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Bericht vom Bergkwerck, wie man dieselben bawen und in guten Wolstandt bringen soll, sampt allen darzu gehörigen Arbeiten, Ordnung und rechtlichen Process / beschrieben durch G. E. Löhneyss
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241
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vom Schörffen/Puhten vnd zubuß anlegen etc. 241Vnßlit entfrembden, solche Vntrew sol der Steiger den Bergkmeister vnd Ge-schwornen vnseumblich anzeigen, vnd sol der Arbeiter deßwegen mit harter Gefenck-niß gestraffet werden.Der 58. Articul.WJevnd wann die Schichten sollen an-gefahren vnd gehalten werden.Je Schichtarbeit belangent, wie dieselbe getheilet, vnd zu welcher zeit dieArbeiter auß vnd anfahren sollen, ist oben am 54 blade gemeldet, Man sol allezeit zugleicher Schicht eine Stunde zuvor anleuten, damit sich die Arbeiter darnach zurichten, vnd desto weniger ihrer versaumbniß zu entschuldigen haben.Der 59. Articul.VOn den zwölff Stœndenern.MAnn nun die Glocke geleutet, so sollen die Arbeiter Morgens vmb vierschläge anfahren, vnd in den Gruben bleiben biß vmb eilff Uhr des Mittages, als-dan sie von dem Steiger außgekloffet, vnnd Hernach vmb zwöffe abermahls angeleu-tet werden.Solche Stunde von 11 biß zu 12 nennet man die Lösestunde, darinnen sieessen vnd ruhen, so bald es aber 12 geschlagen, sol sich ein jeder wieder hienein in dieGruben an seine Arbeit machen, vnd darinnen biß zu vier schlägen des Abends blei-ben vnnd das ist die Tageschicht alßdan wird abermahls geleutet, da sich dann dieNachtschichter einstellen/ vnd an der Tageschicht örter vnd stelle einwechseln müssen,Diese haben auch eine Löse stunde, von 7 biß zu 8 Vhren des Abendts/ vnnd müssenan der arbeit biß früh zu drey Vhren bleiben, solches also fort vnd fort, von einerSchicht biß zur andern, damit stets auff den Stollen, Fallörtern, Querschlägen,tieffsten vnd Strossen gearbeitet wird, was solcher ihrer Lohn, ist hieunten verzeich-net/ Diese aber nennet man die zwölff Stunden Schicht/ vnnd geschicht nicht vberFeyrtag.Der 60. Articul.On den 6. vnd 8. Stuͤndenern.Die 6. vnd 8 Stunde Schichten geschehen aus denen Vrsachen, wo manauff Stollen, Ortern vnd Querschlägen gerne forteilen, vnd den Zechen so Wasser-nöhtig seyn(das ist/ die viel Wassers haben) gerne damit zu hülffe kommen/ oderdemselben Wetter bringen wil, da mus man den Arbeitern solche kurtze Schichtenmachen/ damit sie es außstehen können, jedoch/ das sie die Feyrtage so wol als andereWercktage arbeiten/ damit einer dem andern den Schlägel vnd Eisen in die Handtgibt vnnd die arbeit nicht eine Stnnde geseumet werde, gleichsfals geschehen auchsolche kurtze Schichten mit den Wasserknechten, die da stets Wasser aus dem tieffsten pompen vnd ziehen muͤssen.Der 61. Articul.VOn denen die da PosenDosen nennet man die Arbeit, so von den Arbeitern geschicht, die albereitin den Gruben ihre Zwölffe, Achte oder Sechs Stunden Schicht vnd Arbeit ver-fahren vnd verrichtet, oder sonst keine Arbeit haben, sonderlich wann in den ZechenErtz oder Bergk zu lauffen, zu Setzen vnnd Stürtzen/ Holtz in die Schächte zu hen-gen, oder an den Künsten zu arbeiten, vnnd was sonsten in den Gruben nothwendigzuverrichten, vorfelt, solches mus durch die Knechte und Jungen, sonderlich an denoͤrtern/ da man die menge der Arbeiter nicht hat/ geschehen.Derhh