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Erster Band. A bis Bl.
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Bank

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ganze Körper des Wurmes hat. Man unterscheidet nach Bremser jetzt 2 Gat-tungen: 'I'.K'IIUI. Kettenwurm, und Il<>tl>ivk>o(g>!>.il»-. Grubenkopf, die Heidefrüher unter dem.Namen'Iaoui.', in einer Gattung vereinigt waren. Aus beidenGattungen kommt eine Art im menschlichen Körper vor, nämlich 1) Owi.i.-e .>-<>-inim, der einsame oder langgliedrige Kettenwurm, bei welchem sich die GeschlcchtS-öffnungen aneinerScite jedes Gliedes finden; er ist der inDeutschland und Frank-reich gewöhnlich vorkommende; 2) Iloilirvncopl,.->!>,<; luliiig der eigentliche oderbreite Bandwurm, bei welchem sich die Geschlechtsöffnung auf der Fläche der Glie-der befindet; er kommt nur i» Rußland, Polen , der L7chweiz und einigen Gegen-den von Frankreich vor und macht weniger Beschwerden. Beide Arten haben ofteine Länge von 20—30 Fuß, und gewöhnlich gehen nur einzelne Stücke, nichtaber dasKopfende ab; ehe aber nicht dieses letztere abgegangen ist, erzeugt sich derWurm immer wieder; auch kommen, was man früher bezweifelt hat, oft wirklichmehre Individuen des Bandwurms in Einem Darmcanale vor. Die Zeichen desBandwurms sind ein eigenthümliches plötzliches Gefühl von Stechen in derMagcn-gegend, Druck und wellenförmige Bewegungen im Unterletbe, Angst, Krumpfe,Verstimmungen, Ohnmachten -c; alle diese Zeichen sind aber unsicher, und nurdas 'Abgeben wirklicherBandwurmstücke ist das einzig sichere Merkmal vom DaseindesBandwurms. Die Cur muß von einem kundigen Arzte geleitet werden und istimmer schwierig; die vielen Geheimmittel dagegen, wie das Nuffer'sche, Herren-schwend'sche, Marhinu'sche u. s. w., sind unsicher und bedenklich. 16.

Bank, eine Ereditanstalt, welche an einem bestimmten Orte errichtet ist,um die Eirculation und den Tauschverkchr zu erleichtern und zu befördern. Der-gleichen Anstalten können verschiedene Zwecke haben und erhalten davon verschie-dene Beinamen, als: Gelder oder edle Metalle sicher aufzubewahren oder nieder-zulegen, wovon sie Deposiro- oder Niederlagsbanken heißen, und zuwelchen auch dieZahl- oder Girobanken (s. d.) gehören; werden Bankno-ten (s. d.) auf den Credit der Bank ausgegeben, welche wie baares Geld umlau-fen— CirculationS- oder Zettelbanken; fremde Gelder anzunehmen undwieder zu verborgen, oder auch auf Pfänder zu leihen— Leih danken u. s. w.Auch lassen sich mehre dieser Zwecke mit einer und derselben Bank verbinden. In-dessen federt jeder dieser Zwecke seine besondern Einrichtungen. Die Theorie derBanken überhaupt findet man gut abgehandelt in Büsch'S „Sämmtliche Schrif-ten über Banken und Münzwesen" (Hamburg 1301). (S. Londner Bank,Privatbanken, Staatsbanken u. a.) Die ältesten Bankanstalten inEuropa hatten die ersten großen Weltkaufleute im Mttkelalter, die Italiener. Siesind in der Revolution der Zeiten alle gewaltthätig untergegangen. Giro - undZeitelbanken wurden die italienischen Banken erst spät. Bis zur Ausleerung derBank von Genua durch östr. Krieger 1716, die unsers Wissens unerstattct bsieb,zahlte Genuas Bank immer. — Alle Banken sind entweder öffentliche oder Pri-vatbanken. Jene sind vom Staate selbst oder doch unter dessen Autorität oder Ga-rantie errichtet; diese aber von Privatunternehmern gestiftet, ohne Gewährleistungdes ^taares. solche Privatbanken können den Actionnairen und auch demPu-blicum großen Nutzen gewähren, nur müßte ein etwa afternirender, in HandelS-kenntnissen erfahrener pensionnirter LstaatSdiener im Interesse des Publicums einetägliche Aussicht fuhren, daß die den Privatbanken niemals fehlenden Confirma-tionsbedingungen des-^taais stets bei der Geschäftsführung beobachtet werden. —Die öffentlichen Banken sinken und blühen mit dem Handel ihres LnaatS. Fol-gende sind in Europa die merkwürdigsten: 1) Altona. öLeir Febr. 1819 hatAltona für die Hcrzogthümer Schleswig und Holstein ein neues Bankinstitut.Ihre Actien bestehen aus den ihr von der dänischen Nationalbank abgetretenenActivtS. Die frühere Leihbcnk wurde gänzlich aufgelöst. Ihr großes ActivvermögenEonversatienS - Lernen. Bd. I. 11