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Die Beleuchtung mit Gas aus Stein- und Braunkohlen, Torf, Oel, Fett, mineralischen und vegetabilischen Harzen ... : mit vorgängigen Untersuchungen über den Gehalt dieser Brennmaterialien an Wasser- und Kohlenstoff, ihr Leuchtvermögen und ihre fabrikökonomische Anwendung, nebst statistischen Angaben über die Gewinnung derselben in Frankreich, England, Belgien ... und einer Beurtheilung der neu vorgeschlagenen Verfahrungsweisen bei der Gasbereitung / von Pelouze dem Vater ...; und mit Analysen und kritischen Bemerkungen von ... Pelouze dem Sohn ...; ins Deutsche übertragen von H. Bruhn
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384
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Verordnungen in Bezug auf die Gasanstalten.

Alle Anstalten, worin Wasserstoffgas behufs der Beleuchtung fa-bricirt oder aufbewahrt wird, sind laut königl. Ordonnanz vom 20. Äug.1824 in die zweite Classe der gefährlichen, ungesunden oder lästigenAnstalten gereiht worden. Abgesehen von dieser allgemeinen Anordnungund von den Folgen, die daraus hervorgehen, sind diese Anstalten denbesondern Vorsichtsmaßregeln unterworfen, welche das Ministerium desInnern obiger Ordonnanz durch eine besondere Jnstruction hinzugefügthat. Die durch diese Jnstruction vorgeschriebenen Vorsichtsmaßregelnbetreffen namentlich die Anstalten, in welchen das Gas bereitet, danndie, worin es condenstrt und gereinigt wird; ferner betreffen sie die Gaso-meter und die Transport-Behälter, in denen man das Gas compri-mirt oder aufhebt.

1) Anstalten, worin das Gas dargestellt wird. —Diese müssen von allen andern Anstalten und Wohnungen abgesondertstehen und dürfen keine andere Bedeckung als von feuerfesten Materia-lien haben.

Die Essen der Destillir-Oefen müssen wenigstens 32 Meter Höhehaben und es wird anempfohlen, die Oefen so einzurichten, daß sie soviel möglich den Rauch verzehren. Oberhalb jedes Systems einesOfens oder der Vereinigung mehrerer Destillir-Retorten muß ein hori-zontales Rohr angebracht sein, welches einerseits mit der großen Haupt-esse der Anstalt communicirt, andrerseits sich oberhalb einer jeden Re-torten-Vereinigung mittels eines Mantels von passender Gestalt undGröße öffnet, so daß der Rauch, der beim Oeffnen der Retorten ausjedem Ofen strömt, sich durch den Mantel und das horizontale Rohrin die große gemeinschaftliche Esse verbreiten kann.

Die Retorten müssen nach hinten geneigt sein, so daß der flüssigeTheer sich nicht nach vorn verbreiten kann, während die Coaks heraus-genommen werden.