Medicin, Dc-ctnnen
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geistigen Leben-erscheinungen am Menschen kennen lebrt; 11) die Anatomie,welche die (Gestalt und Lage der Organe durch ein künstliche- Offnen de- Leich-nam- entdeckt, und in ihren einzelnen Theilen, al-Ostcologie die Knochen, alsSyndeSmologie die Bänder, al- Mrologie die Mu-keln, al- Splanchnologie dieEingeweide, al-'.Angiologie die Gefatie, al-Nevrologie diesschrven, al-?ldcno-logie die Drüsen beschreibt; 12) die organische Pkpsik, in welcher die me-chanischen .Erscheinungen de- menlchltchen Körper- (schwere, Druck, Flächen,(Ereile, Gestalt u.s. w.); 15) die ?lnthropocheniie, in welcher die Mischungder einzelnen Theile gelehrt wird; lind 14) die Physiologie, welche alle diegenannten Erscheinungen in Vereinigung mit einander und mit den dynamischen,die ihr Eigenthum sind, betrachtet, und sie ;ugleich al- Äußerungen des Lebens er-kennt, und diese- eben in ihnen allen nachuiweilen hat. In dieser erkennen wirdie Grundlage aller der Wissenschaften, die im strengsten Sinne ;ur Medicin gerechnet werden, und die wir jetzt aufstellen wollen. Lie stützen sich aber auf dendreifachen Zustand, in welchem un- da- Leben erscheint: auf die Gesundheit,Krankheit und Heilung. Die Wissenschaft nämlich von der Gesundheit, ihremWesen, ihren ursächlichen Momenten oder Bedingungen und ihren Zeichen wird15)Hygienie genannt, oder 16) Diätetik, wenn au-jener Sätze hergelei-tet und al- Regeln de- Verhalten- hingestellt werden, sodaß jene eine reinere Wis-senschaft ist, diese aber auch einen Kunstzweck fordert. Besondere Formen derletzter» sind: Makrobiotik (s. d.), Eubiotik, Polrbiotik, Prophvlaktik; 17)Patho logie (s. d.) dagegen wird die Lehre von der Krankheit, ihrem Wesen,ihrer Entstehung-art und ihren Erscheinungen genannt. Aber e- erscheint dieKrankheit, obwol sie ihrem Wesen nach nur eine ist, unter sehr mannigfaltigenGestalten und Formen, die gewöhnlich Krankheit-formen oder auch eimelneKrankheiten genannt werden; 13) die Noso logie handelt von diesen, ihrenUrsachen und Symptomen, und ist insbesondere bemüht, durch Eintheilung ausdiesem Mannigfaltigen ein Ganze- zu bilden, ein sogenanntes nosologischeSSystem aufzustellen. Ist) Die pathologische Anatomie gibt Kunde vonden mechanischen und Skructurveränderungen; 20) die pathologische Che-mie, wenn sie einst eristiren wird, von den Mischung-abweichungen der Theilein dem krankhaften Zustande; 21) die Anamnestik oder die Kunst, aus denvorhergegangenen Ursachen auf den gegenwärtigen Zustand tu schließen; 22) dieSemionk, die Kunst, aus den Svniptomcn auf den Krankheir-zustand, und dieDiagnostik, die Kunst, bei ähnlichen Symptomen auf eine verschiedene Krank-heit zu schließen; und die Prognostik, die Kunst, aus der Vergangenheit undGegenwart einen zukünftigen Zustand, den Au-gang der Krankheit ;u errathen.23) Therapie ist die Lehre von der Heilung der Krankheit, t. h. von dem Wesen,den Zeichen und den Ursachen der Heilung, und sie erhält, indem sie die- leistet,gewöhnlich noch das Beiwortder allgemeinen Therapie; 24) die specielleTherapie handelt von den einzelnen Krankheiten und ihrer Heilung. Dieseraber zur Seite stehend und mannigfaltig in sie eingreifend, erblicken wir 26) diepsvchische Heilkunde, die sich nur den Geistesstörungen und der Art undWeise, durch Einwirkung auf den Geist zur Heilung der Krankheiten überhauptbeizutragen, besaßt; 26) die Chirurgie, welche die mechanischen Krankheitenund die Art und Weise, durch mechanische Mittel Krankheiten zu heilen, betrach-tet, und endlich 27) die v,-i <Wiet,icü,. Entbindungskunst, die die Er-leichterung und Beförderung des Geburt-geschäft- Zum Zwecke hat. Gehen wiraber im Gegentheil von den äußern Mitteln zur Heilung au-, so erhalten wir23) die .Uiiteii-, ,n <?>>><.'!,. die, den Begriffeines Arzneimittels vorausschickend,die einzelnen nach irgend einer Anordnung betrachtet, von einem jeden aber dieäußern Eigenschaften und die Wirkungsart auf den Organismus angibt; an diese