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"Buriloir
Barke
Die fünf Tbcbter waren mit sehr ansehnlichen Ausstattungen verheirathet. Überdieshinterließ er an Gütern und Ländereien eine halbe Mill. Pf. Sterl. Bon stöh-nen istFolgendeS bekannt: Der älteste, welcher, als solcher, den Titel und den 'größten Theil des Vermögens erbte, ist derBaronetEir Thomas B., welcheraufs. Landgute Stratton-Park einen großen Theil s. fürstlichen Vermögens aufKunstwerke verwendet und eine Eammlung von Gemälden, Kupferstichen, ge-schnittenen Ereinen :c. hat, welche zu den besten in England gehört. Der dritte,Henry, ist Parlamentsglied und »leepinA x-rtuer des Hauses. Er begleiteteLord Macariney an den chinesischen Hof und war nachher in der Factorei der ostind.Compagnie zu Kanton angestellt. Der vierte, William, hatte auch eine An-stellung beider englischenFacrorei inKanton, erwarb sich dort ein großes Vermö-gen und heirathete nach s. Rückkehr eineMißThomson. Als er 1820 bei s. Land-gute an der Küste von Dorsetshire zum Vergnügen in einem Boote fuhr, schlugdasselbe um, und er ewrank im Angesichts s. Gattin. Der fünfte, George,wurde auch nach China geschickt, verließ aber den Kaufmannsstand und wählte dengeistlichen in der herrschenden Kirche. Da ihm diese nicht Genüge leistete, so ginger zu einer erst seit wenig Jahren aufgekommenen Eekte über (zu welcher auch seinSchwager, der Prediger Kamp in Brighron, gehört) und ließ i» Exeter auf s.Kosten eine Kirche bauen, in welcher er predigt. Die zweite T. hat Herrn Labou-chäre in Amsterdam , Disponenten und Associe des Hauses Hope und Comp., ge-heirakhet. Die dritte ist verehelicht an Herrn Kamp, einen Prediger der neuenSekte. Die ganze Familie lebt in großer Einigkeit. 62.
Bariton (Bardon, Viola di Bordone), ein mit 7 Saiten bezogenesInstrument, an Gestalt fast der Viola di Gamba gleich; außerdem sind unter demHalse mehre Drahtsaiten angebracht, welche mit dem Daumen gerissen werden,während jene der Bogen streicht. Es ward um 1700 erfunden, nacbher durchAnton Lidl, welcher die untern Eaiten bis auf27 vermehrte, und vorzüglich durchKarl Franz zu Wien verbessert, wird aber selten gebraucht.— In derÄocalmusikheißt Bariton (ital. bmitono, ftanz. O^rc-t.iille) diejenige Stimme, welche sichzwischen Tenor und Baß bewegt, sodaß sie zwar nicht die ganze Höhe desTenorserreicht, aber auch nicht die volle Tiefe des eigentlichen Basses hat. !
Barka, ein wüstes, zum Anbau c.-n wenig Stellen taugliches Land an.Afrikas Nordkuste zwischen Tripolis und Ägypten (4150 H>M., mit 300,000 E.).Es hat einen hoch mit Flugsand bedeckten Kalksteinboden. Das im W. und L>..liegende Gebirge Harutscht ist wahrscheinlich vulkanischen Ursprungs. Das Küsten- !land ist eine osmanische Provinz unter einem Sandschak in der Etadk Barka.Hier liegt Tolometa (Ptolemais) mit griechischen Ruinen. Die Überbleibsel vorpCyrene (s.d.) heißen jetzt Grenne. Die Gebirge von Derne mit der Statt gl. N.stehen unter einem Bey, den der Bey von Tripolis ernennt. Auch der Bey pomD.-Bingazi (sonst Berenice) mit den Häfen am Golf von Sydra, sowie die kleineHandelsrepublik Augila im innern Lande stehen unter dem Bey von TripoÜs. Inder Wüste liegen 4 Tagereisen westlich vorn Nil einige bewohnte Oasen. Einesolche ist der wasserreiche Theil derRepublikSchiwa, die den Echutz derP'orte an-erkennt und an den Pascha von Ägypten Tribut entrichtet. Die Hauptst.Schiwa(Siwah, s. d.) (das alte Ammonium, s. Ammon) har 6000 E. und Datteln-handel. Im März 1820 besuchte der Ritter Frediani die Oase des Jupiter Ammonund glaubte die Ruinen des alten Orakeltempels wiedergefunden zu haben. SeinerBeschreib, haben der Architekt Gau und der franz. Consul Drovetti in Ägroten wi-dersprochen. Genauer sind die Nachrichten des Gen. Minutoli (s. d.). De Einw.sind meist arabischer Abkunft, Mohammedaner und zum Theil Straßenräcber.
Ba rke, ein Schiff, das man auf Flüssen zum Vergnügen, auf den Meerezum Befrachten oder Ausladen größerer Schiffe gebraucht. Auf dem Mtrelmcer