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Zweiter Band. Bo bis C.
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Clarence

Clarendon

Liedern, Balladen und vermischten Gedichten, welche das ländliche Leben b si ^sie sind einfach, ansprechend durch Wahrheit und Innigkeit und voll ol? ^Bilder. Einige neue Wörter und Provinzialismen stören den Genuß " de»-

wenig, können aber, ohne ihre Eigenthümlichkeit anzutasten, nicht getagtEine neue Sammlung von C.'S Gedichten erschien 1821 u. d. T.: Ses''

minstrel aucl otlier PNSM5 etc." (2 Bde., mit dem Portrait des Dichters-- ^dem hat sich C. einen kleinen schriftstellerischen Erwerb gesichert; doch Mnem Dorfe und seinem Stande treu geblieben. . . I.chck

Clarence (Wilhelm Heinrich, Prinz von England, Herzog vov),°Bruder Königs Georg IV. , geb. am 21. Aug. 1765, wurde für denbildet und diente von unten hinauf durch alle Grade, ohne jedoch einen Dv ^zu führen. In der Pairskammer sprach er stets im Geiste der Opposition gkriegathmenden Gesinnungen der Minister. Ihm verdankt man vorzüglich ,, ^schaffung des Negerhandels. Sein Beitritt zur Opposition führte denMinister Pitt und Addington herbei. Dennoch lebte er stets im bestenmit der königl. Familie, und wie ein Privatmann im häuslichen Kreise.^zes Herz hing an der berühmten Schauspielerin Miß Jordan, mit welches seiJahre in innigster Verbindung lebte. Sie starb 1816 zu Bordeaux , vonbetrauert. Als Großadmiral von England führte er 1814 den K.an die Küsten Frankreichs und geleitete ihn mit einem Linienschiffe. UnterMinisterium beförderte er den Sieger bei Navarin (Adm. Codrington),unter Wellington'S Ministerium seine Stelle als erster Lord der AdnüraM'üVermählt den 11.Juli 1818 mit der Prinzessin Adelaide von Sachsen-Me'lebt er mit s. Gemahlin in London . Seine Eink. betragen 1 , 200,000 GchN-Clarendon (Edward Hyde, Graf von), Großkanzler von Engl ^" rzu Dinton in Wiltshire 1608, studirte zu Oxford und hierauf die RechteOheim, NicolaS Hyde, Präsidenten der Kingsbench. In dem langen P"'unter Karl 1. hatte er sich durch s. Talente das Vertrauen allerMitglieder eeDie Reinheit seiner Gesinnungen und s. Anhänglichkeit an die Gesetze si ^-i dpdes brachten ihn darum. Als der Bürgerkrieg erklärt war, folgte er derKönigs, wurde Kanzler der Schatzkammer undMitgl. des geh. Raths, beg.der Folge den Prinzen Karl (nachm. Karl I I.) nach der Insel Jersey , büe ^ AUals Jener nach Frankreich reiste, 2 Jahre und entwarfdaselbst s. Geschicht r>^bellion. Auch verfaßte er zu Jersey die verschiedenen Schriften, die im R l'Königs zur Beantwortung der Manifeste des Parlaments erschienen.

Hinrichtung berief ihn der neue König nach Frankreich und sandte ihn nach Vchum zu versuchen, ob er vom spanischen Hofe Unterstützung auswirken kön>da begab er sich nach Paris , um die Königin Mutter mit dem Herzog vsn Mversöhnen, und dann nach dem Haag, wo Karl II. ihn 1657 zum Großka"England erhob. Mehr als jeder Andre trug Edward Hyde nach Cromwe'zu dem glücklichen Aüsgange der Unterhandlungen bei, welche Karl > '^ asThron setzten. Seitdem besaß er das ganze Vertrauen des Fürsten , de .Gunst überhäufte. Er wurde 1660 Kanzler der Universität Oxford,1 und Baron Hyde, Discount von Cornbury und Graf von Clarendon.tetes Ereigniß erweckte ihm viele Neider. Der Herzog v. Pork, des KvE. ,.st,e h>'befand sich bei seiner Schwester, der Prinzessin v. Oranien, zu Breda ,

Anna Hyde , C.'S ältere Tochter, Ehrendame der Prinzessin, kennen, nsch Lu,sich mit ihr im Nov. 1659, ohne des Königs und des GroßkanzlerS

nach Karls U. Wiedereinsetzung verrieth ZtnnaS Schwangerschaft diese-ve .

der König erkannte, sobald er sich von der Gültigkeit dieser Ehe ^".,^,lieMAnna Hyde als Herzogin von P ork an und federte s. Bruder auf, sie fern" t,a/indem er zugleich erklärte, daß dieß Ereigniß s. Gesinnungen gegen s. sea -