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Siebenter Band. M bis N.
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Manzi Mappircn

aefübrt, dann aber »erkauft hatte. Man hat von ihm Anmerk. ium VellejusPateraal,,5. Hera;, Sallust, Cäsar , Eutrop, und mehre Abhandlungen überrömische Alterthümer, welche sich in Grävius's und Sallengre'S „Thesaurus"finden u. s. w. Das Zeichen der von den Manutiern gedruckten Bücher iüei» Linker, um den sich ein Delphin schlingt, bisweilen mit der Beschrift:8u>lu,i> e> u1-.il. (Dgl. Aldinen.) X—a.

a n z i (Guglielmo), Literaror, geb. zu Civita-Vecchia 1783, studirrealte Literatur und widmete sich hierauf dem Handel. Dann war er spanischerConsiil in s. Vaterstadt, verließ aber die diplomatische Laufbahn und beschäftigtesich in Rom mit dem Studium der Geschichte und der Sprachen, vorzüglich dergriech. und der ital . Literatur. Der letzter» Eprache gab er den Vorzug vor derlateinischen, setzte sie aber der griechischen nach. Sein Hauptverdienst war dasAufsuchen alter Handschriften, die er mit trefflichen Emleit. und Anmerk. heraus-gab. Als Bibliothekar der Barbarina, die reich an griech. u. a. Handschrif-ten ist, stand M. ganz an seinem Platze. 1812 entdeckte er und machte be-kannt eine Uebers. der „Heiuba" des Euripides, von dem berühmten Matt.Bandello im 16. Jahrh.; 1814, Franc, de Barberino'S Werke über die Fra >-entrachten; 1818, Leon. da Dinci'S Abh. über die Malerei, nach einer vollst,und verbeff. Handschrift u. a. m. Man schätzt s. Abhandlung über die Feste,Spiele und den LuruS der Italiener in, 14. Jahrh., vorzüglich aber s. Über-setzung der Werke Lucian's (Lausanne 1819). Als er von einer literariscl,-nReise in England und Frankreich zurückgekebrt war, starb er in Rom den 21.Febr. 1821. Hr. v. Rossi hat eine Denkschrift auf diesen gelehrten und un-ermudeten Bibliothekar herausgegeben (Venedig 1822). 20.

Manzon > (Aleffandro), Trauerspieldichter und Lyriker, ein Mailändervon edlen, Herkommen und noch edlerer Dcnkungsärt, die sich in seinen poetischenWerken zu Tage legt. Namentlich ragt er über alle seine Landsleute durch sein be-deutendes Talent für die Tragödie hervor. M. machte sich schon als Jünglingbekannt durch seine Vers', -icioli! auf den Tod Inibonati'S; dann schuf er in rei-fern Jahren eine neue Art der Lyrik in s. „In-n Seine Tragödie: „II i-iuie

li (Mailand 1820), deren Stoff aus der ital . Kriegsgeschichte des

15. Iahrk. ist, und in welcher der Dichter die bekannten Fesseln der sranz. Schuleabgeworfen hat, iü im elssylbigen Iambus abgefaßt und machte nicht bloß in Ita-lien Aufsehen, sondern ward auch von cngl. Kritikern ausgezeichnet, und Götbeleitete in s. Zeitschrift „Kunst,,. Alterthum" die Aufmerksamkeit wiederholt aufM.Darauf gab er 1822 die Tragödie „ft'4>1elol>i" (Adelgis) heraus, welche Fauriclins Französische und Streckfuß i„S Deutsche übersetzt hat. In beiden Tragödienbedient sich der Dichter des Chors, aber aufeine die Handlung nicht störende Weise,mit vollkommener lvrischer Erhebung. Endlich hat er noch vermischte Gedichte mit-getheilt, dazu gehören eine Ode aufNapoleonü ?od(,,ll m,,g»e äla^ffw") u. 4 hei-ligeHymnen, von denen Gölhe sagt: „Sie geben das Zeugniß, daß ein Gegenstand,so oft er auch behandelt, eine Sprache, wenn sie auch Jahrhunderte lang durchge-arbeitet ist, immer wieder frisch und neu erscheinen wird, sobald ein frischer jugend-licher Geist sie ergreifen, sich ihrer bedienen mag". Alle genannte Gedichte findetman in den „Opero poeticlie rli Xle88»»clio äl.irnenni, ecn> prelnrione (jene deut-schen Aufsätze Göthe's überManzoni erweitert enthaltend) cli 6oetI,e"(Iena 1827).In s. auch ins Deutsche übers. „1 prorne», 8P08I. 8tc>r>:> inilunknie rlel ük-aoloX VII" (Mailand 1827, 3 Bde.) schildert er in einer schönen Sprache dar lombard.Bauernleben in der Geschichte des Seidenwebers Renzo von, Comersee.

M ä o n i d e, s. Homer . Auch die Musen heißen zuweilen Mao nid en,weil man Homer als den vorzüglichsten ihrer Lieblinge betrachtete.

Mappiren, Mappirungskunsi, vgl.Landcharten,Situa-