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kommenen Verbrennung 160 Sauerstoff und bilden 60 Cubikzoll Koh-lensäure. Dieses ist wahrscheinlich ein Gemenge von zwei verschiede-nen Gasen, und seine veränderlichen Eigenschaften hängen ohne Zwei-fel von dem Unterschied in den Verhältnissen ab. Thompson glaubt,daß das eine der beiden Gase ein Gemenge von Kohlenoxyd ist, aberer glaubt auch, daß das andere Gas von allen denen verschieden ist,welche man im isolirten Zustande erhalten und untersucht hat. Wennman sich versichert halten kann, daß dieses letztere Gas Sauerstoff hält,so würde der passendste Name, um eine dreifache Zusammensetzunganzugeben, gesauerstoffter Kohlenwasserstoff sein.
Henry betrachtet das aus der Destillation der Steinkohle erhal-tene Gas als ein Gemenge von Kohlenwasserstoffgas mit Kohlenoxydund ölbildendem Gas.
Die durch Destillation von Oel und von Wachs erhaltenen Gasebestehen aus Kohlenwasserstoffgas; aber ersteres hält ^ seines Vol. undletzteres seines Vol. ölbildendes GaS, welches auch in den Gasenexistirt, die erhalten werden, wenn man Kampher-, Aether- oder Alko-hol-Dämpfe durch heiße Röhren streichen laßt.
Drittes Capitel.
Phänomene der leuchtenden Verbrennung derGase.
Von der Flamme. — Bedingungen ihres Entstehens. — Vergleich zwischenden durch Verbrennung gasiger Körper und fester Körper entwickelten Wär-memengen.
Der bekannte Verbrennungsproceß kann von uns nicht andersbetrachtet werden, als daß der zu verbrennende Körper sich zuvor imgasförmigen Zustande befindet. Der gemeine Mann hat, wenn ereinen festen oder flüssigen Körper, als Holz, Harz , Fett, Oele, Torf,Steinkohle u. s. w. brennen sieht, ganz andere Ideen von diesem Pro-ceß als wir; das kommt aber davon, daß sich an dem brennbaren Kör-per vor dem Uebergang vom festen in den gasförmigen Zustand, vordem Verbrennen, gewöhnlich nichts Sichtbares zeigt.
Nehmen wir einen brennbaren Körper an, der sich bei hoher Tem-peratur nicht verflüchtigt, als Holzkohle, Steinkohle, und welcher, ineinem Schmelztiegel lange erhitzt, durchaus von jeder flüchtigen Sub-stanz befreit worden ist; dieser, einer starken Hitze ausgesetzt, wirdrothgluhen, ja selbst weißglühen, ohne sich zu entzünden. Das Glü-