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Gold- u. Silberwaarenmanufacturen, schöne Tischlerarbeit-, Petinet-, Strohhuk-, ^Blumen- u. Federfabriken; gegen 25 Buchdruckereien, 8 Pulvermühlen -c., diewichtigen, zum Verkaufe geordneten Kunstsamml. des Hrn. Jaeobi. S. „Weg- 'weiser durch Berlin u. Potsdam u. d. umlieg. Gegend", im Ausz. nach Ariedr. Ift- !colai's großer Beschr. (6. Aufl., Berl. 1829, m. Kpfrn. u. Chart.), und den„Berliner Nachweise»'" von Äädicke (Berl. 1828).
Berlin (Universität), gegründet 1809. Zu ihr gehören: der botanische iGarten außerhalb der Stadt bei Schönberg, das anarom. Theater, das anatom. 'und das zoolog. Museuni, das theolog. und Philolog. Seminar, das Mineralien- 'cabinet, klinische Institut, eine Entbindungsanstalt u. s. w. Im I. 1826 studir- -len zu B. 1610, darunter 400 Ausländer. Sie hak über 90 Lehrer. Der König, ^stets freigebig, wo es die Wissenschaften und den öffentl. Unterricht gilt, hat nicht inur neue Hülfsmittel herbeigeschafft, sondern läßt auch für die bessere Benutzung 'der schon vorhandenen zweckmäßige Anstalten treffen. Die vor einigen Jahren von zihm erkaufte Giustiniani'schc Galerie, mir andern Bildern vermehrt, steht in dem sUniversttätSgebäude 2 Mal in der Woche dem Publicum offen. Für die einzelnenbedeutenden königl. Sammlungen ist ein gemeinschaftliches Muftum errichtet wor-den, in welches auch die Kollersche Antikensanunlung rmd.die agypt. Alterih. vonMinutoli und Passalagua kommen. Das Vssmzcabinet und das Anliguirätencabi-»et auf dem Schlosse, dieGypsabgüsse und dle?lntiken in den Gartenhäusern desSchlosses Monbijou, besonders die Abgüsse der Elgin'schen Monuniente und der ,äginetischcn Bildwerke, sowie die Bildergalerie, bisher auf dem Schlosse, bilden ireiche Bestandtheile desselben. Die naturhistor. Sammlungen werden außerordent-lich vermehrt und mir großer Gefälligkeit gezeigt. Der botanische Garten, früherschon durch Willdenow sehr wichtig, wird, unter der Direcrion des Pros. Link undder Aufsicht des botanischen Gärtners Otto, durch die besondere Fürsorge des Mi-nisters Altenstein immer bedeutender. Für Verschönerung des Gartens hinter dem ^UniversttätSgebäude und zum Gebrauch bei kameralist. und technolog. Vorlesungenentstand eine kleinere botanische Anpflanzung, und ein Winterhaus für die Pstanzen.Die königl. Bibliothek wird sehr vermehrt. Man hat vielen Raum durch veränderteAufstellung im Innern und durch Wegschaffung unwissenschaftlichen Apparats ge-wonnen. Seit Wi lken (s. d.) Oberbibliothekar geworden, ist die »Lumme von36,000 Thlrn. außergewöhnlich zur Vermehrung der Bibliothek angewendet wor-den. Im untern Geschoß ist ein Lesecabinet für gelehrte, größtentheils ausländischeZeitschriften errichtet, hauptsächlich zur Benutzung der Professoren der Universitätund der Gymnasien. In der thcol. Faeultät sind Schleiermacher , Neander, Mar-heinccke u. A. geschätzte Namen. Bernstein, der einen Theil der de Wctke'schenVorlesungen übernommen hatte, ist nachBreslau versetzt worden. Seine Stelleals Orientalist nimmt Bopp ein. Nach v. Savigny sind in der jurist. FaculrätBiener, Homeyer, Klenze, Gans, v. Lanzizolle zu bemerken; früher war Hass-, 1829ist Hollweg nach Bonn gegangen. V. Gräfe, Horn, Hufeland , Rudolphi, Osann,Rüst, Link u. 2l. bilden die medic. Facult. In der Philosoph. Facult. lehren Gesch.F. Wilkcn und v. Räumer; altdeutsche Literat. v. d. Hage»; Kunstlehre Toelkenund Hirt; Mathematik Dirkftn und Ideler; Politik und Staatswirrkstch. Hoff-mann; Physik und Chemie Hermbstädt, Mirscberlich, Erman und Oltinanns;Botanik Harne; Mineralogie Weiß; Zoologie Lichtenstein; Pbilologie Boeckh,Bekker, Lachmann u. s. f.; Astronomie Encke. Der außerord. Pros. v. Henningsoll den Anfängern das Verstehen des ideenreicben Hegel erleichtern. Der Geo-graph Ritter verbindet mir seiner ordenrl. Professur bei der Universität das Amt ei-nes Lehrers a» der Kriegsschule; ebenso der Mathematiker Dirksen. Die Aka-demie der Wissenschaften hat dem Professor Böckh die Herausgabe des urInscrii'tiuuuni Orarearuni" übertragen. 2ln der neuen Ausgabe des Aristo-