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Larivo
Laroche (Maria Sophie)
bria), im Alterthume berühmt wegen der Stierkämpfe, die dort auf ähnliche Artgefeiert wurden wie jetzt in Madrid , war einst der Waffenplatz Zulms Cafar's vorder Schlacht bei PharsaluS . Sie ist jetzt die reichste, größte und bevölkerrste Siadtin Thessalien, der S.tz eines griech. Erzbischoss, mit 400) H. und 25,1)00 E.,darunter etwa ein Viertel Griechen; sie har Garnsärbereien, Safstanfabrik, Han-del und Weinbau. Sie war der Waff. »platz und Mittelpunkt der türkischen Kriegs-operacioncn gegen die Griech.n seit All Paschas Zeit, der in Larissa zuerst denGrund zu seiner Macht legre. Von hier aus eröffneten Khurschid Pascha und allenach ihm ernannie Seraskiers der Pforte ihre F-ldzüge gegni Livadun und Epirus,wurden aber (im V"»i 1824 das 4. Malz bei Zeumw oder in den Engpässen vonThermopylü zurückgeschlagen und fanden dann ihr Heil, auch wol ausBesehl desGroßherrn ihren Tod, in Lariffa.
L a r i v e, nebst Lekaul undTalma einer der berühmtesten tragischen Schauespieler der Franzosen . Er war 1749 in Larochille geb., tevurirre in lchon und kam1771 nach Paris , wo er als der Schützling derMlle. Elairon die erste sranz. Buhnebetrat. Er glänz» vorzüglich in den Rollen Warwlk, Hrosman, Philokter undSpartacus, die s. körperlichen Schönheit, seinem wohlklingenden, voil-n und Allesdurch.ringenden Organ an» meisien zusagten, und in welchen er von den Franzosenb,s setzt als claff. Vorbild betrachtet wird. L. war ein gemäßigter Anhänger der Re-volution , weshalb er in der Schreckenszeit, nebst dein großer» Theile ces Theatresran aiS, ins Gefängniß kam. Eni Schreiber in der Kanzlei des Eo.inw der . ffeur-lichen Sicherheit, der die großen Talente von Lärme, Daz ncourr, Preville, rbkoli>der Eonrat, Vansove u. A., d.e samnulich zur Guilloriiie bestimmt waren, zu wür-digen wußte, rettete sie, indem er sämmtl.che, auf den diesen Kunst>ern zu machen-d.n Proceß sich beziehende Papiere nach und nach bei Seite schasste und völlig ver-tilgte. Ehe Mail neue Beweismittel gegen sie gesammelt, hatte am 0. Thernndorau.y für sie die Stunde der Rettung geschlagen. Räch den Revoluc>0nssturnieniiuo ger-tzr dilich die oft nur boshaften Kritiken Gevsfroh s, sowie durch Eifersuchtaus den stets wachsenden Ruhm Tanna S, obgleich dieser in einer etwas verschiede-nen Gattung der Tragödie glänzte (in der Darsnilung der Leidenschaften nämlich,„ s»ti elti 8e>Nl Uamemi t4.it, L 1'aMliio etoe 0 t,o.it, ward L. bewogen, sichsr .. . von der Buhne zurückzuziehen, als es IN Frankreich zu geschehet, pflegt. Erkam» sich „> dem reizenden Tyale von Montinorench an, bau» hier ein paar schoneHäuser, ward Moire der Gemeinde und wirkte auf das öffentliche Wohl auf dasErsprießlichste ein. Zos. Bonaparre zog ihn 4800 aus s. philosophischen Ruhe, lu-den» er ihn nach Reapel einlud, um dort ein franz. Lh.atre einzurichlen. 4840 crater in seinem 00. zu einem wohlthätigen Zweck nn Lhearre franrais noch emAeal als Lancred auf und arntete reichen Beifall. Er starb auf seinem Landguce betMonrmoiency den 1. Mai 1827, 78 V- alt. Unter seinen Schriften ist s. „Uuui»eto iuaai.e.,l.li,oi," (3 Bde., 4804—40h sehr anziehend.
Laroche (Maria Sophie), eine der geistreichsten Schriftstellerinnen derDeutschen . Sie war den 0. D-c. 4731 zu Kaufveuern geb. sjV Varer, Guter-mani., LLler v. Gurershofen, ein gelehrter Arzt, erzog sie mir zärtlicher Sorgfalt.Er war nach Augsburg als Sradiphysikus und Dekan der medicinischen Faculcätversetzt worden; yier saiio sie ,m 47. ihres Alters Gelegenheit zu höherer AnS-b.louug. ,). Biancon, aus Bologna, L.lvarzr d.s Fürstbischofs v. Augsburg , da-mais ni euieiii Alter von 32 V-, bat um ihre opand und machte sie »nr den Dich-t-rn seiner Ratwn bekannt, dilach dem Tode der Mutter wünschte der Vater dieV'-roindung s. Tochter mir Bianconi im nächsten Zahre vollzogen zu sehen. Siekam aoer nicht zu Stande, da Blaneom darauf bestand, daß alle s. Kinder katho-l.sch to.rden soUren. Ein zurückgezogenes, nur den W.»enschafren und Künsten ge-»i. -.icre« Leben wurde nun ihr Lovs. Viit 2 ihrer Schwestern und ihrem einzigen