Band 
Erster Band. A bis Bl.
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Backhuyftn Baco (Ro^er) i

sammeln mr Stande wäre. Lcfevre de St.-Marc hat eine Sammlung veranstaltet;,doch wagt er nicht zu behaupten, baß alle darin aufgenommene vonK. herrühren.,Backhuvsen (otcrBakhuysen) (Ludols), einer der berühmtesten Vdalerder niederländischen schule, Meiste in -Leestucken, geb. 1631 zu Embden, ar^beitere bis in sein 18. Jahr bei seinem Vater, der Lecretair der Generalstaatcnwar, alsSchreiber, kam dann in ein Handelshaus nach Amsterdam und sing hieran, »ut der Feder ohne Anweisung die schiffe zu zeichnen, die in dem Hafen amkamen. Diese Versuche fanden Beifall und veranlaßten ihn, sich ganz der Ma-lerei zu widmen. Er nahm Unterricht bei 'van Everdingen und erlangte durchFleiß und häufiges Besuchen der Werkstätten der besten Künstler in kurzem eine'außerordentliche Gewandtheit und Fertigkeit; aber am meisten wurden seine Fort-schritte durch den Eifer befördert, womit er die Natur studirte. Oft bestieg er beieinem herannahenden Sturme ein leichtes Fahrzeug und beobachtete mit kaltemBlute die Bewegung der Wellen, ihre furchtbaren Brandungen, den Sturm, derdie Schiffe zerstreute und zertrümmerte. Ost setzten ihn die erschrockenen Matrorsen, trotz seiner dringcnden Vorstellung, ansLand. Voll des Gesehenen, eiste erdann, ohne ei» Wort zu sprechen, obne durch irgend Etwas sich zu zerstreuen, nachHause, und führte, mit bewundernswürdiger Genauigkeit in den Einzelheiten,die früher eurwolffenen Skizzen aus. Dieses nmthiae Streben verschaffte seinenGemälden den ersten Rang in dieser Gattung. Mehre Fürsten besuchten seineWerkstäite, und Peter der Große wollte sogar Unterricht bei ihm nehmen. DieBürgermeister von Amsterdam trugen ihm die Verfertigung eines Secstücks auf, ,das sie mit 1300 Guld. bezahlten und 1666 Ludwig Alk. übersandten. Dies schöne lGemälde ist noch in Paris . In alle» s. Bildern herrscht die äußerste Wahrheit.Seine Farben sind trefflich, und sein Pinselstrich ist ganz vorzüglich geeignet, das sWasser und dessen Bewegung nachzuabmen; seine Himmel sind leicht und unend- isich mannigfach. Außerdem versuchte sich B. noch in der Dichtkunst und unter-richtete in derSchrcibkünst, zu deren Vervollkommnung er Vieles beitrug. SeineHeiterkeit und die Starke seiner Seele verließen ihn auch in den langen Leiden nicht,die seinem Leben in einem Alter von 78 I., 1709, ein Ende machten. — SeineGemälde werden stets einen hohen Werth behalten. Bei der Gemäldeversteige-rung des Herrn P. de Smeth in Amsterdam , 1810, wurden 4 Stucke von B.mit 550, 805, 980 und 1400 Gulden bezahlt.

Baco (Roger), ein englischer Mönch, der durch die Kraft seines Geniessich weit über sein Zeitalter erhob, in mehren Wissenschaften bewundernswürdigeEntdeckungen machte und zur Erweiterung der Realkennrnisse viel beitrug. Er war121-1 unweit Ilchester in der Grafschaft Somerset aus einer alten und angese-henen Familie geboren. Ohne allen äußern Antrieb folgte B. dem von der Naturempfangenen Geiste der Forschung und besiegte alle Hindernisse, welche Unwissen-heit und Aberglaube ihm entgegenstellten. Er bezog die Universität Oxford undging von da nach der besuchten Universität Paris, wo er in allen seinen Studienausgezeichnete Fortschritte machte und die theologische Doctorwürde erhielt. 1210kehrte er nach England zurück, wo er in den Franciscanerorden trat und sich zu Ox-ford niederließ. Die Phrsik scheint damals der Hauprgcgenstand seiner Arbeiten ge-wesen zu seilt: aber dieses Studium federte Hülfsmittel, deren Herbeischaffung seineVermögensumstände ihm nicht verstatteten. Er fand großmüthige Freunde der Wis-senschaft, die durch freiwillige Beicräge ihn in den Stand sehten, Bücher anzukau-fen, Instrumente zu verfertigen und die nöthigen Versuche zu machen. Indem erdie Geheimnisse der Natur untersuchte, machte er Entdeckungen und leitete dae-auc Wirkungen ab, die dem Einsichtsvollen, der ihren natürlichen Zusammenhangbegriff, Bewunderung abnöthigten, dem Unwissenden aber so außerordentlich schie-nen , daß man sie für Werke höllischer Zauberkunst ansah. Dieser Wahn wurde