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Mdliöre
erschienen auf dem Theater von BeziAeS und wurden bewundert. Die Ereignissesind in dem ,.I>Iüt n»>nui«»i" besser geordnet als in dem „I'kounli". Vdannimmt in dem Spiele der Personen eine echtkomische Ader und in ihren RedenGeist und Laune wahr; aber der Knoten ist zu verwickelt, und die Auflösung nichtwahrscheinlich genug. Einfacher ist die Verknüpfung in den , >>1i,ni-
Ie>>". Eine feine Kritik der ansteckenden Krankheit der Schöngeisterei, des schwül-stigen RomanenstvlS, des Pedanrismus der gelehrten Frauen, der Ziererei inSprache, Gedanken, Putz, sind der (Gegenstand dieser Komödie. Sie bewirkte eineallgemeine Reform, als man sie in Paris gab. Man lachte, man erkannte sichund klatschw. Ludwig AIV. war so zufrieden mit den Vorstellungen der Gesell-schaft M.'S, daß er sie zu seiner Hofschauspielergesellschaft machte und ihrem Di-rector eine Pension von 1006 Fr. bewilligte. Der in,.-,schnüre" erschien
1660. Auch in diesem Stück ist eine Masse von fröhlichem Scher; und ein In-teresse, wodurch der Zuschauer, besonders die lachlustige Menge, belustigt und an-gezogen wird. Es fehlte zwar nicht an Tadel, aber man horte nicht darauf. Mitmehr Grund ward er gegen ,,IA>» Oaraie st« di-ivarrv", nach dem Spanischen ,laut. Die „schule «len ni.ari.-i", wozu die Idee aus den „Brüdern" des Terenzgeschöpft ist, enthält eine einfache und anziehende Verknüpfung und eine natürlicheAuflösung. Das Theater hallte noch von dem Beifall wider, der diesem Stückezu Theil wurde, als säelx-nx", binnen 14 Tagen entworfen, ausgeführt undeinstudirt, zu Vaur, bei dem Finanzintendanten Fouguet, in Gegenwart des Kö-nigs und des Hofs aufgeführt wurden. Dieses Lustspiel ist fast ohne Verknü-pfung; aber die Absicht war, durch die Mannigfaltigkeit der Charaktere, die Wahr-heit der Portraits und die Eleganz der Sprache den Zuschauer anzuziehen. Manerzählt, daß der König, als er beim Weggehen aus der ersten Vorstellung den Gra-fen Soyecourt, einen langweiligen Iagdliebhaber, ansichtig wurde, zu M. gesagthabe: „Da ist ei» Original, das Du noch nicht copirt hast". In 24 Stundenwar die Scene des Jägers eingeschaltet, und daM. dieIagdauSdrücke nicht kannte,bat er Soyecourt selbst, sie ihm anzugeben. In der „1K>,W «le,-! (1662)
schien Alles Erzählung, und ist doch Alles Handlung. Bei diesem Stück erhobensich die Tadler, welche, ohne auf die Kunst zu sehen, die in dem Spiel der unter-geordneten Personen und in dem natürlichen und schnellenilbergang von einerUber-raschung zur andern herrscht, einige Nachlässigkeiten im «tyle rügten. M. ant-wortete ihnen, indem er selbst eine geistreiche Kritik seines Stücks gab. Der Kö-nig, welcher M. als den Gesetzgeber der guten Sitten und den heilsamsten Beur-theilet' der Lächerlichkeiten ansah, sehte ihn unter diejenigen Gelehrten, die an fei-ner Freigebigkeit Theil haben sollten. M., von der Güte des Königs durchdrun-gen, glaubte in dem „stnzxomyin ,Ie Vciü.ckllo.'," die Eindrücke vernichten zumüssen, welche das Portrait des Malers Boursault hatte machen können. Dieserhatte boshafterweise einen Schlüssel zu der „1H>- >lo.-i sein»,eS angegeben, derdie nach der Natur copirten Originale anzeigte. Dem Hofe gefiel sehr 1664 „I.aziriiine^r ck'IAicke", ein komisches Ballet, für ein Fest verfertigt, das der Königgab. Paris, das dieses Ballet ohne die Pracht sah, die es in Versailles verschö-nert hatte, nahm es weniger günstig auf. Gleiches Schicksal hatte ein andres ko-misches Ballet: „I.e >>>.', rni^L lürae". Ein dem Grafen Grammont (s. Hamil-ton) zugestoßenes Ereignis hatte den Stoff dazu gegeben. ,,1>o».Iu.>», »n lsfa-tl» ÜL pierre" machte wenig Wirkung. Der Vers. strich bei der zweiten Vor-stellung einige Lästerungen, die er einem Gottlosen in den Mund gelegt hatte.,,6'unni»r niädeein" schien auch eins von den übereilten Werken, die man nichtstreng beurtheilen darf. M. führt zuerst in diesem Stücke die Ärzte auf, wozu,wie man sagt, ein unwissender und geiziger Arzt ihm Veranlassung gab, der ihnübertheuert hatte. Großen und wahren Ruhm erwarb sich der Dichter durch s.