Band 
Siebenter Band. M bis N.
Seite
105
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Mmiliscviptt! von St.-Helena ro. 105

Las CaseS hat Bruchstücke davon s. „^länio, »>!" einverleibt (s. Bd. 6, S. 130).Diesen, ?Kanlisenpie ging eine Erklärung voraus, in welcher der Vers. erzählte,daß Napoleon ihn, am 20. Febr . 1815 dieses Dortchen dictirt habe, allein so ge-schwind, das; es ihm sehr schwer geworden sei, seine Handschrist wieder durch;,,-lesen. Der verbannte Kaiser aber habe be; seiner Abreise nach Frankreich an, 28.Febr. das dicnrte Manuscript dem Schreiber abzufedern vergessen. In dem erstenCapitel dieses WerkchenS beweist der Vers., das; Heinrich IV, obgleich er die Liguebesiegt halte, nur dann erst den Thron wirklich behaupten konnte, als er sich ehrlichan die Mehrzahl der Nation angeschlossen. Im 2. stellt der Verf. die Behauptungauf, die Rechte der dritten Dynastie seien 1800 erloschen, und die Republik einelegitime Regierung gewesen, weil die europäischen Mächte sie anerkannt hätten.In, 5. will er zeigen, daß die Revolution in Frankreich neue Interesse» geschaffenund aus eem Volke eine neue Nation gebildet habe; im 4., daß der kaiserl. Thronerrichtet worden, um jene neue» Interessen zu befestigen, dadurch sei auf die Re-publik die vierte Dynastie gefolgt. In, 5. will der Vers. beweisen, daß die FamilieNapoleons mit allen souverainen Häusern Europas verwandt geworden, und im6., daß die Coalition von 1813 den Interessen des alten franz. Kenigshauses ganzfremd gewesen sei. Diese und ähnliche Behauptungen konnten schon damals nurGegenstände einer müßige» Grübelei sein, da die Beantwortung der Hauptfragevon den Dayonnettcn abhing. Übrigens hat jenes Manuscript um so weniger ei-nen historischen Werth, da es auch von Napoleon nie anerkannt worden ist. Destoschätzbarer ist 5, das „Kunu^onit >Ie 1814, eunlenant I'INloiro <!>'.-> ,-ä.v N'I-NX', - nun?. >In X'UNU v>polen», p;o le buron l ;>>>>" (Paris 1823; 2. Aufs,1821^. Der Derf. war von eieser folgereichen Zeit, über die uns wenig Zuver-lässiges bekannt geworden ist, Augenzeuge, da er als CabinetSseeretair lind ä!u,t,<;»le> > egneie!, in der Nähe des Kaisers, dessen Vertrauen er besaß, Alles zu beob-achten die beste Gelegenheit hatte.') Mau sieht aus seiner Erzählung, wodurchNapoleon abzudanken bewogen wurde, und man erfährt, daß er i» der Nacht,die darauf folgte, von, 12. auf den 13., Gift genommen hat, welches aber die er-wartete Wirkung nicht that. Napoleon , heißt es, kam wieder zu sich, war erstauntnoch zu leben, dachte einige Augenblicke nach und sprach dann die Worte: „Gott willes nicht!" „Soviel", setzte der Verf. hinzu, „ist gewiß, daß er von dieser Nacht ansich in seine Lage fand und den abgeschlossenen Vertrag unterschrieb". Nicht minderanziehend ist 6) dess. Vfs. erst 1821 herauSgeg. „»anuse, il >!c 1813 etc." undinhaltreicher als st) das von tems. Vf. 1826 kerauSgeg. „»„„»-eilt 1812 etc."

In beiden enthält jedoch der militairische Theil wenig Neues und Zuverlässiges.(Vgl. Napoleon , Schriften von und über ihn.) Dasselbe gilt von dem„4b>nn>iLiit cke Ist», III. (1st94—95) von tems. Verf. (Paris 1828). Von die-sen Schriften, welche in die Classe der histor.Denkwürdigkeiten gehören, ist 8) das„Manuscript aus Suddeutschland" (KerauSgeg. von dem Pseudonymen Georg Erich-son, London , b. James Gricsi, 1820) ganz verschieden. >Lein Gegenstand ist daspolit. Schicksal Deutschlands und ein Phantasiebild von einer polst. Msttelniachtzwischen Östreich, Preußen und Frankreich . Mit kühner Hand greift der Derf. andas Werk der deutschen Bundesacte und sucht es in seiner Grundfeste zu erschüttern.Die kleinern deutschen Regierungen sollten nach s. Meinung verschwinden oder sichselbst ihren Nachbarn unterordnen, sodaß es außer den deutschen Ländern, die dencurop. Mächten Östreich und Preußen angehören, im Süden Deutschlands nur 2polit. Hauptmassen zwischen dem Inn und Rhein , und im Norden auch nur 2

AlsdieBourbvns I8tl zurückkamen, verlor Baron Fain seineStelle alsVorstekerdes kaiserl. Archivs, 1815 erkiest er ne von Napoleon wieder; er nnterzeichnete dasProtokoll vom 25. März ; den 6. Juli d. I. ernannte ikn die provisorische Regie-rung zum Staatssecreiair. Seil der zweiten Restauration lebt er ohne Anstellung.