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Adams (John Quiiicy)
den, an ihm einen Vertheidiger. A. ward 1774 und 1775 zum Mitgliede desCongresses erwählt. Von der Unmöglichkeit einer dauerhaften Aussöhnung mitdein Mmterlante überzeugt, beförderte und unterzeichnete er den Beschluß vom4. Juli 1776, welcher die amerikan. Colonien für freie, soiweraine und unabhän-gige Ltaaten erklärte. Mit Franklin wurde er (1778) an den Hof zu Versailles gesandt, um als bevollmächtigter Minister der Verein. Staaten einen Allianz-undHandclStractat mit Frankreich zu schließen. Nach s. Zurückkauft nahm der Staatvon MassachusetS s. Einsichten für den Entwurf einer Regierungsverfassung in An-spruch, die hauptsächlich sein Werk ist. Die Verein. Staaten ernannten ihn hieraufzu ihrem bevollmächtigten Minister bei den Generalstaaren in Holland , und es ge-lang ihm, dieses Land für Amerika zu gewinnen. 1782 fg. nahm er zu Paris anden Unterhandlungen des Friedens mit England Theil, durch welchen die Unab-hängigkeit der Verein. Staarcn anerkannt wurde. Da der Congreß während desFreiheüskampftS fast machtlos gegen die einzelnen Staaten der Union gestellt wor-den war, so war er der Erste, der eine Veränderung vorschlug. Mit ihm vereinig-ten sich Washington , Franklin, Madison, Hamilton u. A.; daraus ging die nochjetzt bestehende Constitution der Verein. Nordamerik. Staaten von 1787 hervor.Washington ward Präsident, und John Adams Vicepräsident . Er machte vielenAufwand und fand Feinde, die in ihm einen Unterdrücker der errungenen Freiheitfürchteten. Nachdem Washington seine Stelle niedergelegt hatte, wurde er Prä-sident und blieb eine Stütze der Verwaltung unter allen Umständen. Am Schlüsses. Präsidentschaft ward Iefferson zu seinem Nachfolger erwählt. Er zog sich jetzthei seinem hohen Alter von den Geschäften zurück und starb zu Network, 91 I. alt,am 4. Iiil. 1826, dem 5t). Jahrestage der Unabhängigkeitserklärung. A. zeichnetesich auch als Schriftsteller aus. Während ftines Aufenthalts in Europa gah er seinberühmtes Werk: „Drlbnue nk tlie oausliiulion nl ^ovrenni. <>i lbc 4 >>!<-5 " (London 1787, 3 Bde., n. A. 1792) heraus. Es erschien später als„Geschichte der Republiken". Sein ältester Sohn,
A tamS (John S.uiucy), war 1801 und 1802 bevollmächtigter Ministerder Verein. Staaten zu Berlin . Während dieser Zeit bereiste er ganzLdchlesien undtheilte seinem Bruder in Philadelphia die Beschreibung des Landes in Briefen mit.Dieser gab sie im „l',,, tl»l,o", einer Zeitschrift von Philadelphia, nach und nachim Druck heraus. Sie erregten gleiche Theilnahme durch die Belehrung über eindaselbst beinahe völlig unbekanntes Land, sowie durch den Geist für Drdnung undFriede, welchen sie athmeten. Vorzüglich betrafen sie das Manufacturwesen von«Ldchlesien, weil hieraus seinem Vaterlande mancher Vortheil erwachsen konnte;auch enthielten sie eine Beschreibung der Fortschritte des Erziehungswesens seit Er-richtung der Bildungsseminarien durch Friedrich den Großen. Ein kurzes Capitelgibt Notizen von den merkwürdigsten schlesischen Schriftstellern, «sämmtlicheBriefe erschienen 1804 in einem Bande, mit einer geograph. Charte, da der Vers.i Geographie, Topographie und Geschichte von Schlesien nach deutschen Schrift-! steilem behandelt und diese oft berichtigt (deutsch von Friese, 1805; franz. von, Dupuv, 1807). Sobald Iefferson zum Präsidenten der Verein. Staaten ernannt, war, rief er A. von Berlin zurück. Die Föderalistenpartei, der er zugethan war,verschaffte ihm eine Lehrstelle am Collegium Harvard in der Provinz Massachu-setS, wo er über Gerichts - und Volksberedtsamkeit Vorlesungen hielt und ein ge-i schähtes Werk über Redekunst und Declamation herausgab; später gelangte er^ als Abgeordneter dieser Provinz in den Scnat. Hier verließ A. die Partei, welcher, sein Vater und er ihr Glück verdankten, und trat aufdie Seite der demokratischen.> Der Präsident 'andre ihn als Minister nach Rußland , von wo er 1814 als einer' der Bevollmächtigten der Verein. Staaten bei den europäischen Mächten auftrat.Zm März 1815 ward er bevollmächtigter Minister am Hofe von St.-James,