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Erster Band. A bis Bl.
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76 Adams (Samuel) Adanson

und 1817 Staatssecretair des Innern; am 9. Febr. 18-5 ward er zum Presiden-ten des Congresses der Verein. Staaten erwählt; TompkinS wurde Äicepräsident,und Clay -Lraatssecrerair. Über die wichtigen Regierungshandlungen des Präsi-denten ?ldams s. Verein. Staaten. 1828 ward General Jackson zu seinemNachfolger gewählt.

Adams (Samuel), ein durch s. Bercdtsamkeit ausgezeichnetes Mitglieddes amerikan. Congresses und ein Haupturheber der Revolution der Verein. Staaten,war in der Provinz MassachusetS 1722 geb. Als StaatSsecretair dieser Provinzseit 1770 widersetzte er sich besonders lebhaft den Bedrückungen Englands. Ob ergleich schon alt war, so wich er doch Keinem an schnellen Entwürfen und thätigerAusführung derselben. Er gab zuerst die Idee an, Volksgesellschaften zu errichten,die mit einander correspondirten und ihren NereinigungSpunkt ,n Boston hatten.Diese Einrichtung war ein mächtiger Hebel der Revolution. A. konnte den AuS-bruch der Feindseligkeiten zwischen dem Mutterlande und den Eolonien nicht erwar-ten und wollte schon Unabhängigkeit, als die wärmsten Parteigänger nur Abstellungder Beschwerden beabsichtigten. Der Aushebung und Errichtung regulairer Trup-pen widersprach er und verlangte, daß nach dem Beispiele der Reiner jeder Ameri-kaner Soldat sein solle. Washington liebte er nicht; denn sein hitziger und unruhi-ger Kopf war zu verschieden von der Klugheit und ruhigen Besonnenheit dieses Feld-herrn. Er stimmte selbst zu dem Plane (1778), ihm den Oberbefehl der Truppenzu nehmen und dem Gates zu übergeben. Seine Vermögensumstände grenzten fastan Armuth, und sein kümmerliches Äußere schien mit der Kühnheit seines Geistesini Widerspruch. Erstarb 1802 arm, wie er gelebt hatte, und man nannte ihnden amerikanischen Eato.

A d a m s a p fe l, ein Art Pomeranzen mit narbiger Schale, nur etwas grö-ßer und dunkler als die gewöhnlichen Pomeranzen. — Aucb nennt man so den erstenKnorpel in der Luftröhre, der besonders an der männlichen Kehle sichtbar vorragt.

AdamSpeack, der höchste Berg auf der Insel Ceylon. Ham-al-el vonden Cingalesen genannt. Er liegt unter 6° 49' N. B., 98° 4' Ö. L. von Green-wich, und ist bei Hellem Wetter auf 30 Meilen sichtbar. Geologisch ist er nochnicht untersucht und auch noch nicht gemessen. Hier entspringt der Hauptfluß derInsel, Mewelalonga, dessen Mündung den besten Hafen in ganz Indien zu Trin-conomale bildet. Don Buddha'S Anhängern wird der Berg für heilig gestalten,und viele Pilger wallfahrten dabin. Sie tauschen mit einander ihr Friedenszeichen,das Betelblart, um dadurch die Bande der Verwandtschaft zu bekräftigen, Freund-schaften zu befestigen und Feindschaften zu versöhnen. Endlich segnet sie ein Prie-ster Buddha'S auf dem Gipfel ein und fodert sie auf, in ihrer Heimarh tugend-haft zu leben. Der Weg zum Gipfel beträgt nach Davy 8 cngl. Meilen und istan einigen Stellen böchst steil. Auf dem Gipfel zeigen Buddha'S Priester eineVertiefung, die Buddha hier durch seinen Fußtritt zurückgelassen haben soll. Ehr-würdige alre Bäume, besonders Rhododendron, umgeben den heiligen Platz.

Adanson (Michel), Botaniker, geb. zu Air den 7. April 1727, studirte ausNeigung Naturgeschichte; Räaumur und Bernard de Iussieu wurden s. Haupt-führer. Das Linnr'sche System, welches sich damals zu verbreiten anfing, reizteihn zur Nacheiferung. Um aus allen Kräften die Wissenschaften zu fördern, ent-sagte er dem geistlichen Stande, für den er bestimmt war, und unternahm natur-historischc Reisen in noch unbesuchte Länder. Kaum 21 Jahre alt, ging er1748 an den Senegal , weil er glaubte, daß die Ungesundheir dieser Gegend nochlange die Naturforscher abhalten würde, sie zu untersuchen. Er sammelte daselbstmit dem glühendsten Eifer unermeßliche Schätze in allen 3 Naturreichen- Daer bald das Mangelhafte der bisherigen EintheilungSmethoden fühlte, bemuchte ersich, sie durch eine allumfassende zu ersetzen. Außerdem fertigte er von de n Län-