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Molo
MolwiH
Körper ausgeht, des Nachts erleuchten. Don denjenigen, bei denen der MundoberwärtS ist, kennt man 7 Gattungen; von denjenigen, bei denen der Mund sichvorn befindet, 2; von denen, die den Mund vorn und an den leiten des LeibesÖffnungen haben, 4; von denen, die den Mund vorn und an der vordem Seitedes Leibes Fühlhörner haben, 2; von denen, welche den Mund vorn haben undniit Gliedmaßen, welche Armen gleichen, versehen sind, 7; von denjenigen, welcheden Mund vorn unk Füße haben, 5; von denen, welche den Mund unten und imAllgemeinen in der Mitte haben, 5.
M o l o, ein in einem Hafen und zwar in das Wasser hinein von großenQuadersteinen aufgeführter Damm, in welchem ein Eingang für die Schiffe be-findlich ist, der mit einer Kette geschlossen werden kann. Ein solcher Molo hältnicht nur Wand und Schlamm vom Hasen ab, sondern sichert auch die Schiffe vorden Wellen und vor feindlichen Angriffen.
Moloch, ein von Moses (3. B., 18. Cap., D. 21) erwähntes Götzenbildmehrer morgenlandischen Völker, unter welchem sie die Sonne verehrten und demsie Menschenopfer darbrachten. Es war das metallene Bildlich eines Menschen miteinem Qchsenkopfe. Nachdem es mittelst eines starken Feuers, das in einer untenbefindlichen Öffnung unterhalten wurde, glühend gemacht worden, legte man diezum Dpfer bestimmten Kinder in die Arme des Götzen, wobei die Priester mit ge-räuschvollen Tonwerkzeugen das Angstgeschrei derselben übertäubten.
Molossus, s. Rhythmus.
Mo ! tke, eine berühmte Familie, aus welcher mehre Staatsmänner undMäcenaten der Wissenschaften hervorgegangen sind, besonders A da m Glob. Grafpon M., geb. 1709, gest. 1792, Minister und Freund des Königs von Dänemark ,Friedrichs Ich und Klopstock's Freund; ferner der noch lebende F. L. Gras v. M.,kön. dänischer Conferenzminister und Großkreuz des Danebrogordens, ein gründ-licher Kenner des Alterthums. Auch glänzte als -Staatsmann und Beschützer derWissenschaften der dänische Gras Joachim Godske M. Bloß an Legaten fürdie Wissenschaften und Schulen hinterließ er 300,000 ReichSbankrhaler. 1766verließ er den Militairdienst und widmete sich der Rechtswissenschaft in Kopenha-gen. In Regensburg studirte er als Gesanktschaftssecretair das Staatsrecht. InLeipzig war er während seiner Studien Gellert'S Hausgenosse und Ernesti'S Lieb-ling, machte hernach Reisen in Deutschland und Frankreich , und stieg im Diensteseines Vaterlandes 1775 bis zum geh. StaatSmüuster. In diesem Verhältnissewirkte er viel für die konigl. Bibliothek. Seit 1784 lebte er auf seinen Güternganz der Landwirrhschaft. In den letzten 5 Lebensjahren kehrte er aus den Ruf sei-nes Königs in den Staatsdienst zurück, in einer Zeit, die schlimmer für Dänemark war als je eine vorhergehende. Er fand Mittel, den Credit des Staats und seinesPapiergeldes herzustellen, that viel für arme Gelehrte und Jünglinge, die ohneMittel studwten, und meistens im Stillen. Selbst Vater, opferte er 150,000Thlr. seines Vermögens zur Unterstützung der Staatsdiener, die bei der Verschlech-terung des Geldwesens schnelle Hülse bedurften, und die der Staat ihnen nicht gebenkonnte. M. starb am 5. L)ct. 1818, und die kopenhagener Universität schildertein einem Programm, was der verst. Minister für den Staat, für die Wissenschaf-ten und für die Menschheit geleistet habe.
Molucken, s. Gewürzinseln.
M o l w i tz, Dorf im Regierungsbezirk Breslau unweit Brieg, bei welchemam 10, April 1741 die Schlacht zwischen den Preußen und Östreichern, nachdemder Ausgang lange geschwankt hatte, durch die Anstrengung Schwerin's zum Vor-theil der Preußen entschieden wurde, Friedrich II. wohnte ihr persönlich bei. DerKönig sagte selbst, daß er den Krieg noch nicht verstanden und bekeutendeFehler ge-macht habe, daß aber dies? Schlacht für ihn und s. Truppen eine Schule gewesen sei.