shire, Shropshire und Uorkshire zweischalige den Miesmuscheln dessüßen Wassers sehr ähnliche Muscheln, aber keine Spur von See-thieren vor, die Abwesenheit von Seemuscheln, die Seltenheit selbstder Muscheln im Allgemeinen und der große Ueberfluß von Pflanzen-resten bieten sehr beachtenswerthe Thatsachen dar. Man hat imStkgebirge von Shropshire, und zwar in einem besondern Flötze eisen-haltigen Thons, getrennte Stücken von einem Cbfuß Umfang ge-funden , welche beinahe die Gestalt von einem Aufsätze einer Corinthi-schen Säule haben und sich in unregelmäßige auf einander seitwärtsgehäufte Kegel theilen.
Das Dach und die Sohle der Stkflötze sind gemeiniglich vonSchieferthon gebildet, seltner bedeckt der Quadersandstein die Stk-unmittelbar, oder wird von dieser bedeckt. Gewöhnlich ist auch dergrobkörnige Quadersandstein viel weiter von der Stk. entfernt als derfeinkörnige, und das Alles folgt sehr oft in einer Ordnung, welche sichzu verschiedenen Malen mit hinreichender Genauigkeit wiederholt.
Es ist nicht selten, daß das kohlensaure Eisen in dieser Art Ge-birge ganze Bänke bildet, aber öfter noch an Zahl und Umfang gleich-mäßige Anhäufungen. Als Eisenerz wird diese Substanz mit Vor-theil in den Stkbergwerken verschiedener Theile Englands, Schlesiens,in den Umgebungen Saarbrücks u. s. w. benutzt.
In verschiedenen Gegenden bildet der wahre Sandstein die un-mittelbare Unterlage der Stk.; dieser Sandstein scheint nichts Andereszu enthalten als bisweilen sehr harten Quarz, wie z. B. in denGruben von Samt-Georges-Chätelaison, Depart. Maine-et-Loire und Lapon-et-Loire. An diesem letzten Orte bricht er sich leicht inBruchstücke von kubischer Gestalt, woher er im Lande den Namenpisrre carree erhalten hat. Iu Noyant (Allier ), zu Hardinghen (?as-cls-Oalais), zu Newcastle in England rc. kennt man gleichfalls Bänkevon Sandstein im Stkgebirge.
Herr Duhamel hat nahe bei Souvigny (Allier ) Bänke eines aus-gezeichneten trappartigen Gesteins beobachtet; diese Bänke wechselnmit den Stkflötzen ab, und gleichwohl muß man diese Formation zudem eigentlich sogenannten Stkgebirge rechnen; denn nach dem Be-richte des Hrn. Duhamel ist darin jedes Stkflötz auch von Schieferund Sand, welcher runde Kieselsteine einschließt, begleitet. Eintrappartiges Gebirge von gleicher Beschaffenheit hat unterhalb desStkgebirges, nahe bei Figeac (Lot) und bei la Chapelle in demselbenDepart. Hr. Berthier aufgefunden.
Man hat noch in dem Stkwerke von Birch-Hill, nahe bei Wal-sall in Staffordshire, eine Trappbank angeführt; aber dieses Lagerscheint nur ein Theil von dem Gange zu sein, der sich zwischen denStkschichten bildet; denn es steht mit einem wahren Gange derselbenSubstanz in Verbindung, nimmt sehr schnell ab und verschwindetplötzlich. Die Farbe des Quadersandsteins in der Nachbarschaft ist