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Kloska
Klöster
dienen: C. F. Cramer's„Klopstock , Er und über ihn" (2. Auf!., Lpz. 1782—93,5 Thle., und Beil.); „Klopstock und seine Freunde"; „Briefwechsel der FamilieKlopstock unter sich und mir Gleim , Schmidt, Fannv, ausGleim's briefl. Nachlasse berausgeg. von Klamer Schmidt " (2 Thle„ Halberst. 1810, ; „AuSwak!aus Klopstock's .sichchlaß" (Lpz. 1821, 2 Bde.) und Heinr. Döring: „Klopstock'sLeben", nur K.'S Portrait nach Iuel v. Bolt und > inem Facsinule (2Leun. 1825).Als Ddendichter gehört wol K. zu den größten Dichtern aller Zeiten. Man kannihn den Puidar der neuen Poesie nennen; aber er übertrifft diesen: an Fülle undTiefe der Empfindung, sowie die Seelcnwclt, die er schildert, die von dem griechischen Dichter dargestellten Gegenstände an innerer Größe übertrifft. Seinegeistlichen Dden, z. B. die „Frühungsseier", nehmen den Schwung des Psalms,sten, und zeigen selbst in der Freiheit des Metrums die Sicherheit seines lyrischenGeistes. Die elegischen L)den an Fanny, Ebert sind wegen der darin herrschen-den Melancholie und erhabenen Stimmung gewiß keinem gebildeten Leser unbe-kannt. Und auch im Gefühle der Freude, z. B. in der Dde am Züricher See,selbst wenn er beinahe Anakreontisch wird, wie in manchen kleinen Gedichten anCidli, verläugnet er nie die Platonische Richtung seiner Liebe. Nicht minderkräftig und feurig ist der Schwung seiner patriotischen Begeisterung , und seinespätern Dden, hervorgerufen durch die franz. Revolution, an weicherer anfäng-lich den wärmsten Antheil nahm, sowie diejenigen, in welchen er über deutscheSprache und Poesie redet, zeichnen sich durch kühne und neue schöpferische 'Aus-drücke und Wendungen aus. Durch letztere, wie auch durch die nordische Mytholo-gie, wird er freilich mehren Lesern oft dunkel; aber auch diese werden K. als geist-lichen Liederdichter verstehen und dankbar verehren, wenn sie sich an die Lieder:„Auferstehn, ja auferstehn wirst du" ic. „Wenn ich einst von jenem Schlum-mer" rc., die sich besonders durch den von K. sonst vermiedenen Reim unterschei-den, mit Rührung erinnern. Den größten und schnellsten Ruf erwarb sich aber K.durch seine Epopöe, der, „Messias", deren erste Gesänge glc.ch bei ihrer Erschei-nung durch den erhabenen Prophetenschwung, die feierliche Pracht ihrer Schilde-rungen, den echt patriarchalischen Ton, die Tiefe und Innigkeit der Andacht undLiebe, einen würdigen Nebenbuhler Müton'S verkündigten. K.'s Bardiete sindmehr dramatisirie Heldengedichte und lvrisch-thearralische Scenen als Trauerspiele;die Chöre, von denen auch Gluck mekre meisterhaft cvmponiri hatte, die aber leider!da sie Gluck mehr im Kopf als auf dem Papiere hatte, ganz für uns verloren sind,sind vom höchsten lyrischen Schmuck und athmen den kühnsten Patriotismus undFreiheitssinn. Er hat den deutschen Charakter idealisirt wie Keiner. K. schuf denDeutsche » eine neue, kräftige, freie und wahre Dichtersprache, und auch für dasFormelle derselben wirkte er durchgreifend durch die Einführung der antiken Vers-maße und namentlich des Hexameters, freilich aber nicht ohne einseitige Ungerech-tigkeit gegen den Reim. Auch durch grammatische Schriften hat er siel' ein großesVerdienst erworben. Seine „Fragmente über Sprache und Dichtkunst", seine„Gelehrtenrepublik" und s. „Grammatischen Gespräche" klärten viele Gegenständeder deutschen Grammatik und Poesie auf, wenn auch seine Neuerungen in derWorrschreibung, sowie überhaupt mehre Grundsätze seines Styls, nicht allgemei-nen Beifall finden konnten. Klopstock's „Werke", Lpz. 1798—1817, 12 Bde., 4.;neuerdings auch in einer Taschenausgabe. Seme Säcularseier ist den 2. Juli 1824zu Quedlinburg und zu Altona würdig begangen worden, und ein Denkmal wardihm in Quedlinburg gesetzt.
Kloska (Kloschka, Gloska), s. Horiah.
Klöster wurden zuerst im 4. Jahrh, im Morgenlande, namentlich in denWüsten Dberägyptens gegründet. (S. Mönchswesen.) Antonius, insgemeinder Große genannt, sammelte hier um 30s eine Anzahl Einsiedler, die, um die