Lanrelot
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Landbaukuiist
zulänglich und zweckwidrig ist. Auch lese wem Hamel's, Harniscb's und Be»e-dix'S Werke über diese Methode und die Geschichte ihrer Einführung.— Ios. Lan-caster befand sich mit s. Familie seit mehren Jahren m den verein. Staate,?zu Treu-,ton, und war 1828 in solche Dürftigkeit gerathen, daß er für die Unterstützung derSeinigen einen Ausruf an die Grosmuth der Amerikaner erließ. 12
Lancelot vom -Lee, der Name eines der Paladine, die wir in den Sagenund Überlieferungen von des fabelhaften Königs Arthus oder Arthur (s. d.)Tafelrunde finden. Jenen Sagen nach soll L. ein Sohn des Königs Ban vonBrucic gewesen und nach s. Vaters Tode von der Fee Diviana (der Daine vomSee; daher auch L.'S Zuname: vom See) erzogen worden sein, die ihn dann, alsder Jüngling wehrhaft geworden und große Tapferkeit zeigte, selbst nach Cramalat,an den Hof des Königs ArthuS brachte, und diese» bat, ihrem Schützling den Rit-terschlag zu ertheilen und ihn in die Zahl der Helden der Tafelrunde aufzunehmen.Arthus schlug hierauf den Jüngling mit seinem Lcbwerte (Eskalibor) zum Ritter.Dieser zeichnete sich nun unter allen Paladinen der Tafelrunde durch außerordent-liche Thaten und großen Heldenmuth aus. Leine Liebe zu Genevra, der schöne»Gemahlin des Arthus, und daß er die Gewogenheit der Fee Morgana, einer Schwe-ster desselben, verschmähte, verwickelten den Ritter in wunderbare und gefährlicheAbenteuer, aus denen er sich jedoch stets durch seine große Tapferkeit und den Bei-stand der Dame vom See glücklich herauszog. Endlich gelangte er durch Erlegungdes Mörders seines Vaters, des Königs ClaudaS, auf den Thron seiner Vorälkern,wurde aber zuletzt von Mordrec, dem Mörder und Neffen des Arthus, den L. zuzüchtigen auszog, überfallen und erschlagen. In der Scheidestunde nahte sich ,hmnoch Diviana und nahm mit einem sanften Kusse das Leben von der Lippe dessterbenden Helden, der der Letztübrige der Ritter von der Tafelrunde war, und des-sen Gebeine nach seinem Schlosse Freudenwacht gebracht und dort neben den Re-sten der schönen Genevra beigesetzt wurden. So die schöne Lage von L-, die seitdemvon Romanciers und Dichtern vielfach verarbeitet worden ist.
Landau, Bezirk (25 lDM., 101,600 E.) und deutsche BundcSfestung imbairischen Rheinkreise, mit bair. Besatzung, an der O.ueich, ehemals eine Reichs-stadt in der Unterpfalz, zum Niederelsaß gehörig. Lie hat 650 H., 5700 E., eineden Lutheranern und Katholiken gemeinschaftlicheTollegiatkirche, und einen Eanal,mittelst dessen alle Bedürfnisse der Stadt zu Wasser herbeigeschafft werden kön-nen. Vauban hat die Festungswerke angelegt. Im span. Erbfolgckriege ward sie1702 durch die kaiserl. und Reichsarmee den Franzosen , und von diesen 1703 denDeutschen, jedoch 1704 abermals von den Kaiserlichen und Verbündeten denFran-zosen abgenommen, worauf sie wiederum eine Reichsstadt wurde. Nachdem 1713die Franzosen sie abermals erobert hatten, ward sie ihnen 1714 im badenschenFrieden mit allem Zubehör förmlich überlassen. Wahrend desKaisenhumS gehörtesie zum Deport. desNiederrheins. 1815 war sie anDeutschland abgetreten, von -Öst-reich an Baiern übergeben und zu einer Bundesfestung erklärt worden.
Landbaukunst, oder landwirthschafksiche Baukunst, heißt die Kiunst(und auch die Theorie) der vortheilhaftesten und bequemsten Einrichtung undErbauung derjenigen Gebäude, welche der Landwirth , sowol im Kleinen als imGroßen, zu den verschiedenen Zweigen der Bewirthschaftung seiner Güter unum-gänglich nöthig hat, also der Wjrthschaftsgebäude; dahin gehören: Wohnungenfür Menschen; Stallungen für das Zug - und Nutzvieh; Vorratksgebäude,z. B. Scheunen, Schuppen ic., Brauhäuser, Branntweinbrennereien, Backhäu-ser und Backöfen, Waschhäuser, Schlachthäuser, Lchmiede- und Mühlengebäu-de, Spritzenhäuser, Essigbrauerei- und Stärkemachereigebäude, Ziegelbrennerei-und Kalkbrennereigebäude nebfi andern nützlichen und bequemen Anstalten, z. B.