Mollusken
Möllendorf
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ters. Über den Mollas sind noch die KadileSkier oder die obersten Rcchtsbeamtenim Reiche, welche auch im Diva» sitzen.
Möllendorf (Wicbard Joachim Heinrich von), k. prcuß. Generalfeld-marschall, geb. 1724 )u Lindenberg in der Priegnitz , einem Gute s. Vaters, derdie Stelle eines königl. DeichhauplmannS i» dieser Provinz bekleidete. Er besuchtedie Ritterakademic zu Brandenburg bis 1739. 1740 ward er von Friedrich II.
als Page angenommen und begleitete den Monarchen im ersten schlesischen Feld-zuge, in welchem er den Schlachten bei Molwitz und Chclusitz beiwohnte. 1743ward er Fähnrich beim ersten Bataillon Leibgarde; 1744 Flügeladjuiant des Kö-nigs, der auch im 2. Thlc. der „Geschichte seiner Zeit" M.'S Tapferkeit rühinlichsigedenkt. M. befand sich im 2. schlesischen Kriege bei der Belagerung von Prag und in den schlachten bei Hohensriedberg und Sorr, in welcher letzte,» er starkverwundet wurde. 1746 wurde er Haupkmanu in dem Regiin. (Karde, wohnte1757 der Belagerung von Prag und der Schlacht bei Roßbach bei. Durch einenMilchigen Angriff des Dorfes Leuthen harte er Einfluß aus das -Lchicksal des Tagsund erwarb sich dadurch den Verdienstorden. Er war bei der Belagerung vonBres-lau, wurde 1753 Major und Commandeur des 8. Bat. Garde, r ar bei demÜberfalle von Hochkirch gegenwärtig und wurde 1760 Commandeur des Gardere-gimentS. Er focht mit demselben in der Schlacht bei Liegnitz , nach welcher ihn derKönig zum Oberstlieutenant erhob. In der Schlackt bei Torgau am b.Nov.d.I.riech er zu einem Manocuvre, welches den Sieg entschied. Docb wurde er dabeigefangen, aber im Anfange 1761 ausgewechselt und darauf zum Obersten ernannt.1762, kurz nach der Belagerung von Schweidnitz, eroberte er nut s. Brigade denwichtigen verschämten Posten bei Burkersdorf, avancirte zum Generalmajor u,zd1774 zum Generallieukenant. Im bairischen Erbfolgekriege befehligte er unter »dem Prinzen Heinrich in Sachsen und Böhmen ein Corps, mit dem er 1779 mit-ten im Winter eine glückliche Unternehmung bei Barchen ausführte und zur Beloh-nung den schwarzen Adlerorden erhielt. 1733 wurde er Gouverneur von Berlin und wirkte sehr auf eine mildere Behandlung des gemeinen Soldaten, die damalsrm Preußischen noch gar nicht berücksichtigt wurde. In den letzten Lebensjahre» desgroßen Friedrich war er oft dessen alleiniger Gesellschafter. 1787 warderGeneralderInfanterie. Er war nicht für den Krieg mit Frankreich und stand deßhalb 1791gewissermaßen bei dem Hofe in Ungnade. Dennoch übertrug man, nachdem derHerzog v. Braunschweig 1794 den Oberbefehl der prcuß. Heere am Rhein nieder-gelegt hatte, dem nunmehrigen Fcldmarschall Möllendorf denselben, welcher zwar(23. Mai) die franz. Verschanzungen bei Kaiserslautern eroberte, aber doch im Gan-zen der republikan. Übermacht nicht zu widerstehen vermochte und wegen der östr.Verluste ebenfalls über den Rhein zurückging. Obwol über 80 I. alt, folgte M.dennoch in dem Kriege von 1806 der Stimme des Vaterlandes und dem Rufe s.Königs gegen seine Ansicht, und gerieth nach der Schlacht von Jena zu Erfurt infranz. Gefangenschaft; doch wurde cr mit der Achtung, die s. Verdiensten und Jah-ren gebührte, behandelt und erhielt die Erlaubniß, nach Berlin zurückzukehren. Erstarb zu Havelberg , wo er Dompropst war, 1816. lil.
Mollusken (>»<>>eine merkwürdige Gattung von Würmern, de-ren Naturgeschichte noch im Dunkeln liegt. Sie bilden, nach dem LmnKschenSysteme, die 2. Classe der Gewürme (e errne.e) und unterscheiden sich von den inden Eingeweiden der Menschen und Thiere lebenden Würmern vorzüglich dadurch,daß sie Glieder besitzen, welche diesen fehlen. Fast alle Arten der Mollusken sindgänzlich ohne Bedeckung und mit Gliedern versehen, die ihnen zu SümeSwerkzeu-gen dienen und ihre Bewegung und Ernährung zu fordern scheinen. Mit Aus-nahme der Gartenschnecken halte» sie sich meist im Wasser und vorzüglich imMeere (vgl. tO auf, welches sie durch eine phosphorische Materie, die von ihrem