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Kupfer
reiner, höbet und gleichartiger ist, je weniger fremde Bestandtheile dies Metallenthält. Die Textur >n körnig oder hakig. Da? specifische Gewicht diffcrirt von8,7 bis 8,9. Du- Härte des Kupfers ist niciit seht gisst; die Biegsamkeit, mirAusnahme des Eisens, großer als die aller übrigen Mekalle, die Zähigkeit und Ge-schmeidigkeit ebenso groß als die des Eisens. In der Hitze vor dem Glichen lauftdas Kupfer wie das Eisen mit Farbe» an. Ehe eS schmilzt, durch lauft es die erstenGrade der Rothgluhhitze. Unter Zutritt der Luft geglüht, verkalkt sich das Metallund bekommt Schuppen auf der Oberfläche, die sich leicht abschlagen lassen, K u-pferasche oder Kupferhammerfchlag genannt; in der Schmelzhütte setztes einen dunkelroihen Kalk, die sogenannten K upferblumen, ab. Außerdemist ein orangefarbener und ein schwarzer K upse r kalk bekannt. Durch langesLiegen an der freien Luft überzieht sich das Kupfer zuletzt mit einer grüne» Rinde,dem Kupferrost, Grünspan, welcher aus Kupfer, Sauerstoff, Kohlensaure-und Wasser besteht. Veit dem Schwefel und mit dem Phosphor verbindet sich dasKupfer, eS lost sich in den mehrste» Säuren auf und bildet mit der Schwefelsaureden Kupfervitriol, Eppervitriol, und mit der Kohlensäure den Grün-span; ebenso wirken auch die Alkalien und das Ammoniak auf das Metall. Mitden andern Metallen verbindet sich das Kupfer zu zum Theil sehr wichtigen Com-positionen. Das Vergolden und das Versilbern des Kupfers sind hantig vorkom-mende Operationen. — In seinen Erzen kommt es entweder nn gediegenen Zu-stande, oder mit Sauerstoff (mit oder ohne Kohlensäure und Wasser), oder mitSchwefel, oder mit Säuren verbunden vor. — Die meisten, besonders die kiesigenKupfererze, müssen vor ihrer Zugutemachung gerostet werden, welches entweder infreien Haufen, oder in Stadeln , oder in Ofen geschieht, um den Schwefel aufzu-fangen. Bei gediegenem Kupfer ist bloß ein Einschmelzen, bei im verkalkten Zu-stande vorkommendem Kupfer ein reducirendeS Schmelzen ei foderlich. Beides ge-schieht in Schachtöfen, indem die Erze auf die gewöhnliche Weise, mit Kohlen ge-schichtet, niedergeschniolzen werden. Das erhaltene Product ist nur selten reinesKupfer (Garkupser), sondern fast immer em mit mehr oder weniger Eisen ver-unreinigtes Kupfer (Schwarz kupfer), welches erst durch eine nachfolgendeOperation gereinigt oder gar gemacht werden muß. Sind die Erze zugleich kiesig,so erfolgt außer dem Schwarzkupfer auch Kupferstein, welcher dann einer wei-ter» Bearbeitung auf Kupfer unterworfen wird. Der Gang der Kupferhütten-arbeiten in Schachtofen mit geschwefelten Erzen oder Kiesen ist folgender: Zuerstwird das Erz geröstet oder angerostet, mit oder ohne Zusatz von reinen Kupferschla-cken, zu einem Rohstein verschmolzen, alsdann folgt entweder das Eoncenirirendes in dem Steine befindlichen Kupfers zu einem reichern Lrein oder sogleich dasVerschmelzen des gerösteten Steins zu Schwarzkupser. Im erster» Fall erfolgtEoncentrationSstein, der als eine reinere Verbindung des Kupfers mit dem Schwe-fel angesehen werden muß; er wird abermals geröstet und dann aufL chwarzkupferverschmolzen. In England werden die gerösteten Erze mit Coaks beschickt, ausdem aus nicht zu schmelzbarem Sand angefertigten Herd eines Flammofens auf-gesetzt und mit Schlacken von der vorigen Arbeit bedeckt, worauf das Feuer stufen»weise bis zur höchsten Schmelzhiße verstärkt wird. Ist Alles in einem recht dün-nen Flusse, so erfolgt der Abstich des Schwarztüpfers. Der Stein wird geröstet,Met Eoaks verschmolzen, und das noch immer schwefelhaltige Metall entweder gra-nulsi't oder in dünne» Scheiben ausgegasten. Die zu dem Kupferschmelzen ange-wendeten Schachtöfen sind entweder Knunniöfen mit geschlossener Blust und mit1 oder 2 Augen (im letztem FalleBrillenöfen genannt), oder Krumniösen nur offe-ner Brust, oder Hohöfen. Weil die mehrsien Kupfererze noch mit andern Me-tallen verunreinigt sind, so ist das bei den beschriebenen S chmelzpri cessen erfolgteKupfer noch nicht rein, sondern mit geringen Antheilen von Eisen, Arsenik. Zink ,