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Siebenter Band. M bis N.
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Mela Melancholie

vielen Tbränen aber, die er über die Sünden der Menschen verzollen, schwarz ge-worden sei». Der Prophet machte ibn t„r Kebla , t. h. :>,m Gegenstände der Rlck-tnng des (Gesichts während des Gebers, und die Pilgrime berichren nnd kustendiesen Stein mit grober Ehrfurcht, wodurch er ganz ungleich gewoiten in. BeiderKaaba ist auch ein Biunnen, welcher für die Quelle ausgegeben wild, t-eGoit derHagar zeigte, als ihrSohn Ismoel verschmachten wollte. Die Kaaba hat eine sil-berne Thun von mehr als Mannshohe, tu der man, da keine Slufen vorbandensind, hinaufklettern milk. Sie wird jährlich nur drei Mal reifst ct, ein Malfürdie Männer , das andre Mal für die Weiber und das dritte Mal, um das HausGottes tu waschen und zu reinigen. Von Anken wird sie alle Jahre mit en einneuen schwarten Seidenreuche umhängt, in welchem Sprüche aus dem Koran mitGold eingenäht sind. Dieser Uinhang kommt jährlich als ein beschenk deß Groß-sultans aus Cairo. Die Einkünfte der Kaaba sind beträchtlich, indem >br in vielenStädten und Ländern Häuser, Landereien, Grundzinsen u.s. w. gewikmer find.Zum Dienste bei der Kaaba sind 40 schwarte Verschnittene als Wächter und Auf-wärter angestellt. Nicbtmohammedaner dürfen sich M. nur auf l>?) eilen nähcrniDie Stadt mit ihrem Gebiete steht linier einem Füisten, welcher ein AbkönunlingPiohanniikd'S ist und der Sherif von M. heißt. 1808 eroberten die Wahabikondiese Stadt; sie wurde aber bald von ihnen befreit. Der Sultan fuhrt den Ti'eleines Schichherrn der heiliget! Städte Mekka und Medina , setzt den Sherif einund ab (doch milk er ihn aus des Propheten Geschlecht erwählen), schickt Kadisoder Richter und Soldaten hinein, welche letztere mit den Arabern die Besatzungbilde», hat aber aus die Landesregierung wenig Einfluß. S. Burckhardt'S ,,'l

,st> lt.ihi., (London 18M, 4.).

M e l a t'Pcmipoiiius), oin geborener Spanier, von Einigen für einen Sobndes M. Seneca gehalten, lebte um die Mitte des 1. Jahrh. und schrieb unter deinKaiser Claudius ein geographisches Compendium in 3Büchern: „In- sil» urlsti, st»ach Eratosthenes'S Svstem gearbeitet, kurz, reichhaltig und in körniaei', kellengenerier Sprache. dffach ?(. Gronov'S u. a. älter» Herausgebern hat Tzschukkeeine reichhaltige Edition in st Bdn. (Lpz. 180.st) davon geliefert; eine neuere eom-penkiesei e Weichen (Lpz. 1810).

Vdelampus, des Amrthaon und der Idomenea Sohn, Bruder desDias. Von seiner Heil-und Wahrsagn kunst erzählt die Fabel viel Wunder-dinge. Als ein Paar Schlangen, welche er jung i» seinen Schuh genommen undausgezogen harte, einst, während er schlief, seine Ohren geleckt hatten, bemerkteer, daß sie dadurch geöffnet worden, sodaß er nun die Stimmen der Vogel undHolzwürmer verstand, und Alles, was diese den Menschen über die Zukunft an-deuteten, ihnen entdecken konnte. Dias liebte die schöne Pero, aber deren Vater,Ncleus, Konig von Poles, und der Brüter Oheim, verlangte als Bramgabe dieRuiderheerte des Iphikles, eines rheffalischen Fürsten . M. versuchte die Heerkezu rauben, ward aber gefangen, und nur durch seine Seherkünste gelang es ibm,den Iphikles zu gewinnen, der ihm die Freiheit und auch, für BiaS, die Rinderseh nikte. M. heiratheteIphianafse, die Tochter des PrötuS, Königs von Argos. underhielt mit ihr den dritten Theil des Königreichs. Die Zeit, wann er gelebt, ist un-belannt; allgemein wurde er für einen weifen Mann gehalten, der tieganzeMorholo-gieinnegehabt, auch mehrer Götter Dienst, sowie die eleusinischen Geheimnisie nachGriechenland gebracht habe; weshalb er nach feinem Tode göttlich verehrt wurde.

Melancholie, unterschieden von melancholischem Temperament, eineT-elenkrankheir (pfochiscbe Krankheit), welche in die Classe der Gemüthskrankhei-ten gehört und auf Depression des Gemüths beruht. Sie besteht dann, daß einetraurige Idee sich des Gemülhs eines Menschen so ausschließlich bemächtigt, daßihn al.'malig die richtige Ansicht der ganzen übrigen Welt entschwindet, und die'

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