Band 
Sechster Band. K bis L.
Seite
497
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Lcsebvre Lefort 1L1

d. h. da, wo sich ihre Dunstkreise begrenzen, wcl noch etwas Körpeiliches vorhan-den sei. Wäre dies n-cht, so hätte ein solcher Raum allerdings eine absolute Leere.All. in der Umstand, daß dar- L-cl-t diesen Raum tnichstrenit, ihn also füllt, wider-stiebt dies I Vee-ni.ng schon von seldsk. Zei streute l-ere Raume sind die Zwschen-räuine zwischen den kinie'nen Theil, n d. r Körper, weiche nicht? Materielles in sichschießen sollen. Sn finden wenigstens dem Scheine nach statt. Von diesen bei-den Leeren muß die künstliche Leere, weiche man mittelst der Luftpumpe h rvor-bringt, unterschieden weiden. Sie ist aber auch nur ein scheinbar leerer Raum,denn es läßt sich durchaus nicht behaupten, daß nicht noch shr seine Luft oder Ma-terie in derselben enthalt-n sei. Ein solcher luftleerer Raum ist z. B. die Toiricel-li sche Leere, welche sich im Barometer über dem Quecksilber befindet; aber auchhier ist L cht, also ke n absolut leerer Raum vorbanden.

Lefebvre (Franeo s ^os pb) zog v. Donzig, franz. Marschall u. s w.,Sohn eines Müllers zu Äuffac im Elsaß , g>b d. 25. Oct. 1755, trat 1773 in dasRegiment <x,,,l<-5 se.-iixnch-.e-5. wo er vor der Revolution bis zum Sergeanten stieg.Er umfaßte die Revolution aufs lebbasieste und z--chn>re sich im Kriege durch Ein-sicht und Taxfei keil aus. Seit 1793 als General bei der Mostlarmee angestellt,hone er gewöhnlich das Ccmmando einerAvanlgarde, da er sich vorzüglich zur Füh-rung der leichten Truppen eionele. Am 18. Brumaire ernannte ihn Bonaparle zuseimm ersten Lieutenant. 1801 wurde er Marschall von Frankreich. 1800 trug erzum Siege bei Jena bedeutend bei, er zeichnete sich bei Evlau aus und erhielt den-Oberbefehl über die Belagerung von Donzig. Dann folgte er 1808 Napoleonnach Spanien ; 1808 hatte er den Oberbefehl über die Baiern im Kriege gegenLstre-ch und wurde gegen das ausgestandene Tirol entsendet, wo er weniger glück-lich war. Auch den russischen F.ldzua machte er mit. -1811 focht er gegen diePreußen bei Moniniii ail. Nach der Resignation Bonastarke S erkannte er Lud-wig III an und wurde von ihm zum Pair ernannt. Aber er schlug sich aufdie Seite Napoleons , als dieser zuiückkehrte, und wurde deßhalb, noch dessen zwei-ter Katastrophe, aus der Liste dcrPair« gcstr-chen, j-toch 1819 darin wieder auf-genommen. Er starb d. 11. Sept. 1820 in Pari« ohne Erben; 12 Söhne warenvor ihm geworben.

Lefevre (Robert), Bildnißmaler in Par-S, ein Schüler Regnault's. Erhat zugleich tuest!-De h-storische und ankre Eompesinonen geliefert, die mit denenDavids, GirodetS, 0-uer n's, Geralds zu den ersten der neuern franz. Schulegehören. Sein schönes Bild. die den Amor entwaffnende Venus, hat DeSnoyei sin Kupfer gestochen. Bei der Ausstellung von 1802 war von ihm eine Eomposi-tion zu sehen, die Kallipygen genannt: zwei Jungfrauen, welche ihre gehe,nistenReize einen, jungen, heirathslustigen Manne, der die schönste unter ihmn wählenwill, zur Schau bringe»; welche Ausstellung, trotz ihrer Ui sittlichkcit, von Ken-nern wegen ihrer trefflichen Earnalion allgemein bewundert wurde. Man hatvon ihm mehre Bildmsse Bonaparte's, die zu den gelungensten gehören.

Lesort (Franz ^lakob), der berühmte Günstling PererS d. Gr., war zuGenf 1052 geb. Sein Vater, Kaufmann daselbst, schickte ihn nach Hamburg ,um die Handlung ;u lernen; aber aus Ne gi ng zum Soldctensiande ging er inseinem 14. I. heimlich nach Mai stille und trat in franz., nachher in Holland .Kriegsdienste, die er indeß wieder verließ, uni 1075 über Archangel nach Moskau zu gehen. Hier wurde er Secretcir des dänischen Gesandten; ein Zufall ver-schaffte ihm das Glück, die Gunst des jungen Aaars, Peter Alexjewiisch, zu er-werben, die ihm bis an seinen Tod blieb. Zn Beiden lag nämlich der Ke m zugr oßen und außerordentlichen Unternehmungen, der sich, nach und nach enrwick.lte.Peier fühlte, daß er eines Lehrers und Beistandes bedürfe, und L. besaß zu beidenhinlängliche Talente. Den erst.,, großen Dienst leistete er dem Zaar bei e.wem

Conversatrons bericon. Pd. VI. -i2