesetzt gefunden aus75,944 Kohlenstoff, 10,719 Wasserstoff und 13,337 Sauerstoff. Die-ser Gehalt an Wasserstoff und an Sauerstoff vornämlich verspricht we-niger gute Erfolge von dem Harze als von den Oelen und Fetten. Daes jedoch keinen Anschein hat, daß in den allgemeinen Handelsverhält-nissen Frankreichs Jemand daran denken sollte, von diesen letzten Sub-stanzen Gebrauch zu machen, um sie statt der Stk. in der Fabricationzu verwenden, so ist es hauptsächlich das Harz, welches wir hier zuuntersuchen haben.
Wir selbst haben keine Erfahrung in der Arbeit mit dem Harze,sondern haben es nur im Kleinen und in der Vermischung mit Stk.von schwachen Eigenschaften anwenden sehen, indem man zum Zweckehatte, das Gas der letztem zu verbessern. Unsere Bemühungen umNachmessungen aus den Ländern, wo man die Harze zur Darstellungdes Gases hat verwenden wollen, waren erfolglos. Wir sprechen dahernur von den Versuchen, welche zu Paris und Antwerpen angestellt wor-den sind. An diesen beiden Orten scheinen sie die Vortheile, welcheman sich davon versprach, nicht gewährt zu haben. Es ist uns ohneZweifel erlaubt, den Prospectus von Paris zu untersuchen, weil dieVerfasser dadurch, daß sie ihre Arbeit der 8ociets cl'sncouraFsmentvorgezeigt und sie um bevollmächtigte Untersucher gebeten haben, dieOeffenrlichkeit gleichsam zu Hülfe gerufen haben. Diese Letzter» habeneinen Bericht erstattet, welcher in das Bulletin der Societs eingerücktworden ist.