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und Dorothea" gezeigt. Nur würde man wieder tu weit gehen, wenn man be-bäumen wollte, sie mühten überall wegbleiben. Die Anwendung der Maschinenwird daher durch die Beschaffenheit des Inhalt«, wie Bürger richtig bemerkt, be-ffimmr. Auch findet ein Unterschied zwischen dem ernsten und komischen oder ro-mantischen Epos in dieser Hinsicht statt. (E. W underbar.) T>b Maschinen imDrama gebraucht werten dürfen, hängt wol ebenfalls davon ab, ob sein Stoff ausdein Kreise der Religion, der romaiitischen oder natürlichen Welt genommen ist.Zu Stoffe aus der natürlichen Welt sie einzumischen, wird immer etwas Anstößi-ges behalten. Aber auch in ander» Stoffen dürfen sie der innern und psychologischenWahrscheinlichkeit ntcht ermangeln und nicht ohne Vorbereitungen eingreifen. >I.<l.
Mascov (Johann Jakob), Publicist und Historiker, geb. zuDanzig 1689,studirie zu Leipzig Theologie, hernach die Rechtswissenschaft, ging mit 2 jungen(Krähen v. Watztorfaus Reisen, ward nach seiner Rückkehr 1119 zum außerord.Pros. zu Leipzig ernannt, noch in dems. I. in den dasigcn Rath aufgenommen,darauf ordentl. Pros. der Rechte und der Geschichte, zog durch seinen Vertrag vieleStudirende aus hohen Ständen nach Leipzig und starb 1161 als sächs. Hofrath,Proeonsul der Stadt Leipzig und Dechant des Sstfrs Zeitz. Unter den deutschen Staatsrechtslehrern behauptet er einen ausgezeichneten Rang. Seine inest ssu,juri?, pulüxst 1!. 0." (5 Ast, 1129 —> 69) cmpfablen sich durch Gründlichkeit,lichtvolle LAdnung, reise Auswahl und einen gewählten Ausdruck so allgemein,daß sie lange Zeit aus den meisten Uiuversikätcn als Lehrbuch gcbraucbt wurden.Nicht geringere Verdienste erwarb er sich um die deutsche Gesebicbtschreibung.Seine unvollendete „Geschichte der Deutschen bis zu Anfang der fränkischen Mon-archie" (Leipzig 1126 — 51, 2 Bde., 1., ins Engl .. Franz, und Holländ. übers.)ist zwar kein Muster historischer Composiiion, zeigt aber, daß er richtigere Ahnungenvon dem Wesen der Geschichte hatte, als es sich von seiner Zeit erwarten ließ. Wäh-rend in allen deutsche» Geschichtsbücher» die Idee des Reichs vorwaltete, undsammtl. deutsche Historiker bloß entweder Reichs- oder Kaisergeschichten lieferten,unternahm er es, die Geschichte der Nation zu schreiben. Gelang es ihm auch indiesem Werke nicht immer, sich alles Einflusses seiner Zeit zu entäußern, so ver-dient es doch der hockst sorgsam und verständig angestellten Forschung und selbstauch der freien, ungezwungener» Darstellung wegen Aufmerksamkeit. Als Forts,gehören drei lat. „tstnnnnenünst ,W >est>>^ lu^uuii iininino-uernnnncst" (Leipzig 1111, 18 u. 55) dazu. Außerdem schrieb er einen „Abriß einer vollst. Historie desdeutschen Reichs" (Leipz. 1122 — 5», 1.) und „Einleitung zu der Geschichte desröni. deutsch. Reichs" (Leipz. 1152, -1.) u. a. ,1 —
M aser », eine fieberhafte Krankheit, mit einem an Farbe, Gestalt undVerlauf bestimmten Auoschlage (s. Epant Heine) auf der Haut verbunden. DieseKrankheit ist aus dem Süden zu uns gekommen (s. Blattern) und pflanzt sichnun bloß durch AnsteckungSgift fort. Jeder Mensch hat Empfänglichkeit dafür;doch hat auch diese Krankheit wie die Blattern u.a. m. das Eigenthümliche, daß siedie Empfänglichkeit für sich selbst verloscht und den Menschen nur ein Mal befällt.In der Regel ist sie gelmd, doch hat man auch Maserepidcmien gehabt, welchekedtlich gewesen sind. Oft kommt bei gelind scheinenden Fällen die meiste Ge-fahr erst hinterher, indem Zufalle zurückbleibe», welche in später Folge tödtlichwerden. Die Masern kündige» sich an durch trockenen Husten, Niesen, Augen-cntzündimg, schnupfen und Fieb,r. Andere Zufälle sind nicht wesentlich undhängen von der Eigenthümlichkeit der jedes Mal herrschenden epidemischen Consti-tution ab. Nach 5 Fieberanfällen, gewöhnlich am vierten Tage, kommen zuerstim Gesichte kleine rorhe Flecken von verschiedener Gestalt, die sich in den 5 folg.Tage» von da über den ganzen Körper verbreiten. Nachdem sie 5 Tage gestan-den Habers, verschwindet die Rothe, die Haut schält sich m kleienartigen Schuppen