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Lampen
den 23. Aug. 1791, nach einer nächtlichen Orgie, aus den Fenstern eines drittenStockwerks herabgestürzt, todt auf dem ^lraßenpflaster von London . Lamothe. ihrGatte, war nach England entwichen. Er wurde zu den Galeeren verurtheilt. Wäh-rend -er Revolution kam er nach Frankreich und soll noch 1826 gelebt haben.Aufklärungen über die Halsbantgeschichte gibt der Abbe Georgel, Rohan's Secre-tair, in s. .,-Iö,,,»irr-»".
Lampen. Die Erfindung der Lampen wird den Ägyptern zugeschrieben.Schon an den. Feste, welches vo» uralten Zeiten her zu Sais in Niederägypien, derMinerva zu Eyren, gefeiert wurde, brannten eine Menge Lampen. ZuHiob'SundMoses'S Zeiten waren sie schon bekannt. Die Ägypter waren auch die Ersten,welche brennende Lampen, als Sinnbild der Unsterblichkeit der Seele, in die Gräberzu den Leichnamen setzten. Dies soll der Ursprung der sogenannten ewigen Lam-pen sein, deren Docht und Nahrung unverzehrbar war, dergleichen hernach derMinerva zu Ehren erfunden wurden, von denen die des KallimachuS aber nur einZahr brannte. Bon den Ägyptern kamen die Lampen zu den Griechen, welche sieder Minerva als Göttin der Wissenschaften widmeten, weil sich die Gelehrten beimnächtlichen Studiren der Lampen bedienten. Ehe die Römer die Lampen von denGriechen kennen lernten, hatten sie Lichter. — Die vortheilhafteste Lampe erfandArgan d zu Genf und machte sie 1784 bekannt. Ihr Eigenthümliches bestehtnach spätern Vervollkommnungen in Folgendem: Es wird ein Stückchen baum-wollenen Zeuch-, ungefähr anderthalb Zoll lang und einen Zoll breit, der Länge »achso zusammengenäht, daß daraus ein kleiner Cylinder entsteht. Dieser Dockt wirdan dem einen Ende über einen messingenen Ring, der unaefähr einen kalb.» Zollhoch ist, gestülpt, damit er aufrecht steht, und in eine messingene Röhre von ange-messener Länge und Breite dergestalt eingesetzt, daß er mit seinem Ringe einen hin-länglichen iLpielraum behält. Dieser wird mit Baumöl angefüllt, das durch einNebenwerk nach und nach in die Röhre hinüberstießt. Die Rohre saht in eineretwas weitem messingenen Röhre, welche oben und unten offen ist, damit die Luftvon unten hinauf durchziehen könne; über die Röhre ist ein gläserner, ebenfallsoben und unten offener Cylinder gestürzt. Durch diese Einrichtung bekommt dieLuft von unten herauf einen starken Zug, und ertheilt dem Lichte eine lebhafteFlamme, deren Schein durch das cylindrische Glas noch vermehrt wird. Zugleichaber wird auch weit mehr Ol verzehrt als bei einer andern Lampe, und das Augescheint dabei an ein zu starkes, auf jeden Fall schädliches Licht gewöhnt zu werden,weßhalb man durch mancherlei Lichtschirme und ähnliche Vorrichtungen, wie beiden Galerie.und ^ino-I. »>!»->-Lampen, der Wirkung der Flamme ausdas Gesichtvorzubeugen gesucht hat. Man nennt in Frankreich die Argand scheu Lampenpo; ä y> 0„i>ig>ioi. oder kurzweg Ctningu» >!,. nach einem Blechschmied, Quin-quet in Paris , mit welchem Argand zur Verfertigung der von ihm ei fundenen Lam-pen sich vereinigt halte. II,nie ä Huinguei nennt man das Ol zu den Argand schenLampen, welches nach englischer Art durch Holzkohlen geläutert wird. Die Ent-deckung, daß sich die bren, ende Luft durch den elektrischen Funken entzünden lasse,leitete Fürstenberg in Basel auf die Erfindung einer elektrischen Lampe, durchwelche man leicht, sicher und ohne Feuerzeug ein Licht anzünden kann. DieseLampe ward hernach von Branden m Augsburg, de Gabriel in Slrasburg, Zngen-houß und Pickel bedeutend verbessert. Auch Langenbucher, die beiden Ehrmannund der Pros. Stegmann in Kassel erfanden um 1780 elektrische Lampen. MehreArten von Lampeneinrickkungen beschreibt Busch S „Handbuch der Erfindungen"(Eisenoch 1816) im 8. Thle. Zu den neuesten Erfindungen gehören die 8i,,o-Ö,»k>, .,-Lampen der S'obwass.r'schen Fabrik zu Berlin , die mit einem Schirme vonmatt geschliffenem Glase versehen sind unk zugleich ein zierliches M-uble abgeben.Hn der nämlichen Fabrik wird noch eine andre Lampenart unt. d. Namen Galerie-