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nicht mehr als nöthig ist, um einige Stunden lang eine langsame Ver-brennung zu unterhalten. Auf diese Weise erhalt man das sogenanntekleine oder lange Feuer, welches nothwendig ist, um das Gut schwitzenund nach und nach warm werden zu lassen. Hierauf läßt man unauf-hörlich das Geblase spielen, erst langsam, dann allmählich stärker, bisman am Ende eine Temperatur von 160 Grad Wedgwood erhält.Zur rechten Zeit und wenn die Glasur des Porcellans zu fließen anfängt,zieht man die ersten Probestücke aus dem Ofen, um über den Zustanddes Brandes urtheilen zu können, so wie man es bei den gewöhnlichenPorcellanösen zu machen pflegt. Fallt die Probe gut aus, so ver-mindert man den Wind, läßt ihn endlich ganz aufhören und schließtmittels Ziegeln und Thon durchaus alle Oeffnungen am Ofen, ohnedaß man die auf dem Roste noch nicht verzehrten Coaks zu scheuenbraucht.
Sollten sich wahrend des Brennens die Aschenherde verstopfen,so muß man sie freilich wieder öffnen.
Regelmäßige und gleichförmige Leitung von Feuer und Windsind unerläßliche Bedingung für den guten Ofengang.
Man halt mit Recht die Coaks der Leuchtgasbereitung zumMetallschmelzen und andern eine sehr hohe Temperatur erforderndenFabrikzweigen für untauglich; aber wir glauben, daß sie dagegen fürden Porcellanofen sehr brauchbar sind, weil es bei dem oben beschrie-benen Proceß nicht nöthig ist, schnell einen gegebenen Punct zu er-hitzen, indem man nur eine in einem großen Raum weit verbreiteteHitze verlangt. Die Coaks der Gasbereitungsanstalten scheinen aberdiesem Zwecke sehr gut zu entsprechen.
Siebentes Capitel.
Fortsetzung der kohlenwasserstoffhaltigen Stoffe, ausdenen Leuchtgas dargestellt werden kann.
Flüssiges und festes Bitumen. — Verschiedene Fundörter. — Steinöl, inPans unter dem Namen schwarzes Fett verkauft. — Bemerkenswerthe Ge-winnung zu Lobsann und Pyrimvnt-Sehssel. — Gegenwärtige Totalausbeutean Bitumen in Frankreich .
III.
B » t u m e n.
< der chemischen Zusammensetzung bieten die verschis-
rennbaren Stoffe, die wir unter dem Namen Asphalt, Pissas-