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Bergwerke
Cntr. Eisen, 4000 Entr. blaue Farbe, 10,000 Cntr. Alaun. Schweden 2—3000Mark Silber, 18—20,000 Cntr. Kupfer, 1,500,000 Cntr. Eisen.— 11) Berg-werke der Pyrenäen ; diese sind durchaus unbedeutend, und nur das Eisen kannerwäbnt werden. — 12) Bergwerke der Alpen ; diese stehen mit der ungeheuernMasse des Gebirges in durchaus keinem Verhältnisse. Wir erwähnen nur: dieLilberbergwerke von Allemont in Dauphin,'-, welche 2000 Mark jährlich producir-ten; die Eisenbergwerke von Allcvard im Is redepartemcnt, die Blei- und Silber-bergwerke vonPesey inSavoycn, die ehedem jährlich 2000 metrische Cntr. Bleiund 2500 Mark L ilber producirten; die Eisenbergwerke von Cogne und Traver-selle inPiemonr, welche jährlich an 100,000 metrische Cntr. Eisen liefern. Dieehedem wichtigen Kupferbergwerke zu Falkenftcin und Schwatz in Tirol; die Gold-bergwerke zu Gasrein und Muerwinkel in Salzburg , welche jährlich 118 MarkGold liefern; die Eisenbcrgwcrke inLalzburg und Tirol mit einer jährl. Produc-tion von 60—70,000 Cntr.; die Eisenbergwerke in Steiermark , welche jährlich450,000 Cntr., die in Kärnthen, welche 260,000 Cntr., und die in Krain , welche100,000 Cntr. Eisen produciren; die Kupferbergwerke zu Lchladming in Lteier-mark, zu Kirschforf in Kärnthen, zuLlgardo im Venetianischen und zu Zamabor inKroatien , welche silberhaltiges Kupfer liefern; die Zinkbergwerke zu Raibcl in Kärn-theil, mit eine,- jährlichen Production von 3400 Cntr.; die Bleibergwerke zu Dil-lach und Bleibera u. s. w., deren jährliche Erzeugung ungefähr 50,000 Cntr. be-trägt; die siluecksilberbergwerke zu Idria , deren Production sich auf 1500 Cntr.beläuft; die Sreinsalzbergwerke zu Hallein, BcrchteSgaden, Aussee, Ischel, Hall-stadt u. s. w., welche jährlich an 5Vlill. Cntr. Salz liefern. — 12) Bergwerke derRheinlande und der Ardennen. Kupfer liefern die Gruben von Rheinbrei-kenbach und Dillenburg , ungefähr 1200 Cntr. jährlich; Blei und Silber die Berg-werke von Holzapfel, Psingstwiese, Löwcnburg, Llugstbach, Ehrenthal, von er-stelln 6000 metrische Cntr., von letzterm 3500 Mark; Eisen findet sich von vor-züglicher G,ne und in großer T.uantität im Stahlbcrg im Siegenschen, an denUfern der Lahn und Lau», zu Hohenkirchcn in Hessen , am Hundsrück, in derElfel, im Lurembilrgischen u. s. w.; Galiiiei bei Limbiirg in den Niederlanden ,7 — 8000 metrische Cnrr., bei Aachen 15 —20,000 metrische Cntr., in derGrafschaft Mark 1300 metrische Cntr.; Blei zu Vedrin unweit Namur 2000Metrische Cntr., mit 700 Mark Silber . — 13) Bergwerke verschiedener Länder:die Umgegend von Nertschinskoi in Sibirien ist sehr reich an nutzbaren Mi-neralien und liefert 30 — 35,000 Mark Silber. Spaniens und Portugals Mbneralrcichthum ist jetzt größteiitheils erschöpft, die O.uecksilbcrbergwerkc von Alma-ten lieferten sonst 20,000 Cntr., und nur die Bleibergwerke sind noch ergiebig, in-dem sie jährlich über 90,000 Cntr. Köln. produciren. Die Verein. Staaten Nord-amerikas produciren jährlich über 4 Mill. Cntr. Eisen und bedeutende DiiankiiätenKupfer lind Blei; Kupferbergwerke gibt es in Japan, China, Persien, Arabien , inder Tatarei, aufden Inseln des indischen Meeres, in der Berberei, Marocco,Abys -sinien u. s. w.; Zinn produciren China, Pegu, die Halbinsel Malacca, Sumatra ,Banka u. s. w.; letztere allein 70,000 Cntr.; Zink soll in Indien häufig vorkom-men; Quecksilber in China und Japan; Gold lieferte Brasilien 28,000 Markjährlich, also von allen Ländern am meisten, Afrika wenigstens 7000 und Sudasien wenigstens 2000 Mark. Die Insel Elba hat sehr viel Eisen. — U. Die Berg-werke der Flö tzge b irge sind von hoher Wichtigkeit, vor allen die Steinkohlen,der vorzüglichste Reichthum Englands, indem dieses Land allein 400 Mill. Cntr.,Frankreich ^0 Mill., die Niederlande und die Rheinlande 62 M,ll., Schlesien 6 Mill., -Lachsen 1,200,000, Ostreich 680,000, Baiern 320,000, Hanover und die übrigen Staaten Deutschlands 6 Mill., und die Verein. Staaten 3 Mill.Cntr. liefern. Der größte Theil des in Großbriianni-n vorkommenden Eist ns erfolgt