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Clienten Clinton (Henry — George)
St.-Dincent, Duncan und Nelson haben dadurch die glänzendsten Siege, Letzterernamentlich den bei Abukir erfochten. S. John Playfair's Denkschrift in den „Ver,handl. der königl. Gcsellsch. zu Edinburg ", Bd. 9, S. 1.
Clienten, in Rom gemeine Bürger, welche aus den Hähern Classen sicheinen Patron wählten, dessen Pflicht es war, ihnen in Rechtssachen beizustehen,für sie väterlich zu sorgen und ihnen Sicherheit zu verschaffen. Sie mußten da--gegen die Töchter ihres Patrons ausstatten, wenn es diesem an Vermöge» fehlte,ihn, wenn er von Feinden gefangen genommen worden, loskaufe», und ihm ihreStimme geben, wenn er um ein öffentliches Amt anhielt. Gegenseitig hatten Pa-tron und Client die Pflicht, einander nicht zu verklagen, noch gegen einander zuzeugen, sich überhaupt auf keine Weise etwas zu Leide zu thu». Romulus , derdieses Verhältniß einführte, um Patrizier und Plebejer desto genauer mit einanderzu verbinden, erlaubte in einem Gesetze, daßDcrjenige, der seine Pflicht als Patronoder Client verletzte, von Jedermann todtgeschlagen werden konnte. Auch findet sichm einem Zeitraume von 60l) I. keine Spur von Mißhelligkeiren zwischen den Pa-tronen und Clienten; erst unter den Kaisern hörten die alten Verpflichtungenauf.— 2) Bei uns bezeichnen die Namen Patron und Client einen Sachwal-ter und Denjenigen, dessen Sache er führt.
Clifford (George), GrafvonCumberland, Ritter dcsHosinbandordenS,ei» durch seine Thaten zur See ausgezeichneter Edelmann unter Elisabeth von Eng-land , geb. 1558 in Brougham-Castle in Westmoreland, zeigte sich in Turnierenstets als Ritter der Königin, und erhielt einen Handschuh von ihrer Hand geschenkt,den er bei feierlichen Gelegenheiten an seinem Halse trug. Er rüstete oft Schiffeaus, erhielt auch königliche, mit denen er größtentheils glückliche Slreifzüge gegendie Spanier machte, und war Befehlshaber derFlokte, welche gegen die sogenannteArmada gesandt wurde. Auch war er einer der PairS, welche Maria Stuart rich-tete». Endlich hatte er einen bedeutenden Antheil an derGefangemiehmung desGra-fen Effex. Obgleich durch seine Capereien gegen die Spanier unermeßlich reich, hatteer doch durch Ausrüstungen von schiffen und besonders durch Aufwand bei Ritterfe-sien, Pferderennen ro. ziemlich Alles verschwendet, als er 1605 starb. — Clifford(George), cngl. Gesandter, ein in naturhistorischer Hinsicht merkwürdiger und vor-züglich durch Linne bekannter RechtSgelcbrter zu Amsterdam , hatte auf seinemGute Hartecamp, zwischen Amsterdam und Harlem, den prächtigsten und mitPflanzen aus allen Weltkheilcn am reichsten versehenen Garten seiner Zeit in ganzEuropa , eine zahlreiche Menagerie von vierfüßigen Thieren und Vögeln aller Art,ein vollständiges naturhistorischer Museum, worin besonder« aus vielen Länderneingeholte Herbarien, und eine dazu passende Büchersammlung. Linne war eineZeitlang Hausarzt bei C. und Aufseher über dessen Garten; er gab eine Be-schreibung der darin enthaltenen seltenen Pflanzen, unter dem Titel: „Ilortn,tälitl», tiLnui", heraus, welche C. mit großer Pracht drucken ließ. Nach ihm nannteLinne die dort befindliche Art Pisang älm» (Aitlvi li-na, und eine Pflanzengat-tung tlliilbrti».
Clinton (Sir Henry), Feldherr im amerikanischen Freiheitskriege. Erfocht als Generalmajor unter Howe 1115 in Amerika , und übernahm, als Howe1118 nach England zurückkehrte, in Philadelphia den Oberbefehl. Washington '»Annäherung zwang ihn, Philadelphia zu verlassen. Er machte einen geschicktenRückzug nach Neuvork. Im Jan. 1119 nahm er Charlestown. 1180 wollteer die Französin bei Rhode-Island angreifen, ward aber durch Washington daranverhindert. Jetzt verfluchte er durch Bestechung zu siegen. Er gewann den GeneralArnold, ihm den Posten von Westpoint zu überliefern. Der Plan scheiterte je-doch durch die Verhaftung des Majors Andre, welcher die Correspondenz über-brachte. 1182 ward C. durch Carleton erseht. In London gab er 1184 „Beiner-