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Zweiter Band. Bo bis C.
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Byzantinisch-kölnische Malerschulc Cabal

1751 64, 2 Bde.). 12)Dukas schrieb nach der Eroberung von Konstantinopel eine byzant. Geschichte von 1341 bis zur Eroberung von Lesbos (1482). 13>An-selmus BanduriuS, Presbyter und Benedictinermönch, hinterließ eui weitläufigesWerk über die Alterthümer von Konstantinopel , in welchem mehre Werke ältererSchriftsteller enthalten sind. 14) Petrus Gillius . Von ihm haben wir 3 Bücherüber die Meerenge von Konstantinopel und 4 Bücher von der Topographie und denAlterthümern Konstantinopels . 15) Zofimus schrieb eine röm. Gesch. in 6 Büch.vom AugustuS bis zum HonoriuS. Dieses Werk ist besonders für die spätern Epo-chen wichtig. HerauSgeg. von Reümeyer (Leipzig 1784). 18) Georg Phranzeg

starb nach Konstantinopels Eroberung in einem Kloster von Korfu . Plan hat vonihm eine Chronik der byzant. Geschichte in 4 Büch. von 140177. HerauSgeg.von Alter (Wien 1798). Niebuhr leitet in Verbindung mit A. eine neueAuSg.derByzantiner :täu'pmi nei ipivi um llirt. llvruiil. lälil. eimm,Intim ct <!Njüos>or".Davon erschien der (Bonn 18t^8); des4>i.-mlin-u/riii, b^imzierni.

11ision.il. I V"; derI.eo Oümuiius", der>ierj>I>mxi <4icgvin!>", der8vu-cellus Ooorgius" und ,,C.o»<M>iiinius l^oig>l>v>o^uuiius".

Byzantinisch-kölnische M a l e r s ch u l e, s. Byzanti-nische Kunst und Doisserüe'sche Gemäldesammlung.

B y z a nDyzantium (nach seinem ersten Erbauer Byzas), am thrazischenBosporus auf einem dreieckigen Vorgebirge gelegen, das heutige Konstantinopel und schon im Alterthume eine blühende Stadt, war eine griechische Colonie, vonden Megarensern gegründet und in der Folge von Milesiern und andern griechischenVölkern erweitert und verschönert. Neben ihr befand sich eine kleine Bucht desPropontis, mit Namen Ceras, welche 3 Häfen bildete. Die schöne und vortheil-hafte Lage von Dvzanz begünstigte den Handel unqemein und setzte es in denStand, den Handel Andrer nach dem schwarzen Meere einzuschränken und mitZöllen und Abgaben zu belegen. Wenn alles dies den Reichthum der Stadt sehrvermehrte, so mußte sie doch auch vielfach von den Anfällen der Thrazier, Bikhy-nier, Gallier und selbst der Griechen leiden. Besonders hart ward sie im pelopon-nefischen Kriege mitgenommen. Nach demselben aber gewann sie wieder, undunter den Kaisern begann ihr höchster Flor. Seit Konstantin ward sie die zweiteHauptstadt des römischen Reichs und die Residenz der Regenten, welche sich be-mühten, ihr den Glanz des alten Roms zu geben. Sie wurde, wie Rom , in14 Regionen getheilt, erhielt ein Amphitheater, ein Forum romanum, einenCircuS maximuS und eine Menge prächtiger Gebäude und Statuen, die man zumTheil aus Rom dahin brachte. (Vgl. Konstantinopel.)

der dritte Buchstabe des deutschen Abc, welcher vor a, o und u wie k, vore und i wie z lautet. In der Musik bezeichnet (4: 1) die erste Klangstufe in jederOctave unsers Tonsystems; er wird als der Grundkon desselben angesehen (vergl.Ton, Tonart, Tabulatur); 2) den Vierviertel-, und wenn es durchstrichen ist,den Zweizweiieltakt (s. Alla breve); 3) einen Notenschlüssel. (S. Schlüssel.)

Cabal , in England das Ministerium unter Karl >>.. welches aus denfünf schändlichen Männern Clifford, Ashley, Buckingham, Arlington und Lau-derdale bestand, deren Anfangsbuchstaben zusammengesetzt dieses Wort bilden.(S. Karl ll.) Daher nach Einigen das Wort Cabale für Ränke, Intrigue.

*) Artikel, welche man hier vermißt, sind unter K aufzusuchen.

Eoiivmativns Lexicvn. Bd. II. 2.,