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Maske (die eiserne)
Darüber kam es zum Drucke zwischen M. und Earthago. Der 80jähr. Königblieb Sieger, Gegen das Ente seine? Leben? smg ter dritte punische Krieg an;al? M. tie Annäherung seine? Tote? suhlte, lies, er ten jungen Seipio ÄniilianuSzu sick kommen und gab ihm Vollmacht, mir seinem Reicke solche Verfügungenzu treffen, al? er zum Besten seiner Kinder sur nöthig erachten wurde. Er starb90 I. alt und hinterließ den Ruhm eine? tapfern und aufgeklärten Fürsten. SeineUnterthanen machte er gesitteter lind lehrte sie tie Vortheile de? Ackerbau? kennen.
Maske (dieeiserne) heißt jener gebeimnißpolle(befangene, der noch immerda? Räthsel der Geschichtsforscher ist. Folgende? sagt über ihn Voltaire in seinem,,8W>-W ,»> I.ouis XIV". Um 1604 (richtiger im H. 1679) wurde ein Gefangenervon sehr edler Gestalt mit der größten Heimlichkeit aus da? Schloß Pignerol ge-bracht , wo Laint-.Mars Befehlshaber war. Er trug eine Maske von schwarzemSanimet, die stählerne Häkchen und ein Gewinde hatte, daß er essen konnte,ohne sie abzunehmen, und nian hatte Desebl, ihn zu todten, wenn er sich entlarvte.Saint-Mar? nahm ihn mit auf tie V'ssel Lainte-Margucrtte, und man beobach-tete aufter Überfahrt tie größte Vorsicht. Der Minister Louvois besuchte ihn undbewies ihm eine Achtung, die an Ehrerbietung grenzte. Saim-Mar? trug ihmstlber tie Speisen auf, entfernte sich dann und verschloß die Thür, deren Schlüsseler stet? bei sich trug. Einst schrieb der Gefangene, erzähltman, mit einem MesserEtwa? auf einen silbernen Teller und warf ihn dann au? dem Fenster nach einemFahrzeuge hin, da? am Fuße des Thurme? angelegt harte. Ein Fischer nahm denTeller auf und brachte denselben zu dem Befehlshaber, der ihn erschrocken fragte,ob er die Schrift auf kein Teller gelesen, oder ob diesen sonst Jemand gesehen hatte.Der Fischer versickerte, er konnte nicht lesen und Niemand hätte den Teller gesehen.Erst nach einige» Tagen, al? sich ter Befehlshaber von ter Wahrheit ter Angabeüberzeugt hatte, wurde der Mann freigelassen. Auch erzählt man von einem sehrfeinen Hemde, da? ter Gefangene ganz voll geschrieben hatte, und da? von einemMönche gefunden wurde, der trotz seiner Betheuerung, nicht ein Wort von derLehnst gelesen zu haben, doch heimlich ermordet ward; aber vielleicht ist diese oderjene Geschichte nur eine Veränderung der andern. Saint Mars nahm seinen ver-karsten Gefangenen mit in die Bastille, al? er 1698 Befehlshaber derselben wurde.Man hatte ihm hier ein besser eingerickiete? Zimmer bereitet al? den übrigen Ge-fangene». Er durfte aber nicht m den Hof der Bastille gehen und seine Larve selbstvor dem Arzte nicht ablegen. Man bewies ihm tiegi oßte Achtung und versagteihn» keinen Wunsch. Wa? man sonst noch von dem Äußern und von den Gewohn-heiten de? Gefangenen erzählt, verräth auch, daß er von hohem Stande gewesensein und eine sorgfältige Erziehung genossen haben muß. Er unterhielt sich mitLesen und Guirarrcnspiel. Schon ter Ton seiner Stimme war enmebmend; nieaber beklagte er sich über seine Lage, und ließ nie merken, wer er sei» konnte. Er-starb 1703 nach einer Krankheit von wenigen drunten, und man begrub ihnam folgenden Tage. Nach dem Todrenregister, wo er u. d. JA Marckiali vor-kommt, war er 45 Z. alt, doch soll er 15 I. alter gewesen sein. E? mußte Al-les, was zu seinem Gebrauche gewesen war, verbrannt werde»-, die Wände sei-ne? Zimmers wurden aufgekratzt und neu geweißt, ja man riß den Fußboden auf,an? Furcht, der Gefangene mochte einen Bnes darunter verborgen haben. — DasGeheimniß ist um so schwerer zu lösen, da wahrend der Zeit, worein man, nachDergleichung aller Umstände, tie Verhaftung des Gefangenen setzen muß (1664—72), kein bedeutender Mann in Europa vermißt wurde. Die Behauptun-gen, ter Gefangene sei der Gr » a. VermantoiS, Ludwig? XIV. Lohn von sei-ner Geliebten, de la Vallu re, oder der Münster Fouauet, oder ter Herzog v.Monmouth gewesen, ten man vorn Tode gerettet und heimlich aufbewahrt habe,der aber doch bis 1685 am cnzl. Hofe und im Heere war und öffeurllch zu London