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Siebenter Band. M bis N.
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Maises Marthü

suchungen üb,,- das Meer ainnstellen. 1108 berief ibn Papst Clemens X I. zu sich,um ,km den Oberbefehl eines k!< inen Heeres zu geben, welel-eS gegen den.staiierIoseph m Bewegung sehen wollte. Der Krieg wurde jedoch durch einen 'Vergleichbeigelegt. M. lebt, hierauf in Bologna , machte eine Reise durch die Niederlande,England und Frankreich, und starb zu Bologna 1180. -Lein Vaterland verdankteihm die Errichtung der unter dem Namen des Instituts von Bologna bekanntenAkademie, welche 1114 eröffnet wurde. Den Grund da;,, legre M. durch seineeignen beträchtlichen Sammlungen. DerLenar räumte der Anstalt ein Haus ein.Es ward eine zahlreiche Bibliothek, ein physikalisches, Naturalien-, unk Antiguitä-reneabinet, auch ein chemisches Laboratorium angelegt; es wurde» Professoren an-gestellt, die über Physik, Mathematik, Chemie :e. Vorlesungen halten sollten.Die Anstalt hat sich in neuern Zeiten pon dem ursprünglichen Zwecke des Lichtersentfernt und viel von ihrem'Ansehen verloren. Außer einer L chrift über das Meer,über den militairischen Zustand der ottomanischen Pforten, a. m. hat M. ein theu-res Prachtwerk: „Dunnliins I'uiiiiNniiü-älvsiens, «NIN „liSI'I e !i I inil i l nis^rapbici», ustronni»i>us «l«." (6 Bde., Fol., Haag und ?lmsterd. 11-6, mit288 Kpfrn.) herausgegeben.

MarsyaS , Lohn des Olympus, OagruS oder Hvagnis. Die Fabel er-zäblt: Als Minerva die von ihr erfundene Flöte unwillig, daß ste das Gesicht beimSpielen entstelle, weggeworfen, und Den, der sie aufnehmen wurde, mit dem här-teste» Fluch belegt habe, , sei zufällig Marsvas der Finder dieses Instruments gewe-sen, auf dem er durch Übung bald eine solche Dostkommenbeit erlangt, daß er esgewagt habe, den Apollo zuni Wettkampf berauszufodern. ZuKamps, ichterinnenseien die Musen herbeigerufen worden. Anfangs habe der stärkere Flötenion diesanfter» Töne der Lyra, welche der Gott gespielt, übertäubt, und schon fei Marsyas im Begriff gewesen, den Sieg zu gewinnen, als Apollo d,e Zitker umgewandt undsein Spiel mit Gesang begleitet kabe. Dies babe ihm Marsvas mit seiner Fletenicht nachkhun können; die Musen hätten darauf für Apollo entschieden, welcherden» Vermessenen lebendig die Haut abgezogen und ihn so getödtet habe. Also seider Fluch der Minerva in Erfüllung gegangen. Diese Mythe bezeichnet wol denSieg, welchen die Tvtharödlk (Kunst zur Lyra zu singen) vor der Aulerik (Flöten-spielerkunst) bei den Erfindern dieser Mythe erhielt. La. Bötriger im „AttischenMuseum", 1. Bd. — Viele .stünstler der alten und neuen Zeit haben den Wctt-kampf, sowie die Strafe des Marsvas dargestellt.

MartenS (Georg Friedrich von), geb. den 22.Febr. 1156 zu Hamburg ,studirte zu Göttingen, bildete sich dann aus in Wehlar, Regensburg und Wien ,promovirte 1180 in Göttingen , wurde 1184 daselbst Pros. der Rechte und 1189in den Adelstand erhoben. Von 1808—13 bekleidete er die Stelle eines LtaatS-rarhs und auch vom Oct. 1810 an die eines Präsidenten der Finanzsecrion deskönigl. westfälischen LttaatSratbS; seit 1814 war er k. hanöv. Geb. CabinetSrath,seit 1816 BundeStagSges.mdter zu Frankfurt , und starb daselbst t. 21.Febr. 1821.Er hat dem Staats- und positiven Völkerrecht zuerst eine wissenschaftliche Formgegeben und durch Sammlungen wie durch eigne Schriften beide Wissenschaftengefördert. Geschäht sind s. „Ileeneil des snini'ffenix Ir.ntes d'-dlninee. de l'.'d-cei«. depnis 1161" (Göttingen 1190 —1818, 14 Bde.); s. „Einleitung in daspositive europäische Völkerrecht" (Gött. 1198); s. „Erzählungen merkwürt, Fälledes neuern europ. Völkerrechts" (Gött. 1800, 2 Bde., 4.); s. „C.o»,s dip'mna-tigne, r>n tableau des relations exterieures des zniissanees de I'I-.urn>>e" (Ber-lin 1801, 3 Bde.); s. „Gimndriß einer diplomat. Gesch. der europ. Lraatebändelund Friedensschlüsse seit deni 15. Jahrh." (Berl. 1801), s. „Versuch über Caper"(Gött. 1195); s. „Grundriß des Handelsrechts rc." (Gött. 1805).

Martha, Schwester, ein Gegenstand allgemeiner Achtung und Bewun-