Rösten vnd Schmeltzen der Ertz.87der Rost herdurch, sollen die Ofenbrüche von dem Vorläuffer durchgelassen, vnndgewaschen in der Schmeltzhütten, auff der böhnen außgebreitet, vnd die Schlackenvom Rost darüber gestrawet vnd durchgesetzet, das heisset die Schlackenschicht.Wann der Ofen außgangen, siost man das Auge aus, vnnd reumet derSchmeltzer mit einem Stoßeisen auff beyden seiten aus, damit die Nase an der formweil es noch warm, loß werde, welches in erkaltung mit schlägel vnd eisen müste ge-schehen/ das loßgestossene zeucht man mit dem Schlackenhaken heraus, vnnd etlichemahl ein wenig abgegossen, damit der Schmeltzer vor dem Ofen wegen der grossenHitze bleiben kan, das außgebrochene heist man Ofenbrüche, vnd wird auff den fol-genden Rostschlacken wieder gesetzet, wie vor, das Werck wird gewogen, vnnd wasder Stich wiegt, auff eine jede Prob, so nun demselben im mittel des außgiessens ge-nommen, auffgezeichnet, vnd die Stiche zusammen gerechnet, befindet man, wie vielein Rost Werck geben hat, die auffgezeichnete kleine Stichproben, werden den Hüt-tenschreiber zugestelt, dadurch kan man erfahren, ob die Silber, so er in der kleinenProb im Schlichfunden, im selben Wercke seyn, vnnd ob der Schmeltzer wol odervbel gearbeitet hat.Olget die Huͤttenkost auff zwey Röste, sind 60Centner gepucht vnd geröst Ertz.Tal.&cVon zweyen Rösten zu wegen.Brennmeisterlohn.Schlackenläufferlohn.Vorläufferlohn.Schmeltzerlohn.Hüttenzinß.OfenGelt.GestübeGelt.Vor 18 Malderholtz.Von zwey Rosten zu brennen.Vor 50 Maß kollen/ 55 Maß zum Schmeltzen/ vnd 4Maß zum treiben, jedes Maß drey Groschen.Davon zu messen.Vor 7 Centner Hartzschlacken.Vor ein Centner Eisen.Treiberlohn.Zu Bier vnd dem Schurknechte.Vor vierdtehalb Tonnen Aschen.Vor 11 Stuͤcke Treibholtz.14Summa 19 Thaler, 23 Groschen/ 48.Silber-Som schmeltzen der reichenErtz auff dem Andreaszbergevbers höltzlein.Je reichen Silber Ertz, werden gleich wie die gemeinen Ertz-im gebreuchlichen Schmidtzofen geschmeltzt, die von der Abzucht anzurechnen, 6sie-halb Ellen hoch, vnd eine Elle weit seyn, die Abzucht sol vnter dem Ofen Creutzweisherdurch gehen/ vnd oben einer Handt hoch mit Schlacken bestuͤrt werden, darauffvon Lehm ein Herdt geschlagen einer halben Ellen dicke, Dieser Herdt wird wol ab-gewärmet, damit keine feuchtigkeit darin bleibet, darauff wird im zumachen desOfens
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Buch
Bericht vom Bergkwerck, wie man dieselben bawen und in guten Wolstandt bringen soll, sampt allen darzu gehörigen Arbeiten, Ordnung und rechtlichen Process / beschrieben durch G. E. Löhneyss
Entstehung
Seite
87
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