Merinos
Merlan (Andrea?)
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lin den 12. Febr. 1807. In seinen metaphysischen Abhandlungen besinn erWels? Lehre.
M erian (Andrea?) von Falkach, geb. zu Bakel 1772, kais. russ. Staats-ratb, gell. tu Pari? d. 25. Apr. 1828. Sein Geschlecht, ein? der vorzüglichstenjene? Freistaates, zählt, sowie da? Hau? s. Mutter Iselin, ausgezeichnete Schrift-steller und Schriftstellerinnen. Sein Vater, 1806 regier. Landaniman der Schwei-zerischen Eidgenossenschaft , wurde als einer der entschiedensten (Gegner der Revo-lution 1708 nach Frankreich deponier. Der Sohn ging nach England tu seinemOheim ssselin, von da nach Wien , wo er durch die Zuneigung floh. Müller'?einflußreiche Freunde in der Staatskanzlei fand. 1802 kam er al? Legarion?-secrnair de? Freih. v. Hügel auf den regensburger sfndemnisationscongreß, 1805in? Hauptquartier de? Ercherz. Ferdinand und al? Geschäftsträger am fränkischenKreise nach Nürnberg . Der Münchner Hof verlangte nach der Mediatisirung derStadt s. Abberufung, und s. Zusammenhang mit den Freunden der alten -Ordnungin Deutschland wurde in Pari? so bedeutend geschildert, daß der Minister Chamxagnysämmtl. Höfen de? Rheinbünde? durch ein Cncular untersagte, M. i irgend einerdiplomatischen Eigenschaft bei sich anzunehmen. So konnte er denn auch nicht nachKarlsruhe abgehen, wohin er ernannr war, sondern lebte 1807—8 zu Wien , imHause s. Freundes, desFreih.v. Hormcwr, den Wissenschaften, vorzüglich der griech.und römischen Literatur, in welchen s. (Gelehrsamkeit selbst in England hochgeschätztund bei classischen Ausg. zu Rathe gezogen wurde, und den Vorbereitungen zumunvergeßlichen Kampfe von 1800. Al? dieser ausbrach und Hormayr nach Tirolging, wurde M. beim obersten Armeeintendanten, (Grasen Fr. Stadion, angestellt,verlebte nach dem Frieden einige Zeit in Prag und ging dann als Legationsrath mitdem Fürsten Paul Esterhazy nach Dresden . AI? endlich 1812 -Ostreich undPreußen sich mitNapoleon gegen Rußland alliirten, trat er al? Staatsrakh in denrussischen Dienst, war auf dem merkwürdigen Tage zu Kalisch, dann bei derCentralverwaltung unter dem Minister Freih. v. Stein, bei dem ssftnerc lgcuver-nement in Dresden angestellt, und ward hieraus in besondern Unterhandlungen fürPari? verwendet. Seitdem lebte er daselbst gam den Wissenschaften, geachtet al?Beförderer der Forschungen der frankfurter Gesellschaft für dar Wucllenstudiui» de?deutschen Mittelalter?. Er hat Einige? anonym geschrieben. Au? s. „l »in, ,w
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I-iu-tne; seinitiuneii ^>.,n 81. b'„il>" (Pari? 1828) taifma» schließen, daß erauch Vers. der Synglosse von Iuniu? Fader (Karlsruhe 182k) sei.
Meridian, s. i t t a g? k r e i?.
Merino ? (> ncsi -. >>>e, Schafe mit seiner Wolle, denn Ve,in-> be-deutet feine ausgesuchte Wolle), eine in Spanien einheimisch gewordene und vonda au? in mehre europäische Länder verpflanzte Schaftace, die sich von andernSchafen theil? durch einen gedrungenen, mehr kleinen alsgroßenKörperbau, theil?vorzüglich durch Feinheit und Weichheit ihrer Wolle auszeichnet. Diese Schafestammen au? der Berberei, woher sie Peter >>., König von Aragonien , gegendie Mitte des 14. Jahrh., und später der Cardinal Lin ei es, nach Spanien kom-men ließen. Man berechnete vor dem letzten Kriege die Anzahl tei Merinos da-selbst gegen 5 Mill., die im Durchschnitt jährl. 125—Idl,l(< Cinr. W olle lie-ferten. Weil diese Schaft auf den ss ebirgen fast ganr Spaniens weiden, nenntman sie auch wandernde Schaft, I,>i>> nvhrent die andern, ursprüng-lich spanischen, deren Anzahl man auf 3 Mill. schätzt, und die größreniheil?eine gröbere Wolle haben, stehende oder Srallschafe heizen. (Vgl. S cha fzucht,spanische.) Die Schaft selbst bezeigen, aus Gewohnheit oder Naturtrieb, einesichtbare Unruhe, wenn die Zeit ihrer Wanderungen eintritt. Anfang? waren dieseHeerden ein Eigenthum der Könige. Nach und nach wurde» sie verkauft, und