Band 
Erster Band. A bis Bl.
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Bank

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siel 1512 an den Staat. 2) Amsterdam . Ane (Gründung des dortigen Wai-senbauses liehen von 1528 — 60 die dortigen Kaufleute Geld, welches das Wai-senhaus höher nutzte. Der Überfluß der dem Waisenhause anvertrauren Capitaliengab Gelegenheit zur Errichtung der Bank 1609. Da der^Ltaat sie immer benutzteund bis 175" reichen Credit hatte, so blühte sie gerade so lange, als die niederlän-dischen Staatsschulden einen hohen Curs bei niedrigen Zinsen behaupteten. VomZ. 1802 bis zu der Amalgamation der Niederlande mit Frankreich blühte derBankkredit abermals, weil das durch Eingriffe des Staats entstandene Deficit ge-deckt wurde. Von 1810 —13 schwankte das Bankagio sebr unter Napoleons Sc-pter, weil weder Hamburg noch Amsterdam ihre alte Bankeinrichtung zu ei-nen Filial der pariser Bank umformen lassen wollten. Der Credit der jetzigen nie;der! indischen Bank steht hoch, weil der Staat diese Einrichtung bisher mit Mäßi-gung benutzte. Sie laßt seit diesem I. die Wechselkurse in Curantgeld und nichtmetr in Bankwährung anzeigen. 3) Berlin . Die konigl. Verordnung, <>. 0.Wnn den 3. April 1815, wegen Verkehrs der Bank, setzte das Verhältniß zwischendies-r Hauptbank und ihren Filialen in Breslau, Koln, Münster, Königsberg ,Elbng, Frankfurt a. d. -O., Magdeburg, Meines Stettin, Wesel , fest. Dickber-line- Hauptbank ist ein vom Staarsminisierium ganz unabhängiges Znstitur. EinChif und das konigl. Curatorium leiten solches bloß aufsichrsweise, das eigentlicheGe>chäst betreibt aber das Bankdirectorium mit dem untergeordneten Personal.Di ältern Hauptbankobligationen sind eine Staatsschuld geworden, und da sieno« nicht zu jeder -Ltunde niit den Zinsen haben wieder eingelöst werden können, soschwankt ihr Werth zwischen 80 und 90 Proc. 4) Die jetzige dänische Nauonal-baw wurde in Kopenhagen am 1. Aug. 1818 errichtet. Sobald die Reichs-bastzettel bis auf20Mill. sich vermindert haben, soll diese Papiermünze das einzigegesetzmäßige Icumerair sein. Das Privilegium lautet auf 90 I. Sie ist noch zujunz, um beurtheilen z» können, wie sie ferner dem Interesse des PublicumS ge-»täj verwaltet werden wird; halt sie indeß ihre Versprechungen bei der Fundarion,so wird sie nützlich sein und dient jetzt dcm Publicum allerdings recht sehr. 5) Überdie >onLudwig XVIII. im April 1818 bestätigte Franz. Bank, s. d. 6) Hain-bu'g hat eine Giro- undLeihbank errichtet 1619. Lcke leiht bloß auf Gold, Sil-berund Kupfer im Faustpfand gegen niedrige Zinsen, nimmt die Mark Silber feinzu :7 Mk. 4 Achill, an und gibt sie zu 27 Mk. 6 Lchill. bei baarer Ruckzahlungaus Eö war ein Bruch der natürlichen Etaarsobliegenheit Frankreichs , Das, wasder Staat unter Napoleon zum ^raatsbehuf 1813 u. 1814, durch den Civil- undMlitairgouverneur Davoust , aus der Bank und anderm Eigenthum der Kauf-niainschaft und der HauSeigenthümer in Hamburg reguirirt hatte, unter der königsfolzenden Regierung bloß nur ZMill. Fr. Renren zu erstatten, da doch der ersteStaatsbeamte des Reichs in einer bercnnren Stadt sich des fremden EigemhumszurSustentanon seiner Militairmachr bemächtigen zu dürfen glaubte, und die Re-quntionen nach seiner Anweisung zuni Besten des stanz. Lttams verwandt wordenwa en. Zm alten Frankreich Hai die bourbonische Regierung alle Napoleonische Nr-qunrionen richtig bezahlt, sslach hergestellter Freiheit 1815 hat die Bank und ihrCrckit sich schnell wiederhergestellt. Das Maximum ihres Baarbesitzes war 47Mll. Mk. Banco, welches ungesthr einen Begriff von der Größe des Hantels undWchstlverkehrS Hamburgs gibt. 7) Londner Bank (s. d.ä Es ist eine merk-würdige Erscheinung in der Handelswelt, daß, indeß alle Gläubiger der anderneuropäischen Banken mehr und weniger im Druck der Zeiten durch die Hand dereignn Regierung oder fremde Gewalt litten, die britische Bank nicht allein dieempfangenen Valuta, sondern sogar in einer jetzt um 1 bessern Valuta, d. h. inGüte, ihre Schuld abträgt, als worin sie ihre Deposita empfing. Gleicher Zwangli ef alle andre englische Privatbanken und Schuldner in der Landesmünze über-